Beiträge von StebuEx

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    Original geschrieben von cold_case
    "Ich will einen SLK verkaufen wo kann ich für LAU bewerten lassen"
    Köstlich :-)
    Ich fass es nicht.


    Nun gut, hättest Du jemals einen Benz gekauft würdest Du wissen, das traditionell Mercedes-Händler die günstigsten sind..So gesehen kann man sich auch das Geld für die Bewertung klemmen - bei Mercedes gibt es eine nette Börse, dort stehen die realistischen Preise. Dann noch 10% für Privatverkauf abziehen und gut ist es.

    Entweder es ist ein Praktikum oder eine Hiwi-Stelle. Das Wichtigste am Praktikum sind eh die Zeugnisse, Praxisgewinn und Kontakte, nicht das bissel Geld, sorry.
    Wer im Praktikum vom ersten Tag an voll arbeitet macht alles, aber kein Praktikum - das ist vollkommen unmöglich. Es gibt da übrigens auch eine Initiative größerer Unternehmen, der Name fällt mir grad nicht ein, die sich verpflichten, "Praktikanten" nicht auf FTE-Stellen einzusetzen.

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    Original geschrieben von nikolaus10
    Das bringt mich in unglaeubiges staunen, aber wenn das so ist, na ja.
    Vermute das da pro Tag ca 1000 Neuantraege rein kommen.
    Und dann wird nach "Nasenfaktor" entschieden, also von der Tagesform des jeweiligen Sachbearbeiters?


    Nee, die Schufa berechnet anhand diverser Merkmale das Risiko des Zahlungsausfalls. Das Risiko wird den Vertragspartnern der Einfachheit halber via Score mitgeteilt (auf gut deutsch: verkauft. Die Schufa hat also das Problem, daß wenn sie zu rigoros ist, es zuviele Ablehnungen gibt, was nicht im Sinne der Mobilfunker ist, zudem die einzelnen Betreiber ja auch andere Kundengruppen anziehen - es aber nur einen Branchenscorewert gibt, und keinen für D2, D1 etc.)


    Als Mobilfunker haste im Laufe der Jahre Deine Erfahrungen mit dem von der Schufa geschätzten Risiko und der tatsächlich eintretenden Zahlungsunfähigkeit gemacht. Abhängig von diesen Erfahrungen glaubst Du also der Schufa, oder eben nicht und ziehst noch andere Kriterien zu Rate. Da es eine sicherheitsrelevante Angelegenheit ist, braucht man auch nicht nach den individuellen Kriterien zu fragen. Das wäre in etwa das gleiche, als wenn man sich im Kaufhaus die Fotos der Ladendetektive anschauen möchte.....

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    Original geschrieben von oleR
    "Ohne jedes Risiko" würde nebenbei bemerkt bedeuten, dass der Angestellte nichts einsetzte. Das ist natürlich völliger Unsinn. Er setzt einen Gutteil seiner Lebenszeit ein, um Geld zu bekommen, das er zum Leben braucht. Der Kapitalanlager dagegen nur Geld und das brauchte er im Regelfall zum Leben nicht.


    Also wenn Du wirklich nicht verstanden hast, daß es in meiner Argumention einzig und allein um das finanzielle Risiko ging solltest Du lieber noch mal nachdenken. Da Du aber mit einem unausgegorenen Marxismus-Profitraten-Quatsch kommst würde ich Dir mal empfehlen, ein VWL-Buch für Erstsemester zu lesen.


    Was ist desweiteren schlimm, andere Menschen für sich arbeiten zu lassen? Der Gang der Dinge ist doch glasklar: jeder Mensch arbeitet für einen anderen und läßt andere für sich arbeiten. Bist Du noch nie nachts Taxi gefahren? Denkst Du im Ernst, der Fahrer stellt sich den Wecker weil er kein Geld braucht sondern aus Nächstenliebe zu Dir? Alles eine Frage der individuellen Nutzeneinschätzung.


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    Original geschrieben von Printus
    Ich weiß nicht welchen Planeten du Gehirnakrobat deine Heimat nennst... Davon auszugehen dass jeder ganz frei in seinen Möglichkeiten sei und das Prekariat nur den Hintern nicht hoch kriegt, ist eine ganz schön bizarre Sicht auf Deutschland...


    Auch Du liest heraus was Du lesen möchtest oder bist Du so naiv daß du nicht mitbekommst, daß Du Dir selbst widersprichst.


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Welcher Angestellte hat denn heute noch einen narrensicheren Job??? Und welcher Anleger, der sein Geld nur halbwegs sinnvoll angelegt hat, hat in diesem Land je einen Totalverlust erlitten, den er nicht selbst verschuldet hat?


    Auch Du liest heraus was Du lesen möchtest oder bist Du so beschränkt daß du nicht mitbekommst, daß ich vom finanziellen Risiko sprach?

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    Original geschrieben von Sencer
    Und bevor man sich in den Details einer Ausgestaltung verliert, sollte man im Hinterkopf behalten, dass dies - wie von mehreren Leuten erwähnt - übliches Getöse vor einer Wahl ist und entweder überhaupt keinen oder nur in symbolischer Form reale Folgen haben wird.


    Solche Aussagen haben sehr wohl reale Folgen: seid Jahren schon wird der schwarze Peter den Leuten zugeschoben, die es auf irgendeine Art und Weise zu etwas gebracht haben. Heutzutage ist es unmöglich, daß sich mal jemand über die Errungenschaften eines anderen freut. Es kann doch nicht angehen, daß ich mein Auto nicht in schwarz kaufen kann, weil die Kratzer der Neidhammel vorprogrammiert sind. Jeder muß mit dem Hintern an die Wand kommen, aber daß die Leute selbständig rotieren müssen kommt nicht an. Lieber sitzen sie rum und jammern und suchen nach paranoiden Erklärungen für ihre Situation. Hier wird Klassenkampf unterster Schublade geführt.


    Und zum Thema Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit und Einkommen aus Kapital: wer diese Steuersätze vergleicht, hat null Komma gar nichts verstanden. sorry. Es gibt ja wohl einen Unterschied, ob ich bereits versteuertes Einkommen gewinnbringend anlege unter der Möglichkeit des Totalverlustes oder ob ich ohne jedes Risiko als Angestellter arbeiten gehe.

    Re: Gewinne


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    Original geschrieben von Matchacom
    Es werdem immer moch Milliardengewinne eingefahren!
    Ist das denn nichts?


    Entscheidend ist, wieviel Kapital für Deinen Milliardengewinn eingesetzt wird. Irgendwelche absoluten Zahlen sagen rein gar nichts aus. Außerdem wird der Gewinn noch künstlich erhöht bei Deinen Beispielen, weil viele Autos über die Banken der Hersteller finanziert werden. Diese Bank zahlt sofort den vollen Betrag beim Verkauf, dieser fließt also in voller Höhe in den operativen Gewinn ein was Quatsch ist, denn die Bank gehört zum Hersteller und das Geld kommt vom ratenzahlenden Kunden monatlich oder wie auch immer und ist meisten über mehrere Jahre verteilt wegen der Laufzeit der Finanzierung.