Beiträge von blumentopferde


    Es gibt ja doch noch jemanden, der eine normale Sichtweise an den Tag legt. Hier fallen schon Begriffe wie Kindchen, nur weil einem die Argumente ausgehen...
    Aber es ist schon vollkommen richtig was Du schreibst.
    Jeder der hier rum schreit sollte wirklich mal durch seine Wohnvi gehen und schauen woher die Produkte kommen.
    Übrigens nervt es fürchterlich eine "Made in Germany" Mentalität zu verbreiten. Das heißt garnichts mehr.
    Wenn ich ein Nokia kaufe, kaufe ich bewusst ein finisches Produkt und kein deutsches.
    Ein Boykott ist einfach nur lächerlich, da ihr dann losgeht und euch ein anderes Handy kauft und damit dem Werk in Bochum kein Stück helft. Aber hauptsache man kann hier mal einen Müll loswerden.
    Also, erstmal nachdenken, dann schreiben...

    Okay Leute, ihr habt mich überzeugt.
    Ich boykotiere ab sofort solche Firmen die nicht nett sind, so wie auch Nokia.
    Morgen verkaufe ich meinen Mercedes, die bauen schließlich Panzer, dass kann ich nicht unterstützen. Und dann werf ich noch meine Siemens Geräte aus dem Haushalt, denn die haben jüdische Zwangsarbeiter gehabt. Oh mann, ich muss gleich mal schauen, ob ich hier nicht irgendwas von Krupp habe...


    Mensch Leute, ihr könnt doch garnicht beurteilen was es mit der Schließung auf sich hat.

    Zitat

    Original geschrieben von Bum
    Hier geht´s um andere Dinge - das zu erklären geht zu weit.
    Aber für Dich: Samsung war IMMER schon in Korea und VERNICHTET HIER KEINE
    3000 Arbeitsplätze - f... it!!!!!


    Man Du regst Dich ja auf... Dann ändere doch was. Nokia hat hier die Plätze geschaffen und nimmt sie jetzt wieder weg. Ist ein ausländisches Unternehmenund kein deutsches. Ich finde es viel schlimmer wenn deutsche Unternehmen unser Land verlassen...

    Zitat

    Original geschrieben von hr.schmidt
      javaman
    Das alles ändert aber nichts daran, dass Nokia sich seinen Mitarbeitern gegenüber besonders schäbig verhalten hat. Die Mitarbeiter wurden zu Sonderschichten und Überstunden genötigt und dann im allerletzten Moment über ihre Entlassung informiert. Dadurch werden übrigens auch deutlich mehr den Sozialkassen (und damit jedem von uns) zur Last fallen, als nötig gewesen wäre. Zudem bin ich der Meinung, dass bei aller notwendigen Wirtschaftlichkeit die Firmenleitung ein Minimum an Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern wahrnehmen sollte. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen verhält sich da nach wie vor sozialer als dieses Besipiel an Manchester-Kapitalismus. Notwendig war diese Art der Abwicklung für Nokia keinesfalls.


    Aus diesem Grund bleibe ich der Ansicht, dass der Käufer auch bei Nokia die ethische Messlatte anlegen und sich für ein anderes Produkt entscheiden sollte, so wie viele von uns dies ja auch bei Produkten aus Kinderarbeit (sicher der Extremfall), von Umweltsündern oder aus Tierschutz-Gesichtspunkten tun. Ich werde mir jedenfalls, wie gesagt, in absehbarer Zukunft kein Nokia Handy mehr kaufen.


    Willkommen im Deutschland der Neuzeit.
    Über Jahre hatten die Arbeitnehmer das sagen. In den 70er Jahrer konnte der Arbeitnehmer mit Hilfe seiner Gewerkschaft dem Arbeitgeber noch richtig drohen.
    Die Zeiten sind vorbei, heute ist der Arbeitgeber am Drücker und zahlt es dem Arbeitnehmer heim.
    Klar die Gewerkschften regen sich auf, aber erreichen tun die schon lange nichts mehr: "Klar 10% mehr gehalt, dafür müssen aber 1000 Mitarbeiter gehen", die Gewerkschaften sind zum Teil mit Schuld an dieser Entwicklung, da sie es früher übertrieben haben.
    Daher sollen sich mal alle an das neue Arbeitsumfeld in Deutschland gewöhen, an die amerikanischen Verhältnisse die wir hier gerade bekommen. Hire & Fire, wird das Thema der nächsten Jahre und arbeiten unter der Armutsgrenze.
    Dafür kann man aber nicht nur die Politik verantwortlich machen.


    Also, sollten mal alle sich mit den neuen gegebenheiten vertraut machen, die fetten Jahre sind vorbei, nun heißt es den Gürtel enger schnallen und vielleicht zum wohle der eigenen Firma und Arbeitsplatz mal ne Stunde länger arbeiten.


    Müssen ja nicht gleich japanische Verhältnisse werden.

    Zitat

    Original geschrieben von bratschlauch
    Ja,aber wenn Garantie gegeben wird,MUß dann der Fehler auch behoben werden!


    Is richtig, aber bei der Garantie bestimmt der Hersteller den Ablauf, bei der Gewährleistung der Gesetzgeber. Die Gewährleistung ist daher viel Kundenfreundlicher, wenn man es mal genau betrachtet, selbst nach der Beweislastumkehr. Eine Garantie kann abgelehnt werden, eine Gewährleistung nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von bratschlauch
      Candid


    Was soll ich da verwechseln,bei Garantie muß der Hersteller/Verkäufer jeden Mangel (außer Eigenverschulden) beheben,bei Gewährleistung muß man beweisen,daß der Mangel schon beim Kauf bestand,was in den meisten Fällen kaum möglich ist.Gewährleistung kann man vergessen,es sei denn der Hersteller ist kulant.



    Sorry, aber Du hast das wirklich verdreht. Garantie ist freiwillige Leistung, Gewährleistung ist Pflicht. Daher ist die Gewährleistung höher anzusetzen als die Garantie, die Gewährleistung kann nicht abgelehnt werden.
    Das Gesetz regelt die Gewährleistung, für die Garantie gibt es keine Regelung...


    Hast Du ein neues oder ein Swap erhalten ??? Ein Swap ist nicht neu, nur aufgearbeitet. Ein neues Gerät hätte grundsätzlich auch eine neue Gewähreistungsfrist...

    Zitat

    Original geschrieben von nokia*night*
    hmm schade, dh. wenn die ursprüngliche garantie um ist und ich nach 2-3 monaten am tauschgerät defekte vorfinde werde ich das wohl selbst bezahlen müssen :flop:


    nokia*night*


    Nun, es handelt sich ja bei einem solchen Telefon um ein Swap-Gerät, d.h. es wurde bei Nokia repariert. Dann hast Du eingentlich 12 Monate Gewährleistungsanspruch auf die handwerkliche Tätigkeit. Deine Garantie endet jedoch...


    Nein !!! Die Gewährleistung lässt sich nicht verkürzen, auch wenn viele Händler, besonders bei Autos, gern mal ohne "Garantie" verkaufen. Das kann dem Kunden egal sein, der Händler muss 12 Monate Gewährleistung geben, selbst wenn Du unterschreibst, dass Du darauf verzichtest. Das kannst Du jederzeit tun, haften tut der Händler eh. Dies gilt im übrigen auch, wenn er Dir das Auto als ausschliesslich Privat verkauft, was die ändler gern mal tun.
    Das Auto kann nur als Privat verkauft werden, wenn der Händler der im Brief eingetragene Vorbesitzer ist, wäre ja sonst ein Nachteil für ihn.


    Ein seriöser Händler legt daher meist einen Garantieschutzbrief bei, damit ihm keine hohen Kosten entstehen.