Beiträge von surfathome

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    Original geschrieben von harlekyn
    Klar. Ein Gigabyte ist ein Gigabyte. Aber die Kunden, die nur EDGE nutzen (koennen), werden wohl kaum derart viel Traffic verursachen. Dabei sollte es sich doch i.d.R. um reine Handysurfer handeln, wenn die mal ueber 100 MB kommen, ist das viel. Dementsprechend sollten die Tarife hier dennoch einigermassen kostendeckend sein.


    O2 geht doch jetzt aber auch stark in die Vermarkung des Internet-Pack-L rein und da sind deutlich höhere Volumina. Auf Onlinekosten.de gibt es zudem auch einen User, der bei seinem T-Mobile-Vertrag auch nur mit EDGE auf 10 GB kommt. Wenn er das alles über O2 im T-Mobile-Roaming machen würde, wäre das ziemlich ziemlich teuer!

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    Tja, sollte man eben Tarife kalkulieren, die profitabel sind.


    Ne, also da bin ich aber der Meinung, dass es nicht sein kann, dass eine solche kleine Minderheit von Dauer-Roaming-Kunden auf Kosten der Gesamtheit finanziert werden soll. Es freut mich ungemein, dass O2 E-Plus als Preisführer verdrängt hat und dabei dennoch Innovationen wie HSDPA und EDGE weiter fördert. Wenn da die Roaming-Kunden nicht mehr finanzierbar sind, müssen die eben weg. Dafür gewinnt man ja auch laufend neue Kunden. O2 ist kein Wohlfahrtsverband, sondern ein wirtschaftlich denkendes auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen, zudem noch einem sehr starken Wettbewerb und Preisdruck ausgesetzt.
    Wer D-Netz-Qualität haben will, muss auch bereit sein D-Netz-Preise zu zahlen, was eigentlich nur im Datenbereich einen Preisaufschlag bedeutet, im Telefonbereich liegen doch alle bei 9 ct/min. Also entstehen den Kunden ja noch nicht einmal preisliche Nachteile, wenn sie zu T-Mobile oder Vodafone abwandern müssen. Für O2 jedenfalls wäre sie wahre Kostentreiber und können daher nicht mehr mitgeschleppt werden.

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    Aus Kostensicht sicherlich, ob die Kunden davon auch alle profitieren, wird man sehen. Schliesslich war doch o2 auch so schon preislich attraktiver als die Konkurrenz ;)


    Natürlich profitieren die Kunden davon. Denn je weniger Verlust O2 durch die Roaming-Kunden erleidet, desto mehr Luft hat es für preisaggressive Aktionen, wie z.B. € 0-Genion-L oder € 6-Active-Data.
    Das ist doch nur zu begrüßen!

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    Original geschrieben von StevenWort
    Könnte am Tarif liegen.
    Im Genion S bekomme ich die Wechselmöglichkeit nicht angezeigt.
    In einem Inklusiv 50 schon.


    Hat nichts direkt mit dem Tarif zu tun. Ich habe einen Genion-S-ohne-Handy und bekomme diese Wechselmöglichkeit angezeigt. Allerdings habe ich sie erst nachdem mein Vertrag im September im System quasi neu eingetragen wurde, weil es davor einige Abrechnungspannen gab. Seitdem habe ich diese Möglichkeit, davor hatte ich sie nicht.
    Evtl. bekommen also nur neuere Kunden oder wenn bei Bestandskunden der Tarif im System aktualisiert wird, die Auswahlmöglichkeit angezeigt.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Bisher konnten eh nun Kunden in Active-Vertraegen das Datenroaming im T-Mobile Netz nutzen. Also darf man davon ausgehen, dass das pro Kunde steuerbar ist.


    Aber auch das T-Mobile-EDGE-Roaming kostet O2 viel Geld, laut internen Quellen sogar genauso viel, wie das UMTS-Roaming. 10 GB per T-Mobile-EDGE kosten dann eben einen dreistelligen Euro-Betrag, und auch die Telefonate sind für O2 teuer, z.B. wenn jemand seine € 0-Debitel-Genion-L-Flat nutzt. Da macht man nur Verlust, Verlust und Verlust. Und dann soll man noch 3,5 Milliarden Euro in den Netzausbau investieren. Das kann nicht zusammengehen.



    Ich finde es sehr gut, dass O2 ab 2010 komplett auf eigenen Beinen stehen wird. Dann entfallen auch diese lästigen Diskussionen hier und hört die permanente Quersubventionierung von T-Mobile auf.

    Nunja, ich bin der Meinung, O2 muss diese Barring-Geschichte so schnell wie möglich hinter sich bringen. Dann mag das Image in den ländlichen Gebieten einige Zeit lang beschädigt sein, aber nach einem Jahr ist alles wieder vergessen und das Roaming-Kapitel beendet. Die meisten Margen machen die Mobilfunker, ebenso, wie die DSL-Anbieter nicht auf dem Land, sondern in den Ballungsgebieten.


    Und abgesehen davon: Egal, wie man es macht, es wird immer irgendwelche Dauernörgler geben. Allein schon, weil O2 wahrscheinlich andere Senderstandorte verwenden wird, als T-Mobile, wird die Netzabdeckung anders aussehen. Das führt dann unweigerlich dazu, dass die Netzabdeckung von o2 mit der von T-Mobile nicht deckungsgleich sein wird, sodass einige Kunden trotz vorhandener eigener Masten vor Ort dennoch keinen Empfang haben, dafür aber vielleicht andere, die bisher selbst mit T-Mobile kaum Empfang haben, nach dem Netzausbau plötzlich sehr guten Empfang haben.

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    Original geschrieben von maestro
    Bei uns z.B. sind es zwei langjährige o2-Kunden, einer sogar noch aus VIAG-Zeit. Diese Kunden sind hier massig vorhanden, die ein Netz haben, und dann wenn alles passt auf Jahre hinweg einfach bleiben, meist nichtmal Ansprüche an geringere Kosten haben. Umso unverständlicher - aber dafür kann man dann ja schöne Blubberblasen-Werbung schalten, ein wenig Fonix-Mixer-Werbung, dann sind die "paar" gutzahlenden Kunden durch die Billigtelefonierer problemlos aufgehoben und die 25% erreicht. Ich denke o2 wird das mittelfristig mehr spüren als gedacht.


    Und einfach Netz wegnehmen hält ein Leben lang, diese Kunden sind von o2 geheilt - und deren Bekannte ebenfalls. Denn es gibt nichts schlimmeres, als mit dem Handy kein Netz mehr zu haben - das ist wie Autofahren ohne Auto... Naja, die Quittung kommt bestimmt...


    Glaube ich weniger. Es werden ja in Zukunft viele Datenkunden gewonnen. O2 ist jetzt voll auf Datendienste zu günstigen Preisen getrimmt. Dieser Bereich ist für O2 vor allem auch deshalb interessant, weil der direkte Konkurrent E-Plus hier O2 kampflos das Feld überlasst, während die D-Netz bei den Datendiensten anders als bei den Handydiscountern, wo alle Netze mittlerweile 9ct-Tarife führen, in einer ganz anderen Liga spielen und daher für Privatkunden eher uninteressant sind. Gerade bei Studenten genießt O2 eine ungebrochen starke Beliebtheit, aufgrund der Homezone und jetzt zusätzlich wegen der günstigen Datentarife.


    Da kann man durchaus solche Verlusteffekte bei der Roaming-Sperre ausgleichen. Und O2 hat ohnehin keine andere Wahl. Das Roaming muss so oder so wegfallen, da es bei den mittlerweile stark gefallenen Preisen einfach nicht mehr bezahlbar ist. Aus O2-internen Quellen weiß ich, dass 10 GB im T-Mobile-Roaming O2 einen DREISTELLIGEN Eurobetrag kosten! Kein Wunder also, dass das UMTS-Roaming so schnell nach DaRappas Active-Data-Aktionen so stark eingeschränkt werden musste.

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    Original geschrieben von infosauger
    Man kann online unter Mein O2 -> Meine Daten -> Zusatz-Packs von O2 zwischen den Optionen Frei-SMS, 15% Rabatt und 20% Rabatt wählen.


    Besser und präziser kann man es nicht formulieren! Genauso sieht es bei mir aus.
    Ich hatte mich erst für 200 Frei-SMS entschieden, dann habe ich auf 15% Rabatt gewechselt und nun auf 20% Rabatt. Der Wechsel kostete jeweils € 2,50 und war binnen 30 Tagen erfolgt.

    Ne, einen Kreuzzug will hier keiner machen. Der 1-GB-Tarif für € 10 ist sicherlich sehr gut. Aber das dabei verwendete Netz macht ihn wieder eher uninteressant. Von Fonic oder gar BildMobil bzw. CallYa wäre mir das viel lieber.


    Überhaupt müssen sich die D-Netze endlich in Sachen Prepaid-Internet bewegen. Bisher kamen da alle neuen Anstöße nur aus den E-Netzen:


    Erst die Fonic-Tagesflat für € 2,50, dann die mp3-Prepaid-10-GB-Flat im E-Plus-Netz für € 30, kurze Zeit später die O2-LOOP-HSDPA-Flat für € 25 und nun ein guter Lückenfüller das 1GB-Pack von simyo für €10.


    Ich würde mal sagen: In tariflicher Hinsicht haben E-Plus und O2 ihre Hausaufgaben gemacht. Die D-Netz aber haben dem nur die € 5-Tagesflats entgegen zu setzen. Das ist ziemlich schwach!



    Und EDGE bei E-Plus? Ich denke das ist nur Geschwätz. Was aber wirklich zu laufen scheint, ist HSDPA bei E-Plus. Das haben auf Onlinekosten schon 2 User für ein Leipziger Gewerbegebiet unabhängig von einander bestätigt. Der Beweis per Speedtest steht aber noch aus.

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    Original geschrieben von Norix
    Ich würde die Einschränkung auf die beiden Provider nochmal überdenken.
    Wenn's auf ein paar Euro im Monat ankommt und du dir aussuchen kannst, wann und wo du ins Netz willst, ist sie sicher sinnvoll.
    Eine Art "DSL unterwegs" ist mit den beiden "Kleinen" aber seltener möglich, da kommen die beiden "Großen" (VF, TM) ins Spiel.


    Und wenn du mal im Werbethread stöberst, sind die beiden "Großen" je nach Wunschtarif vielleicht doch nicht so teuer.


    Das stimmt. DaRappa vertickert ja derzeit seine Vodafone-Flat für € 17,43 pro Monat. Dazu gibt es noch eine GE0301, die man derzeit für ca. € 75 weiterverkaufen kann (habe meine erst letzte Woche verkauft), sodass man auf einen Preis von € 14,30 kommt. Ist also deutlich billiger als die € 25 für das Internet-Pack-L von O2-LOOP und man hat 80% UMTS-Abdeckung und nicht blos 56%.


    Aber wo Sonne ist, ist auch Schatten:
    Bei Vodafone sind nur 5 GB mit Fullspeed inklusive, danach wird auf 64 kbit/s gedrosselt. Bei O2 erfolgt die Drosselung erst nach 10 GB pro Monat.
    Und das Angebot mit Vodafone ist ein 24-Monatsvertrag, während man bei LOOP nur für einen Monat gebunden ist.


    Man muss sich also überlegen, ob man sich mit den 24 Monaten anfreunden kann und mit 5 GB auskommt. Wenn ja, kann man mehr als € 10 jeden Monat sparen, und hat obendrein ein noch besseres Netz (nicht, dass O2 schlecht wäre, aber an Vodafone kommen die nun wirklich nicht ran!)

    Naja, so berauschend ist der Preis nicht. Da kann man gleich zu T-Mobile greifen. Die rechnen auch 19 ct/100KB ab. Dazu kommen lediglich noch 49 ct als Tagespauschale, dafür kann man sich auf zuverlässige Roamingpartner verlassen und die Datenverbindung wird auch nicht im Leerlauf getrennt.


    So habe ich jedenfalls einen Tag lang immer wieder mal ein bisschen am MDA Vario III in Straßburg gesurft (mobil.teltarif.de lesen und chatten). Hat mich nur 700 KB gekostet und unter € 2 Gebühren. War also ganz ok und ich konnte auch HSDPA von Orange F nutzen.