ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von crooks
Man kann aber auch sagen, dass ohne Ausbau sicherlich keine weitere Nutzung stattfinden wird.
Die E-Mail-Clients in den neuen Handys sind derzeit so einfach zu bedienen, dass man sich sicherlich die ein oder andere SMS dadurch spart. Erlebe immer mehr Personen, die erstaunt darüber sind, was ihr Handy, das sie seit Jahren haben, eigentlich alles kann.
Mit einigen Freunden bin ich dank imap idle ebenfalls dazu übergegangen, viele E-Mails zu verschicken. Ein Markt ist da - und er wächst.
Ich bin wirklich bekennender E-Lien. Aber dass sich bei den Daten bei E+ derzeit nichts tut, finde ich nicht wirklich prickelnd. Nicht, dass kein UMTS-Netz ausgebaut wird, auch das GSM-Netz ist langsam wie eh und je. Für einzelne Mails langt es ja auch. Aber wenn ich statt einer MMS mal ein Foto vermailen will, sendet das Telefon ewig.
Daher ertappe ich mich derzeit ab und zu dabei, dem Verein nächstes Jahr abzuschwören.
Wenn das Datennetz wenigstens langsam ausgebaut würde, hätte ich ja noch Hoffnung - aber gar nicht .....
Meine volle Zustimmung!!
Mir ging es Ende 2007 mit O2 so. Ich hatte dort schon seit Juni 2007 gesurft und war dank der Multicard, die paralleles Surfen ermöglicht, und dem günstigen Preis von € 21,25 für 5 GB auch eigentlich zufrieden, doch die Tatsache, dass nach wie vor nur 6 Städte HSDPA hatten, während bei den D-Netzen schon überall, wo ich mich aufgehalten hatte, HSDPA mit 1,2 oder sogar 2 Mbit/s ging, hat mich gehörig gestört und so war ich sehr froh als Debitel Ende 2007 die Try&Buy-Aktion im Vodafone-Netz aufgelegt hatte und ich endlich per HSDPA surfen konnte! Was für eine Befreiung! Auch wenn der Test nur 2 Monate dauerte, habe ich mir geschworen nicht mehr auf UMTS downzugraden. Da kam es mir gerade Recht, dass es ab April bei T-Mobile eine 10-GB-Flat für € 34,95 gab. D.h. das damals nicht vorhandene HSDPA im O2-Netz hat mich definitiv in die Hände der Telekom getrieben, und das obwohl ich die noch nie sonderlich mochte. Erst durch die Active-Data-Aktion bin ich dann zu O2 zurückgekehrt, weil ich da via UMTS-Roaming via T-Mobile-HSDPA surfen konnte, bzw. nach dem Umzug nach Ludwigsburg auch direkt im O2-Netz. Mittlerweile haben sie aber auch in Friedrichshafen auf HSDPA upgegradet, sodass das mittlerweile abgeschaltete T-Mobile-Roaming kein Nachteil mehr wären.
Trotz allem habe ich dann letzten Monat meinen O2-Vertrag abgegeben und bin zu Vodafone gewechselt, weil ich da für € 14,35 eine 5-GB-Flat von DaRappa kriegen konnte. Und das als recht überzeugter O2-Fan!
Auch hier war einzig das bessere Netz und der gute Preis in der Aktion ausschlaggebend!
Und auch bei Onlinekosten.de gibt es etliche User, die mal bei E-Plus ihr mobiles Surfen angefangen hatten (auch ich habe erstmal mit Aldi-Talk via UMTS für 24 ct/MB seit dem 2. Februar 2007 gesurft) und dann zu Vodafone gewechselt sind.
Da wundert es mich auch nicht, dass Vodafone mit UMTS mittlerweile mehr verdient als schon mit dem Goldesel SMS.
Ich gebe dir also absolut Recht: Wenn E-Plus weiter nichts für das Datennetz tut, werden sie auch noch die letzten Datenkunden vergrauen und darum ist der O2-Ausbau auch schlichtweg dringend notwendig gewesen, denn dank der mittlerweile auch in den D-Netzen stark gesunkenen Preisen, wären wohl selbst O2-Kunden dorthin abgewandert. Zwischen Surfen via HSDPA mit 3 Mbit/s und UMTS mit 370 kbit/s liegen einfach Welten! Beim ersteren macht man einen Klick und Zack ist die Seite geladen, beim letzten muss man warten, warten und warten. Auch EDGE vs. GPRS hat etliche Vorteile. Das Surfen mit EDGE ist recht erträglich auf mobilen geräten und auch Webradio funktioniert damit, GPRS dagegen ist einfach nur das letzte, kein Webradio, ewiges Warten bis Seiten geladen sind und am PC kann man es gleich vergessen. Da kriegt man die Krise.
ZitatOriginal geschrieben von Ray
Wenn man aber immer so unternehmerisch handeln würde, würde hier in der Wirtschaft ziemlicher Stillstand herrschen.
Natürlich kann man warten bis die Hardware billiger ist. Nur wenn Du genauso lange warten würdest beim PC-Kauf, würdest Du hier nicht online sein können, weil Du dann immer noch keinen PC hast.
Die Hardware mag teuerer sein, dafür kann man aber die höheren (Daten-)Preise abgreifen. Später geht's nur noch über "die Masse". Dazu ist Eplus schon bei den Sprachtarifen verdammt.
Genau erfasst! T-Mobile und Vodafone haben ja schon im Frühjahr 2006 mit dem HSDPA-Ausbau begonnen (O2 folgte zwar schon im Herbst 2006, aber das war eher ein Pro-Forma-Ausbau, da nur 6 Großstädte ausgebaut wurden, die große Masse wurde erst ab Herbst 2007 ausgebaut)
Dafür konnten T-Mobile und Vodafone damals aber auch satte € 50 pro Monat für 5 GB verlangen! Und die Preise wurden durchaus gezahlt! Denn schon damals hatte Vodafone einen exzellenden Ausbau und bediente etliche Kunden in Gebieten ohne DSL. Der Upgrade auf HSDPA machte es für diese noch attraktiver auch € 50 auf den Tisch zu legen, waren doch die Alternativen im Sat-DSL-Bereich noch teurer und ineffizienter.
Heute verlangen selbst die D-Netze nur noch € 35, Tendenz weiter sinkend.
Man kann also sicherlich einen Teil der höheren Hardwarekosten auch durch die höheren Einnahmen bei den Early Adopters kompensieren. Später gibt's die Hardware zwar billiger, aber die Kunden sind auch nicht mehr bereit so viel zu zahlen wie früher, da die Konkurrenten schon über schnelle Breitbandnetze verfügen und sich vom neuen Konkurrenten natürlich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.
ZitatOriginal geschrieben von Robert Beloe
Der Bildschirm des Handys ist dagegen nicht sehr internettauglich - gleichgültig, welche Tricks sich Apple, Opera und Nokia da noch einfallen lassen.
Und woher willst du wissen, dass es bei solchen Bildschirmen bleiben wird?!
Es wird ja schon nach auffaltbaren DIN-A4-großen Folienbildschirmen geforscht. Die würde man dann einfach ausrollen und auf den Rücksitz im Zug oder im Flugzeug befestigen und surfen können!
Eine andere Lösung steht auch schon kurz vor der Marktreife: spezielle Bildschirmbrillen, bei denen das Bild direkt auf's Auge bzw. die Brille projeziert wird. Hier entfällt dann ein Bildschirm komplett! Man hat dann eine beträchtliche Bildschirmgröße vor sich, ganz ohne einen echten Bildschirm zu haben.
Du tust ja geradezu so, als würden sich die Handys und die zugehörige Technik keinen wesentlichen Schritt mehr weiter entwickelt können. Dabei ist da viel in Vorbereitung!
Und für alle diese Dinge wird man eine mobile Datenanbindung benötigen, um jederzeit auf die Daten aus dem Internet zugreifen zu können. Ein schnelles mobiles Breitbandnetz wird in Zukunft genauso selbstverständlich sein, wie das Internet und der Computer es schon heute sind.
Es wird dann egal sein, ob man zu Hause oder unterwegs ist. Man wird immer und überall Zugriff auf das gesamte Wissen der Welt haben.
Das mobile Internet heute ist nur ein kleiner Schritt dorthin!
ZitatOriginal geschrieben von Robert Beloe
2. Die Telefonieminuten vom Handy sind angestiegen. Allerdings liegt das unter anderem daran, dass viele (wie ich finde: unsinnigerweise) von zu Hause aus mit dem Handy telefonieren, unter anderem weil sie dort angerufen werden.
Warum soll das denn unsinnig sein? Alternative Vollanschlussanbieter müssen doch schließlich jeden Monat alleine € 12,50 brutto an TAL-Miete für die Telefonleitung zahlen. Wenn man aber eine Festnetzflat für € 9,95 anbieten will, die das Vodafone mit der ZuhauseFestnetzflat macht, kann das nur via Mobilfunk gehen, da hier schon der Monatspreis unter den TAL-Kosten liegt.
Hier schlägt der Faktor schon voll durch:
Mobilfunknetze sind billiger zu betreiben als Festnetze!
Insbesondere garantieren sie den direkten Zugang zum Endkunden. Das kann das Festnetz nicht leisten. Das macht es so horrend teuer. Denn zu den € 12,50 TAL-Miete kommen noch einmalige Kosten von € 60 für die Schaltung des Telefonanschlusses und € 20 für dessen Abschaltung, wenn der Kunde danach nicht wieder einen neuen DSL-Anschluss bestellt. Alle diese Kosten fallen im Mobilfunk weg!
Und wie hoch diese Kosten sind, kann man schon daran sehen, dass es sich für NetCologne lohnt durch die Einsparungen in Köln den Ausbau von FTTH zu finanzieren, bei denen NetCologne seine Kabel direkt in die Wohnhäuser zu verlegen. Das lohnt sich aber nur in den Großstädten, wie eben Köln, Hamburg, Berlin und München. Hier werden dann bald schon 1 Gbit/s und mehr angeboten werden. Der Rest wird mit LTE über 100 Mbit/s via Mobilfunk bekommen und das ohne, dass die gierige Telekom auch nur einen Cent davon via TAL abknapsen kann. Das Breitband kommt dann vom Vodafone-Mobilfunksender direkt nach Hause!
ZitatOriginal geschrieben von Robert Beloe
Bei einer 'stationären' Nutzung des Internets wird aber das Notebook oder der PC immer wesentliche Vorteile gegenüber dem Internet via Handy haben. Und die Datenübertragung läuft über das Festnetz gegenwärtig noch deutlich zuverlässiger als über das Mobilfunknetz.
Welche Vorteile sollen das denn sein? Mehr Speed? Das wird sich mit HSDPA 14,4 und HSDPA+ mit 28,8 und 48,8 Mbit/s schon legen und sobald ab 2011 LTE mit 200 Mbit/s kommt, kann DSL eh nicht mehr mithalten und VDSL ist horrend teuer. Die Lösung wird FTTH für die Großstädte sein und LTE für die restlichen Ballungsräume, daneben HSDPA für Kleinstädte und als letztes Evolved EDGE mit über 1 Mbit/s für die Kuhdörfer.