Beiträge von der.kleine.nick

    Das sind die Bedingungen für den Käuferschutz bei Trusted Shops:


    http://www.trustedshops.de/sho…r/pdf_download/TS-GAE.pdf


    Im IV. Abschnitt unter "Schadensminderungspflicht" heißt es, dass der Kunde zunächst versuchen muss, die KK-Zahlung zu widerrufen. Wenn das nicht klappt springt offenbar Trusted Shops ein. Damit sollte der Ablauf geklärt sein.


    Edit: Achtung, enge Fristen beachten: Offenbar kann man den Garantiefall erst 30 Tage nach Bestellung / Bezahlung erklären, muss das dann aber binnen einer Woche getan haben. Bloß nicht verpassen! Eventuell läuft die 7-Tage Frist sogar schon, weil der Shop dir schon erklärt hat, nicht mehr zu liefern.

    Zitat

    Original geschrieben von raix
    Bei Visa zurückbuchen wird auch nicht so einfach sein. Man kann doch nur unberechtigte Abbuchungen stornieren, aber die Abbuchung an sich war ja berechtigt.
    Von daher hast du auch keine Handhabe gegenüber Visa das Geld zurück zu holen.


    Das stimmt, in der Praxis sind die Kreditkartenfirmen aber wohl recht kulant. Zudem wird von ihnen in der Regel zumindest ein Teil der Kartenumsätze als Risikopuffer zurückgehalten, so dass das abgebuchte Geld evtl. sogar noch bei der Bank ist. Dann sollte die Rückzahlung kein Problemn sein.

    Zitat

    Original geschrieben von flatie
    Hi,


    also ICH würde VISA anrufen und zurückbuchen lassen.


    Das würde ich auch zuerst versuchen, ist ja nur ein Anruf. Entweder sie buchen zurück, was ich annehme, oder sie lehnen ab. Im zweiten Fall bliebe dir dann immer Trusted Shops. Davon, beides parallel zu betreiben, würde ich eher absehen. Nachher bekommst du das Geld dann doppelt und in der Folge noch Probleme. Auch würde ich Visa am Telefon nicht von Trusted Shops erzählen, weil es sich negativ auf die Rückbuchungsbereitschaft auswirken könnte, wenn noch eine zweite Kompensationsmöglichkeit besteht.

    Etwas Nostalgie ist ja sicher erlaubt, aber man sollte nicht Gefahr laufen, die Epoche über Gebühr zu verklären.


    Ich bin Jahrgang 80. Schon als Kind war ich um den Zustand der Welt sehr besorgt. Bereits in der Grundschule thematisierten wir eingehend Themen wie Wald- und Artensterben und sogar den Klimawandel. Man konnte Panini-Alben mit Fußballspielern kaufen, doch viel populärer und politisch korrekter waren die Sammelbildchen vom WWF mit von Aussterben bedrohten Tieren. Außer Astrid Lindgren las man Bücher etwa von Gudrun Pausewang, die vom bevorstehenden Super-GAU oder Atomkriegen handelten. Nach Tschernobyl durfte man nicht mal mehr die leckeren Erdbeeren aus dem Garten essen. Ungetrübte Freude am Aufenthalt an der Natur habe ich ohnehin nie gekannt, schließlich war ich seit frühester Kindheit mit üblem Heuschnupfen samt Asthma-Attacken geschlagen. Ein Phänomen, das bis in die 60er Jahre hinein nahezu unbekannt war, und heute fast zum Normalfall geworden ist. Von Aids ganz zu schweigen.


    Die Erziehung war ziemlich liberal (nicht antiautoritär). Meine Eltern nahmen auch groben Unfug verständnisvoll zur Kenntnis, so etwa meinen ersten Autounfall mit 8 Jahren, als ich beim Spielen die Handbremse des weinroten Rekord-Kombis löste und den Wagen gegen das Garagentor bugsierte. Ein Vorteil war, das Mütter fast grundsätzlich nicht oder allenfalls halbtags berufstätig waren. Kein Wunder, dass Arbeitslosigkeit nie ein Thema gewesen ist. Die wenigen Kinder, die nach der Schule in den Hort abgeschoben wurden, taten mir aufrichtig leid. Wie konnten Eltern nur so herzlos sein! Im Fernsehen gab es sechs Sender, von denen einer aber Tabu war (DFF! Bis auf das Sandmännchen! "Warum? - Das erklären wir dir, wenn du groß bist.") Morgens vor der Schule hatte man die Wahl zwischen der Wiederholung von Dallas und Denver Clan. Ende der 80er installierte mein technikaffiner Vater zum maßlosen Entsetzen meiner Mutter eine schneeweiße Satellitenschüssel, Durchmesser ca. 2m, auf dem Dach. Das Haus sah danach aus wie eine NASA-Bodenstation. Damit konnte man dann den Teleclub (für Nachgeborene: später Premiere, dann Sky, demnächst pleite) noch für eine Weile uncodiert sehen. BTX hatten wir natürlich auch, ich erinnere mich noch an die Startseite des Otto-Versands, die, warum auch immer, alle Möglichkeiten der Klötzchengrafik ausnutztend eine stimmungsvolle Nordsee-Szenerie mit Leuchtturm und Möwe präsentierte. Auch kam jeden Monat die BTX-Zeitschrift ins Haus, die dann im Internet-Zeitalter in com! umfirmierte (gibt es die eigentlich noch?). Bei BTX gab es schon etliches, was die meisten erst mit dem Internet verbindnen, wie etwa vielfältige E-Commerce Angebote, Online-Banking und Chats. Das müsste direkt mal wissenschaftsgeschichtlich aufgearbeitet werden. Wurde bei uns aber fast nie genutzt, das Ding war eine grandiose Fehlinvestition.


    An den 9. November 1989 kann ich mich noch gut erinnern. Ich wollte ein Boris-Becker Match sehen, aber auf allen Sendern, einschließlich den ausländischen, liefen die gleichen blöden Bilder aus Berlin. So ein Ärgernis! Am nächsten Tag wollte Mutter mit uns in ein Möbelhaus, doch wir blieben im Stau auf der Autobahn stecken. Ich war perplex: Das Spielzeugauto, das das Sandmännchen fuhr, gab es also auch ganz real und dann gleich dutzendfach. In der Schule gab es dann erst mal einen Grundkurs politische Bildung. Die DDR kannte ich bis dato nur von meinem Globus.


    Natürlich hatten die 80er auch gute Seiten, die ich erst später zu schätzen lernte, z.B. die Musik. In meiner Jugend dominierten Techno & Take That- mir schon damals unerträglich. Auch würde ich im Rückblick sagen, dass der Lebensstandard bereits sehr hoch war und bis in die Gegenwart bestenfalls stagnierte. Das ist ein ziemliches Armutszeugnis für unse ach so wettbewerbsfähige Wirtschaft.


    Äh, stimmt, ist bei 1000,-- gedeckelt. Sorry. Ich denke, dass du dann mit deiner jetzigen Kombination schon optimal fährst. Viel mehr als 2% wird Google selber kaum an die Kreditkartenherausgeber zahlen, ein noch höherer "Rabatt" ist daher wahrscheinlich unrealistisch. Außerdem kann man die Tankgutscheine ja sicherlich recht problemlos in Euro konvertieren, wenn man das möchte.

    Ich habe gerade mal gegoogelt. Bei der Targobank gibt es eine "Pluspunkt-Karte", bei der ab 2.500,-- Jahresumsatz 2% Cashback ausgeschüttet werden sollen. Guthabenverzinsung gibt es keine, aber das dürfte ja zu verschmerzen sein. Die Targobank ist natürlich normalerweise nicht zu empfehlen. Würde mir ggf. vorab schriftlich zusichern lassen, dass der Google-Umsatz vergütet wird.