Beiträge von speakers

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    Original geschrieben von andi2511
    Boah, langsam ist es mir echt peinlich so oft zu antworten, aber die Ignoranz, mit der Postings oder deren Aussage überlesen werden ist echt nicht mehr witzig!


    speakers: Die Unverschämtheit, die manche darin sehen, daß die Landesregierung die Gebühren zum Stopfen von Haushaltslöchern einsetzt, die kann ich einfach nicht erkennen, denn aus dem selben Haushalt kommt doch das Geld für die Universitäten ;)


    Und warum ist denn die Qualität an den sog. Eliteuniversitäten in USA etc. so hoch? Richtig!


    Es werden mit den Gebühren auch keine Löcher irgendeines Haushaltes gestopft. Der Betrag wäre Peanuts! Entweder man will Qualität in der Bildung oder eben nicht. Bildung war schon immer mit Kosten verbunden. Deshalb bilden Unternehmen ja auch nur ungern aus. Dumm nur, dass der Staat nun auch an dieser Stelle "sparen" will. Derzeit können die Lehrstühle mit ihrem Finanzvolumen den Prof und ein paar Hiwis finanzieren. Sachmittel werden dafür auch gelegentlich gerne umgewidmet.
    Gegenwärtig ist eben Aldi im Trend. Als Autodidakt hat man es an der Uni in den letzten Jahren recht gut. Selbstbedienung funktioniert an einer Uni aber leider nicht auf Dauer. Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten Pisatest. Ich hoffe dann werden auch die deutschen Unis einbezogen. Dann geht das Geschrei wieder von vorne los.

    Also zu Thema Studieren und nebenbei Arbeiten: ich habe mein komplettes Studium selbst finanziert und nach 10 Semestern mein Diplom gemacht. Es ist möglich und auch nicht sonderlich schwierig. Ich kann mir aber dennoch nicht vorstellen, dass ich dem Staat dadurch Geld gespart habe.


    Wenn ihr glaubt, die Uni würde die Gebühren verwenden, um die Qualität der Lehre zu sichern, dann sind hier einige dermaßen realitätsfremd oder haben schlicht eine Uni noch nie (nüchtern) in ihrem Leben von innen gesehen.


    Es doch inzwischen mehr oder weniger gängige Praxis, dass an einem Lehrstuhl nur noch die Profs bezahlt werden. Die übrigen Angestellten sind entweder befristet über Drittmittel beschäftig oder Doktoranden die sich über ein Stipendium oder Nebenjob finanzieren. Drei Finger genügen bei unserem Institut um Diejenigen ausfindig zu machen, die einen bezahlten Lehrauftrag haben (Neben Ruhm und Ehre erhält man dann symbolische 900 Euro pro Semester). Wenn Stellen von 60 Jährigen Assistenten auslaufen, werden die i.d.R. nicht wieder neu besetzt.


    Qualifizierte Wissenschaftler findet man unter diesen Rahmenbedingungen eigentlich nur noch in Ausnahmefällen an der Uni.


    Das eigentlich Lächerliche an der ganzen Sache ist, dass ob mit oder ohne Gebühren sich an der akademischen Ausbildung nichts verbessern wird. Dazu muss man kein Pessimist sein.


    Die Demonstrationen in Ehren, aber ändern werden sie an dem maroden System nichts - genauso wenig wie die Einführung irgendwelcher Gebühren.

    Ich denke man kann hier recht gut in die Horoskopleserfraktion und Nicht-Horoskopleserfraktion trennen. Schwammig genug formuliert und es passt :D


    Für mich erscheint es abwegig zu glauben, dass ich nur die Marionette in einem Schauspiel bin. Es es doch Fatalismus pur anzunehmen, dass der dritte Weltkrieg unausweichlich im Jahr 2010 käme.


    In meinem Leben gibt es eindeutige Punkte, wo ich sage kann, die habe ich gesetzt und nicht irgendeine dritte imaginäre Kraft. :rolleyes:

    Re: Immer wieder "die" Amis ....


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    Übrigens, hier geht es nicht um pro oder contra Amerika, sondern um die "Ideen" der derzeitigen Regierung.


    Ich habe da so meine Zweifel, ob man Bush tatsächlich auch hierfür alleine verantwortlich machen kann bzw. ob eine strikte Trennung in dieser Frage überhaupt möglich ist.


    1) braucht es Wissenschaftler, die an einer solchen "Forschung" interessiert sind.


    2) eine Gesellschaft die eine solche "Forschung" unterstützt.


    3) denke ich nicht, dass die "Forschungen" an solchen "Dingen" erst seit Bush betrieben werden.


    Bedenklich sollte es jedoch stimmen, dass solche "Forschungsarbeiten" seit der Bushadministration in den USA scheinbar salonfähig geworden sind.

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    was hat die Entspiegelung damit zu tun, wie gut es den Augen geht?
    Die werden dadurch nicht "krank" oder sonst geschädigt, der Reflex kann nur stören. Einige leute sagen, es ist ihnen völlig egal, weil man sieht den Reflex auch mit der besten Entspiegelung noch, andere fühlen sich durch die Relexionen sehr gestört und möchten sie dämpfen


    Fakt ist, dass eine gute Entspiegelung wie die Super ET oder Carat Super von Carl Zeiss die Reflexion von ca. 6% auf 0,6% verringern können. Das ganze hat auch ihren Preis. Ein Paar torische Clarlet 1.5 mit Carat Super (Stärken <2dpt) kostet gute 200 Euro


    Meine letzten Brillengläser waren superentspiegelte von Zeis und ich vermisse sie. Jetzt habe ich Nonamegläser die zwar auch superentspiegelt sind, aber ich bilde mir zumindest ein, einen Unterschied festzustellen. Je nach Einfallswinkel kann es zu Reflexionen kommen die das Auge einfach ablenken, man fokussiert automatisch. Passiert mir manchmal selbst. Mit der Zeit tritt zwar ein Gewöhnungseffekt ein, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass diese Reflexionen zur Entspannung der Augen beitragen. Evtl. bin ich diesbezüglich auch etwas empfindlich.


    Kunstoffgläser wären für mich nichts. Das Argument Bruchsicherheit kann ich auch nur bedingt nachvollziehen. Eintscheidender Faktor ist vielmehr die Art der Fassung. Meine alte Brille ist mir zig Mal runtergefallen und noch immer tadellos. Kunstoffgläser wären dagegen sicherlich zerkratzt. Wenn einem was mit solcher Wucht ins Gesicht fliegen sollte (Unfall etc.), das die Brillengläser zerstören sollte, ist es glaube ich egal ob man eine Brille auf der Nase sitzen hat oder nicht.


    Zum Gewicht: Auch hier muss man selbst herausfinden, mit was man am besten lebt. Ich persönlich denke, dass man unter 3 Dioptrin den Gewichtsunterschied vernachlässigen kann.

    Also Entspiegelung kann man einem nicht "aufschwatzen", die ist unumgänglich, wenn man seine Augen noch eine Weile benötigt und das Ding den ganzen Tag auf der Nase sitzt.


    Als Einsteiger in den Club der Brillenschlangen ;) würde ich keine Kunststoffgläser empfehlen, da sich das Gewicht kaum von Glas unterscheidet.


    Ich habe mir neulich eine schöne Oakley Brille geleistet. Kostet etwas mehr ist aber schön und qualitativ hochwertig. Gute Erfahrungen habe ich mit Prooptik gemacht.

    Ich habe das Teil für rund 16.- Euro bei E**y mit Vertrag und Versandkosten gesehen. ;)
    Ich vermute zwar, dass o2 einige Angebote machen wird, unter die besagten 16.- Euro dürfte das T610 aber jetzt noch nicht fallen, da die Nachfrage eben sehr hoch ist. Der Preis dürfte kräftig purzeln, wenn die ersehnten Topgeräte verfügbar sind. Der Nachfolger des T610 steht ja für nächstes Jahr ebenfalls in den Startlöchern.

    Angesichts der widersprüchlichen Aussagen hier im Thread ist es der Wissenschaft offensichtlich bislang noch nicht gelungen diese Frage eindeutig zu klären.


    Meine Oma hätte jedoch der Fraktion, die Eicheln als "Tierfutter" bezeichnet, deutlich gemacht, dass man scheinbar noch keine Notzeit erlebt hat. Früher waren die Menschen was die Nahrungsmittel betrifft eben weniger zimperlich, da galt: "gegessen wird, was auf den Tisch kommt" :D


    Also was die Medien derzeit mit Stevens abziehen, finde ich ungeheuerlich. Besonders krass habe ich die Berichterstattung im Sportstudio (zdf) letzten Samstag emfunden, als ihm ein "Reporter" hinterhergerannt ist und gefragt hat, ob er noch Trainer sei. Wenn dann noch im selben Programm irgendwelche Berichte über Mobbing am Arbeitsplatz kommen, wirkt das Ganze nur noch grotesk.


    Die Stimmungsmache durch den Blätterwald ist enorm. Insofern dürfte Stevens den Hut von selbst nach der nächsten Niederlage ziehen. Das dürfte dann auch wieder etwas Druck aus dem Kessel nehmen, da "der Schuldige" ja ausgemacht und geopfert wurde :rolleyes: Nunja, ein Stück Neandertaler steckt eben noch in jedem von uns und wird in solchen Zeiten und Anlässen immer wieder deutlich :D


    Jaras Vertrag wurde doch erst kürzlich verlängert - oder irre ich mich da? Wenn nicht, dann haben wohl die Entscheidungsträger des HSV mal wieder einen :apaul: oder :gpaul: gehabt, kann ja mal vorkommen ;)