Beiträge von speakers

    coldblood


    Mit dem schönen Wetter hat "Rücksichtsnahme" nichts aber überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil: gerade bei Regen zeigt es sich, dass Fahrer die sich scheinbar in Rennfahrermanier auf AB fortbewegen und sich dabei mit "Hindernissen" konfrontiert sehen, ihren Untersatz nicht unter Kontrolle haben und dazu auch ihre Fahrkünste gewaltig überschätzen.


    Klar kann man wie Du im Straßenverkehr auch auf seinem Recht beharren, rechts überholen, dicht auffahren oder was sonst noch zu dem Repertoire gehört. Alternativ kann man - so mach ich das - einfach auch mal von seinem mittleren Bremspedal gebrauch machen, wenn man schon die Ansicht vertritt, dass es sich erst mit 200 km/h lohnt, die linke Fahrspur zu nutzen.


    Wenn ich mich immer und ausschließlich genormt verhalten würde, wäre ich schon längst nicht mehr auf dieser Welt. Erst letzten Sonntag war ich mal wieder froh rechtzeitig bremsen zu können, weil ein anderer Autofahrer den Blick nach links nicht so ernst genommen hat (ich hatte Vorfahrt, Deine Einstellung hatte mir in dieser Situation wahrscheinlich ein neues Fahrzeug und einen mehrwöchigen Aufenthalt im Krankenhaus beschert)


    Stefan


    Mein Beitrag ist kein Resümee. Ein Resümee ist eine Zusammenfassung und keine Stellungnahme bzw. Meinungsäußerung. Mich würde auch interesieren, was Dir an der DPA-Meldung nicht passt.


    Ich habe nichts dagegen wenn Du meinst mit 200 fahren zu müssen solang die Rahmenbedingungen stimmen. Bei dichtem Verkehr sind diese offensichtlich nicht mehr gegeben. Du beklagst Dich ja selbst über Fahrzeuge die Dich in Deiner Fahrweise behindern. Offensichtlich unterschätzt Du häufig das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer oder stehst dermaßen unter Stress, dass du deren Verhalten - das Überhohlen eines noch langesameren Verkehrsteilnehmers - als persönliche Rechtsverletzung auffasst. Du unterschätzt scheinbar dann auch die reale Situation - z.B. die Ursache (z.B. LKW mit 60 am Berg) des Überholvorgangs. Auch hier kann man pauschalieren - nicht wahr. Allerdings führt meiner Meinung eine solche Einstellung langfristig zu nichts, außer zu einem nörgelnden Autofahrer, der meint er könne fahren, aber die Mehrheit der übrigen Verkehrsteilnehmer aber nicht.


    Mit der Tränendrüse hat die DPA-Meldung rein gar nichts zu tun. Sie ist Realität. Besuche mal am WE die Notaufnahme eines Krankenhauses - evtl siehst Du das dann anders. Die Verkehrsstatistiken sagen übrigens dasselbe, da dir meine Argumente ja nicht genügen:


    Es geht um Rücksichtsnahme. Ein Wort das in unsere Gesellschaft leider nicht mehr so recht passt. Ich habe z.T. den Eindruck einige verwechseln Autofahren mit einem Computerspiel oder fühlen sich erst mit 200 Sachen als Schumacher - egal wie.


    Ich handhabe es seit längerem so, im Alltagsverkehr auf mein "Recht" zu verzichten. Ich habe mir dadurch sicherlich schon mehrmals das Leben oder zumindest einige Knochenbrüche gerettet. Indem man mit 200 Sachen auf seinem Recht besteht, tut man sich selbst und insbesondere anderen keinen Gefallen.


    Wenn 50% der Autofahrer schon nicht die "rechts-vor-links" Regel begreifen, warum sollen sie dann befähigt sein, mit 200 über die AB zu brettern.

    Zitat

    Original geschrieben von coldblood
    Wenn konsequent das Rechtsfahrgebot angewandt worden wäre wäre das nicht passiert.



    Ist der Unfall in einem unlimitierten Stück Autobahn passiert? Dann bitte auch hier besonders Aufmerksam fahren, gilt sowohl für den Überholenden als auch den Überholten.


    :confused: ich glaube Du solltest Dir die DPA-Meldung nochmals durchlesen. Es geht hier nicht um Recht haben oder Recht bekommen. Meiner Meinung nach zeigt dieser Unfall und Dein Kommentar den Zustand auf den Straßen recht gut.


    Vielleicht lesen sich hier einige nochmal ihre Kommentare morgen durch.

    Belokis Ausscheiden ist wirklich schade. Er hat sich wohl den Oberschenkel gebrochen. Beloki hätte sicher für mehr Spannung gesorgt. Vino in allen Ehren, aber spätestens am Freitag nach dem Zeitfahren liegt er wieder >2Min hinter Armstrong, es sei denn letzterer bricht ein. Ich glaube kaum, dass Vino stark bzw. vielseitig genug ist, um die Tour zu gewinnen. Ulrich hat wohl auch keine Chance. Sobald die Attacken losgehen muss er abreißen lassen. Evtl. reicht aber seine Stärke im Zeitfahren wieder für den zweiten Platz.

    Die Stürze liegen meiner Meinung nach an der sprinterfreundlichen Etappenplanung. Man sollte nicht mit Flachetappen beginnen, sondern mit typischen Ausreißerstrecken - wäre auch für die Spannung ganz gut. Außerdem würden dann auch die Sprinter etwas länger dabei sein (Kirsipu und Petacchi tun sich die achte Etappe sicher nicht mehr an oder steigen danach aus...). Den letzten Kilometer auszudehnen heist ja, dass man faktisch damit rechnet, dass es zum Sturz kommt.


    Für das Zeitfahren sind für mich ONCE, USP und Bianchi die Favoriten.

    Lance wird gewinnen, wenn alles glatt läuft. Ich denke nach L'Alpe d'Huez wird der Abstand für Ulrich zu groß und Jan wird sich dann auf das Bergtrikot konzentrieren. Wer zweiter und dritter wird, kann ich noch nicht sagen :D Beloki wird max. vierter. Botero gewinnt evtl. mit Glück eine Etappe. Telekom muss als Team auftreten und kann so evtl. auch maßgeblich über den Verlauf der Tour entscheiden, indem sie Lance einige Etappensiege als Ausreißer wegschnappen. In der Gesamtwertung wird meiner Meinung nach kein Fahrer von Telekom eine Rolle spielen können. Selbst für Zabel wird es schwer. Wenn er es trotzdem schaffen sollte das Grüne zu holen, ist er für mich der Fahrer des Jahrzehnts.

    Zitat

    Original geschrieben von Nuckelhamster
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    Bei der BA hast Du den Vorteil, dass Du evtl. auch übernommen wirst. An der Uni musst Du selbständig sein und powern, wenn Du was erreichen willst. Viele sind meiner Meinung nach nicht fürs Studium geeignet, kommen aber trotzdem irgendwie durch. Die Perspektive danach ist dann aber in der Regel sehr schlecht. Jura ist ziehmlich überlaufen, davon würde ich aber nicht Deine Entscheidung abhängig machen. Wichtig sind halt gute Beziehungen (Anwaltskanzlei etc.) falls es nicht für nen Richter reicht.


    E-Commerce studieren... hmmmm. Reicht dafür nicht eine Ausbildung? Ein Webshop kann bald jeder selbst machen. Informatik ist ja bzw. besser war ja ziemlich in. Wenn Du fertig bist gehts Dir wahrscheinlich wie 90% der Akademiker (siehe [URL=http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,254020,00.html]Spiegel[/URL] )

    Ich hatte mal bei eteleon an einer Aktion teilgenommen und ca. 1,5 Monate auf mein Handy gewartet, Rechnung hatte ich aber sofort bekommen. Mails wurden generell nicht beantwortet. Es gibt aber auch hier einen Thread dazu. Ich würde dort nach meinen Erfahrungen nicht mehr bestellen. Es kann aber auch sein, dass die damals einfach überfordert waren...