Hallo,
an dir zeigt sich das Problem der Leute von Gymnasium (nicht böse oder abwertend gemeint). Aber das sind Leute die haben keine praktische Erfahrung und keine Ahnung was in der Arbeitswelt los ist und gehen dann sofort studieren. Ich habe mich bei meinem Studium auch mit solchen Leuten rumschlagen müssen. Das sind dann meist die Leute, welche vone einem Studiengang zum anderen wechseln.
Die wenigen Leute von der BOS sind da eine andere Liga, die machen zb ihr Technikabitur und machen dann ihren Ingenieur (oder mittlerweile leider Bachelor). Und diese Leute haben schon in der Praxis ne Ausbildung gemacht und teilweise schon gearbeitet.
Das ist mir während meines Studiums aufgefallen.
Man kann es nicht verallgemeinern, es überall ausreißer aber das war eine eindeutige Tendenz.
Gerade ein technischer Studiengang zum Ingenieur ist im Grundstudium je nach Vorkenntnisse extrem schwer (habe ich selber durchgemacht)
Aber Mathe und Physik (und bei mir war es auch noch Chemie) muss man da einfach richtig Fit sein. Meistens wollen die ja auch noch aussortieren im Grundstudium.
Das Hauptstudium wird dann normal lässiger und es kommen mehr Studiumspezifische Vorlesungen dran.
Man denkt zwar Anfangs endlich Mathe, Physik, Chemie los, aber es holt einen einfach immer wieder ein und da muss man es dann parat haben und anwenden können. Deshalb macht man es ja im Grundstudium.
Wenn du Spaß an praktischer Arbeit hast dann mach eine Ausbildung und lass das mit dem Studium einfach bleiben. Egal was das Elternhaus, Freunde usw. sagen, es ist DEIN LEBEN.
Und eine Ausbildung hat noch nie jemandem geschadet. Solche Erfahrungen sind unbezahlbar. Und wenn du dann auf der Ausbildung noch studieren möchtest kannst du das immer noch.