Beiträge von Carponaut_Stefan

    Mir ist Ende letzten Jahres je eine Simyo- (unbeabsichtigt, bereits vorher unter Protest) und eine Blau-Karte abgelaufen.


    Zumindest im Fall der Blau fiel mir auf dass gerechnet vom letzten Aufladetermin 8 Monate und 14 Tage vergingen. Offenbar hat man irgendwann eine 14tägige Karenzfrist zusaetzlich eingefügt, in der die passive Erreichbarkeit noch weiterhin gegeben war.


    In deinem (skater) Falle scheint mir vom 8.3. an gerechnet diese Frist bis zum 8.9 (aktiv) und bis 22.11. (erreichbar) berechnet worden zu sein - vorausgesetzt dass die totale Frist einschliesslich aller Nachfristen korrekt angesagt wurde (?).


    EDIT: bei meiner Jamba-SIM (gleicher Tarif wie Schwarzfunk) über deren Abschalt"tragödie" ;) ich hier berichtet hatte, schien es auch so, dass die neue Guthabengültigkeit an die alte angehängt wurde. Was aber neu scheint, ist die faktisch auf sechs Monate verkürzte Verlängerung der Gültigkeit. AGB geändert? :confused:

    Zitat

    Original geschrieben von zumwinkler
    ( ...)


    Und der Rest den du schreibst, den schreib ich mal der Feierlaune vom Samstag zu. Denn so dämlich ist der Kunde nicht und es funktioniert nur einen Monat lang. Davon hat O2 also überhaupt nix, wenn sie durch das von dir herbeifantastierte Konzept gerade mal 4 Wochen Kundenbindung erreichen.



    Ich freue mich dass du diesen Erklärungsversuch gelesen hast, fürchte aber du habest nur sehr oberflächlich gelesen. Es ging mir keineswegs darum das als "Kundenbindungskonzept" zu preisen. Man muss den Blick vom einzelnen Kunden lösen und die Kunden als statistische Gesamtheit sehen.


    Und hier ist der Kundenstamm eben umso wertvoller, je höher der ARPU im Durchschnitt ist. Und eine der Stellschrauben für den Durchschnitt ist eben, Kunden im Einzelfall von einem Tarif fernzuhalten, die z.B. nur eine Schubladenkarte vorhalten.
    Es liesse sich auch mit "nicht gänzlich planloses Kunden-Loswerd-Konzept" umschreiben, das in Maßen genossen dem Unternehmen die gewünschten Effekte bringt, nur kann es eben auch umkippen bzw., wenn man übertreibt vertreibt man versehentlich auch Kunden die man gerne lieber behalten hätte (siehe jüngstvergangene Abschaltaktion bei Klarmobil).

    Interessant ist ja dieser zwischen leicht indigniert und schwer entrüstet chargierende Tonfall, mit dem der Genügsamkeit, Bescheidenheit und Nachhaltigkeit hier angesonnen wird sich zu rechtfertigen.


    Wer nicht am allgemeinen Exzess teilnehmen will, hat sich der Konsumzurückhaltung schuldig gemacht, diese ist verfemt und zur achten Todsünde aufgerückt, über deren Beichte die Wirtschaftsweisen wachen.


    Und dann noch das Passepartout-Argument von der Zeit.
    :rolleyes:
    Zum Thema "Zeit sparen" hat Michael Ende übrigens ein instruktives und leicht lesbares Buch geschrieben :)

    Hierzu gab es schon eine Diskussion auf TT .. allerdings fällt es mir schwer die richtigen Suchworte zu erinnern.


    Etwas, was in eine ähnliche Richtung geht wie deine Frage habe ich hier gefunden:


    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=3023209#post3023209


    User Axelchen schrieb hier:
    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=2808963#post2808963


    dass bei Loop Kauf und Registrierungsdatum eigentlich immer gleich seien. Dies dürfte für die von dir angefragte Gültigkeitsdauer / "Liegezeit der Karte bis sie gut abgehangen ist" relevant sein.


    Im ersten Link beschrieb User Síemenshandyfan, dass bei jener vergangenen Loop-Flat-Aktion die Gültigkeit der Karte automatisch durch o2 (netterweise) bis paar Tage nach Ablauf der Test-Flat verlängert worden sei, ohne Nachladen.


    EDIT: soweit ich mich erinnere sind die Loop - Karten die ich je besaß, alle voraktiviert gewesen. Das bedeutet zugleich, dass mit dem Kaufdatum i.d.R. auch "die Sechs-Monats-Uhr läuft".

    hallo,


    weiter oben war einmal die Rede davon dass die Abbuchung des Handyporto "von debitel" abgelehnt worden wäre, ein andermal "von Vodafone".


    Liegt das an anderen Gründen, oder liegt es auch bei Ablehnung durch Debitel am "nicht selber erstmalig" aufgeladenen Guthaben? Ursachengleichheit oder Ursachenverschiedenheit? ;)


    Meine zweite Frage für die ich nirgends eine schlüssige Antwort gefunden habe:


    Dass ein Briefporto 95 Cent kostet, ist unschwer zu ermitteln. Aber wieviel kostet die Transportgebühr?
    Das hängt vom Tarif ab.
    Nehmen wir eine normale aktuelle Callya 5/15.


    Wieviel wird da für eine Anforderungs-SMS verlangt?
    Anders gefragt: Wieviel muss mindestens auf einer Karte sein dass es hierbei klappt?


    Bei mir sind zwei Anforderungs-SMS schief gegangen, weil die Karte noch nicht aufgeladen worden war. Einmal waren es 12 Cent die dennoch abgezogen wurden, ein andermal war es mehr. Leider weiss ich nicht mehr 100%ig ob es Callya waren oder doch eher Congstar.


    Wer weiss Rat? :)


    viele Grüße
    c.-naut stefan

    es geht hier ausdrücklich nicht um die wissende Minderheit , sondern um Anmutungen, Illusionen und Anscheine die bei der breiten Masse wirken könnten, obzwar unbewusst so doch u.U. nicht zweckfrei.


    Da das normale Wachbewusstsein den Glauben benötigt, alles unter Kontrolle zu haben und nicht manipuliert zu sein, schon gar nicht durch Werbung noch gar durch subtile Produkt- und Dienstleistungsgestaltungen, erklärt sich deine spontane Abwehr recht zwanglos ;)


    Deinem Argument die Widerrufsfrist sei vorbei, und deswegen würde das nicht so funktionieren wie von mir skizziert, kann nicht beigetreten werden.
    Wenn ein 'schwacher' d.h. unentschlossener und voraussichtlich aus eigener Sicht wenig Umsatz bringender Kunde es sich anders überlegt und angesichts der ersten Rechnung mit Anschlussgebühr atemlos am 13. Tag bei der Hotline anruft ob er den Vertrag über o2 o nochmal rückgängig machen kann, wird ihm der/die Hotliner/in womöglich der Bitte entsprechen aber nicht unbedingt auf die Nase binden, dass es nicht wegen der noch eingehaltenen 14 tägigen Widerrufsfrist gerade noch so funktioniert mit der Vertragsaufhebung, sondern weil gar keine längere Vertragslaufzeit mit dem o2 o verbunden ist!


    Wie man auch hier im Forum immer wieder sieht, hat zwar die breite Masse davon gehört dass man innerhalb von 14 Tagen widerrufen kann, aber keineswegs alle wissen (v.a. angesichts der Praxis in den grossen Elektrokaufhäusern) dass es in Ladengeschäften sowie bei bestimmten Fallgestaltungen von Handyverträgen nicht so sein muss.


    Ob die Anschlussgebühr in o.g. Szenario dann erstattet wird oder nicht sei mal dahingestellt, es geht hier in diesem Argumentationsrahmen nur um das erzeugte Bewusstsein dass ein Vertrag gefälligst mit Nutzen sowie Kosten verbunden ist. Und wie kann man dieses Bewusstsein besser und schonender erzeugen als durch das zuschicken einer nach wenigen Tagen noch nicht zu abschreckend hohen Rechnung, in der die Anschlussgebühr der dominierende in der Summe aber moderate Posten ist? Gerade im Hinblick auf das Zusammenschweissen von postpaid und prepaid ist ein besseres Ausschöpfen der Kundenbeziehung nur logisch, und dass man die (ehemalige) Prepaid-Kundschaft vorsichtiger anfassen muss dabei liegt auch auf der Hand.


    Jetzt bitte ein neues, besseres Argument/Szenario! :)
    Immer nur her damit!

    ich sehe einen Zusammenhang zwischen der 14tägigen (?) Widerrufsfrist und der vorfristigen Abbuchung zumindest bei online bestellten o2 o - Verträgen / Cards.


    Wenn 'Impulskäufer' am 12. Tag ihre Kontoauszüge sehen, wird ihnen nochmal bewusst dass sie einen Vertrag eingegangen sind.


    Die Assoziation könnte dann sein, dass diejenigen die ihn doch nicht brauchen, die SIM dann zurückschicken - so dass die Kundenkartei nur "gute" Kunden enthält.