Beiträge von StebuEx

    Re: Scheine gegen Kleingeld. Meine Bank macht das nicht.


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    Original geschrieben von s51driver
    Nun meine Frage. Kennt jemand von euch eine Möglichkeit schnell Scheine zu Kleingeld zu machen.


    Bei der Commerzbank geht das auf jeden Fall. Für meinen Laden habe ich damals problemlos Schein gegen Rolle getauscht, als Wechselgeld.

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    Original geschrieben von knocker
    Beispiel Klamotten...


    Mir würde es im Traum nicht einfallen, Klamotten online zu bestellen. Kleidung hat was mit Individualität und Stil zu tun. Das entfällt logischerweise, wenn Hinz und Kunz die gleichen Klamotten tragen, weil sie im gleichen Katalog einkaufen. Gleiches trifft auf Möbel zu, IKEA ebenso. Nicht akzeptabel bzw. wenn dann nur über den Preis. Die Seite von amazon.de finde ich übrigens auch nicht berauschend, weil vollkommen unübersichtlich und überladen. Otto, Neckermann usw. finde ich genauso boring wie Quelle.


    Selbst wenn man preisbewußt ist gibt es auch Gelegenheiten, "jüngere" Kunden zu gewinnen. Zum Beispiel wenn man den Eltern was schenken will zum Geburtstag. Man hätte ja mal eine Abfrage anbieten können: '"wieviel soll es kosten" und dann eine Vorauswahl anhand der analysierten Käufe der älteren Semester treffen.


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    Original geschrieben von IGGY
    Das Rezept heißt Image und Stil durch permanente und agressive Werbung vermitteln für die Zielgruppe die man ansprechen bzw. binden möchte.


    Wahrscheinlich wissen sie selbst nicht, wer ihre Zielgruppe ist. Irgendwo gab es mal eine tabellarische Übersicht: ein Jahr waren es junge Familien, das nächste Jahr Rentner, dann Leute über 50 usw.


    Aldi/Lidl finanziert sich aber auch dadurch, daß sie die Ware verkaufen, bevor sie selbst ihre Lieferanten bezahlen. Damit können sie mehr verdienen, als beim Einkauf um den letzten Zehntel-Cent zu feilschen.

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    Original geschrieben von Evilandi666
    StebuEx: Zitierst du mich weil du sagen willst dass Ratenkauf der Service war, welcher Quelle von den anderen unterschieden hat?


    Ja, das meinte ich.


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    Original geschrieben von Evilandi666
    Wenn Ja: Für teure Objekte wie Fernseher/Küchen/usw. okay, aber ich habe noch nie etwas auf Rate gekauft. Und Fernseher/Küchen/usw. kaufen "die meisten" eher nicht bei Quelle, sondern bei MM/Möbelhaus/.... (Das war aber früher mal anders!)


    Eben, früher hat nicht jede Dorfsparkasse unkomplizierte Konsumentenkredite angeboten, da war Quelle (und die anderen Versender) halt ein bequemer Weg.

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    Original geschrieben von Evilandi666
    Grund: Sie sind teuer und bieten für den Preis keinerlei Mehrwert.


    meine bescheidene Meinung dazu:
    Das Geschäftsmodell war mehr oder weniger der unkomplizierte Ratenkauf zu offline-Preisen. Bei Quelle waren um die 70% aller Käufer Ratenzahler. Wegen des notwendigen Forderungsverkaufs (Factoring) an Commerzbank u.a. haben sie nie die Umsätze zahlungswirksam (also cash) erzielt, die man bei den Preisen erwarten sollte, weil die Banken die Kredite natürlich nicht zu 100% kaufen. Die Lieferanten wollen aber zu 100% bezahlt werden. Der Rest muß also aus der Handelsspanne kommen, demzufolge können sie auch nicht primär über den Preis verkaufen.
    Als die Gemengelage Valovis Bank, Commerzbank usw. in der letzten Runde wieder weniger für die Kredite zahlen wollte hat der "Restgewinn" nicht mehr gereicht und das war es dann für Quelle.


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    Original geschrieben von diger
    Quelle war eines, oder sogar das erste deutsche Warenhaus, welches Online mit Shop zu erreichen war. Die haben schon Ihre Waren Online angeboten. da war die "Generation-Internet" noch nicht mal in Planung gewesen, und schwamm noch in der Ursuppe herum :D


    Dummerweise haben sie damals noch als KarstadtQuelle AG massig Geld versenkt mit myworld.de, dem Karstadt-Online-Shop der nicht Karstadt.de heißen durfte...

    Nette Horrorstories :D


    Der Trick im Filialvertrieb ist, im Laden eine vernünftige Mannschaft zu bilden auf die man sich verlassen kann. Wenn man sich einigermaßen clever anstellt, kann man in seiner kleinen Welt schalten und walten wie man sich das vorstellt. Es ist ja nicht so, daß die Aufpasser jeden Tag vorbeikommen. Den üblichen Anschiß muß man an sich abprallen lassen können wie ein Hupkonzert im Straßenverkehr, dann geht das schon. Schlimmer sind die bestimmte Art Kunden, die nach irgendwelchen Problemen mit einer 5er-Combo nach Ladenschluß vor der Türe stehen und, gelinde gesagt, handgreiflich werden oder einem das Auto zerkloppen.


    Problematisch ist auch die Frage, wie lange man das machen will und welche Aufstiegsambitionen man hat. Daß bei mehreren hundert Filialen nur wenige Aufstiegspositionen in der "Zentrale" bestehen sollte klar sein, soviele Stellen gibts nicht.


    Ansonsten ist die Stellenbeschreibung maßlos übertrieben. Das ist aber bei allen Mobilfunkern so.

    Der Verkauf an sich ist ja schon die Problemlösung, ansonsten gibt's dafür das schöne Wort "Produkteliminierung" ;)


    Wer als Verkäufer Produkte geschenkt bekommt, kann unmöglich irgendeinem Kunden den "Wert" eines Produktes vermitteln, da er ihn selbst nicht kennt, geschweige denn einen angemessenen Preis einschätzen kann. Deshalb machen es sich doch so viele Verkäufer einfach und verkaufen via Rabatte und den ganzen Mumpitz.

    Sicher, aber Geld und Rabatte sind nicht als Maßnahmen für dauerhafte Motivation bekannt. Und im Vertrieb ist der kostenlose Bezug eigener Produkte und Leistungen tödlich, da jedwede Identifikation mit dem Kunden und seinen Problemen weg fällt.

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    Original geschrieben von Dacoco
    Kann man es denn mit der Änderung von ein paar Floskeln und als Amateur bewerbungsfähig kriegen oder sollte man da professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?


    Denke ich nicht. Am besten nochmal mit den "Vorgesetzten" reden und erforschen, was ihnen nicht gefallen hat, Gegenargumente liefern ohne dabei Vorwürfe zu machen und ein neues Zeugnis anfordern. Letztendlich will doch niemand irgendeinem Steine in den Weg legen, jedenfalls nicht bei betriebsbedingten Kündigungen.


    Mit dem Bearbeiten von Floskeln ist es leider nicht getan. Gliederung, Reihenfolge der Aspekte in einzelnen Sätzen oder Weglassen oder Vertauschen von Abschnitten ist keine einfache Übung.


    Als Beispiel: "Wir bedanken uns bei Frau X für die geleistete Arbeit" ist das Gegenteil von: "Für die geleistete Arbeit bedanken wir uns bei Frau X"....


    Hier noch ne ganz gute Übersicht: http://www.jobworld.de/artikel/arbeitszeugnis/