Beiträge von pflaumeberlin

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    Original geschrieben von Printus
    Dass das Grundgesetz in deutsch verfasst ist, wird hier meiner Meinung nach überbewertet. Es geht beim GG vor allem um den Inhalt, um die darin geregelten Verfassungsgrundsätze.
    Wer sagt dass die Tatsache, dass das GG in deutsch verfasst ist, zugleich eine Aussage über die hier offiziell gültige Sprache macht, versteigt sich IMHO zu einer reinen Interpretation.


    Genau das meine ich: "meiner Meinung nach", "IMHO" usw. usf. ... Sei mir nicht böse, aber es gibt diesbezüglich einfach relevantere Meinungen als deine, z.B. solche, denen eine juristischer Ausbildung zugrunde liegt, von Menschen, die Gesetze jenseits von "Ich finde" interpretieren, sondern dieses im Rahmen ihrer Ausbildung gelernt haben! Solche Postings "martynisieren" eine Diskussion gelegentlich.


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    Man kann diesen Zusammenhang zwar herbeireden, man könnte ihn aber genauso negieren.


    Natürlich, man kann auch bestreiten, daß die Erde eine Kugel ist und der Mensch vom Affen abstammt. Fraglich ist dabei nur eben, auf welchem fachlichen Fundement eine Meinung beruht und welche Relevanz sich daraus für diese Meinung ergibt.


    Um einen kleinen Einblick zu bekommen, was ich bezüglich des Zusammenhangs meine, empfehle ich den Wiki-Eintrag zum Thema Rechtsauslegung -> http://de.wikipedia.org/wiki/Auslegung_(Recht) - du siehst also, daß ein solcher Zusammenhang auch rein juristisch bestehen kann. Im Rahmen einer verfassungsrechtlichen Würdigung könnten sich die Richter zum Beispiel die Protokolle der verfassungsgebenden Sitzungen zu Gemüte führen um so bestimmen zu können, ob die Tatsache, daß das GG in deutsch verfasst wurde, juristisch relevant ist. Und das wäre nur eine der Möglichkeiten.

    Printus, du verrennst dich. Immer wieder vermischt du Begrifflichkeiten und entwickelst offene Fragen, die sich so gar nicht stellen. Eine Amtssprache zum Beispiel hat rein gar nichts mit Schulunterricht zu tun.


    Die Amtssprache in Deutschland ist festgelegt und daß in Deutschland Deutsch gesprochen wird, ist selbstverständlich und selbst wenn es ohne diesen Passus zu einem wie auch immer gearteten Streit darüber kommen würde, so wäre alleine die Tatsache, daß das GG in deutscher Sprache verfasst ist, mehr als nur richtungsweisend hinsichtlich einer verfassungsrechtlichen Würdigung.


    Kurzum: Man kann einen solchen Passus aufnehmen, es ist aber absolut und in keinster Weise notwendig.

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    Original geschrieben von innocent
    Desweiteren sind Grundrechte einklagbar - wie sollen Klagen gehandhabt werden?


    Ist nicht böse gemeint, aber es fehlt dir und vielen anderen vielleicht auch ein bisschen am Sachverstand, um so ein Thema jenseits von "ich finde" zu diskutieren. ;)


    Das soll kein Angriff sein, ich verstehe von Krankenpflege oder Chemie auch nichts und kann nur mit einem Laien-Verständnis diesbezüglich argumentieren. Und das ist eben das Problem an dieser Diskussion: zu politischen Dingen hat fast jeder eine Meinung, aber der Sachverstand steht dem manchmal etwas nach.


    Zu dem zitierten Teil: die deutsche Sprache wäre natürlich kein Grundrecht, nicht alles was im Grundgesetz steht, bezieht sich auf Grundrechte.


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    Original geschrieben von Printus
    Hier geht es nur darum dass im Grundgesetz die eigentlich selbstverständliche Klarstellung, dass die Amtssprache hierzulande deutsch ist, aufgenommen werden soll - und ich kann nicht erkennen was daran falsch, ausländerfeindlich oder sonstwie schlecht sein soll.


    Nichts, aber es ist auch nicht nötig. ;)


    Die Amtssprache in Deutschland ist Deutsch, das ist gesetzlich geregelt.

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    Original geschrieben von laudanum
    Dort fehlen mir diverse unstrittige Fehlentscheidungen, die man aber vielleicht auch nur dann kennt, wenn man man alle Spiele seines Vereins gesehen hat! ;)


    Naturgemäß wirst du dich dazu nicht aktiv äussern, aber auch an dieser Stelle nochmal der kleine Hinweis, daß der BVB gestern seitens der Schiedsrichter absolut bevorteilt wurde. Nur daß sich das BVB-Opfergehabe nicht allzusehr ins kollektive Bewusstsein frisst. :p

    Und wie soll das ohne Papiere nachgewiesen werden? Tiere ohne Papiere werden grundsätzlich nicht als reinrassig eingestuft. Auch in dem Fall: Verkäufer schaltet auf Durchzug -> Gutachter -> Stress, Kosten und Ärger.


    Wie man es dreht und wendet, es ist einfach nicht praktikabel. Klassischer Fall von Recht haben vs Recht bekommen.

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    Original geschrieben von polli
    das ein Tier vor dem Gesetzt eine Sache ist ...


    ... stimmt nicht. Es ist lediglich das Sachenrecht anzuwenden. Allerdings wird es nicht rechtlich identisch behandelt, da der Ausklammerung schon eine gedankliche Unterscheidung zugrunde liegt. ;)


    Und wie "interessant" es sein dürfte, eine "Produkteigenschaft", die sich naturgemäß ständig ändert, als mangelhaft durchzusetzen, kann ich mir lebhaft vorstellen: Verkäufer weigert sich, das Tier wäre erst beim Käufer auffällig. Und nu?

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    Original geschrieben von laudanum
    2. Er ist kein reinrassiger Kartäuser


    Ein Tier ohne Papiere ist per Definition nicht reinrassig, insofern: auch das euer Fehler!


    Nochmal: Natürlich gibt es Möglichkeiten, einen Kaufvertrag bei einer Täuschung anzufechten. Aber wenn man jetzt den Fall weiterdenkt und sich von der Theorie ins echte Leben begibt, dann muß man einfach konstatieren, daß das nicht durchsetzbar sein wird. Wie gesagt: der Verkäufer muß ja nur auf stur stellen und euch die Schuld in die Schuhe schieben. Und dann? Sucht eine andere Lösung!

    Von "tierischen" und formaljuristischen Aspekten mal abgesehen: wie stellst du dir das vor, wenn der Verkäufer auf stur stellt? Mit einem Gutachter? Und wenn der Verkäufer behauptet, das Tier wäre erst bei euch so?


    Vergiss es, sucht eine andere Möglichkeit, alles andere ist doch nicht praktikabel!


    Man kann übrigens Problemkatzen mit viel Zeit und Liebe "in den Griff" bekommen. Es ist halt immer noch ein Tier und kein Handy, was festgelegte und überprüfbare Produkteigenschaften besitzt.

    Die Preise sind schlechter, aber die Flexibilität höher, da man das Bonusguthaben eben für Gespräche und SMS nutzen kann. Ich lade bspw. immer 30,- und 20,- auf, buche die Telefon- und Internetflat und von den 50,- Bonusguthaben kann ich einigermaßen ausreichend Telefonate in Fremdnetze führen und SMS versenden. Es kommt also aufs Telefonierverhalten an. Meine Freundin schreibt mehr SMS und fährt daher mit dem anderen Tarif günstiger.


    Nicht zu vergessen: die Frei-SMS verfallen nach einem Monat, das Bonusguthaben erst nach einem halben Jahr!

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    Original geschrieben von Hellwach
    Wenn du auf den Aha-Effekt stehst und es etwas gediegener magst: Lancia Delta.


    Link: lancia-delta.de


    Ich bin den mal als Leihwagen gefahren und das ist ein echter Plastikbomber, definitiv mehr Schein als Sein. Tolles Design und fährt sich auch ganz gut, aber die Materialanmutung fand ich fast eine Zumutung, ich will nicht wissen, wie der nach zwei Jahren innen drin aussieht. ;)