Man braucht aber irgend etwas um die Grundlast zu decken. Genau das können AKW's weil sie konstant eine geforderte Leistung liefern.
Die Regelung hingegen ist sehr langsam und ein hoch bzw. runterfahren immer kritisch. Kohlekraftwerke sind hier in meinen Augen durchaus geeignet da sich die Leistung sehr schnell anpassen lässt.
Und genau die sind es doch (ok neben Gas) welche runtergeregelt werden wenn ein Stromüberlauf durch Windkraftanlagen droht.
Ich finde hier leider nirgend Statistiken welche mir mal zeigen wie oft Anlagen aus dem Wind (bzw die Pitchregelung die Rotorblätter verstellt) genommen werden. Denn genau da würden sie ja anständig Strom produzieren.
Da geht einiges verloren aber ich kann da nirgends zahlen finden.
Der Atomstrom wird auch nachts gut verbraten (Industrie mit 24h Produktion) man darf sich nicht von dem Stromverbrauch von Privathaushalten blenden lassen. Dort gibt es ja oft die Kurven mit dem Stromverbrauch über den Tag.
Die Industrie hingegen hat hier deutlich geringere Schwankungen durch Schichtarbeit.
Aber trotz alledem ist Strom nachts aufgrund der Überkapazität günstiger.
Wir sind wieder beim eigentlichen Problem, dass wir keine vernünftige Möglichkeit haben Energie mit niedrigen Verlusten zu speichern.
Und das gilt für ALLE Energieträger.