Beiträge von speakers


    Nunja, das mit dem großen Risiko und den 70 Wochenarbeitsstunden passt dann aber auch nicht mehr. Ein Risiko bestünde evtl., wenn man einen neuen Mitarbeiter einstellt und Cheffe in der Aquise des Folgeauftrages dann halt doch nicht so gut ist, wie ursprünglich geplant.
    Sonderlich motivieren würde es mich auch nicht, jede Woche 70 Stunden zu arbeiten und als Bonus am WE mit Cheffe grillen zu dürfen... :rolleyes: Wer bestimmt denn in euerer Firma wo die Grenzen sind?


    Problematisch ist dies meiner Ansicht nach insbesondere dann, wenn der Arbeitgeber meint, nach freiem Ermessen über die Arbeitszeit seiner Angestellten verfügen zu können und darüber nicht Buch geführt wird. Im Einzelfall mag dies evtl. funktionieren. Letztlich basiert ein Angestelltenverhältnis auch auf gegenseitiger Verantwortung. Man hat sich schließlich beim Vertragsabschluss geeinigt, für eine Anzahl von X Std die Summe X zu auszuzahlen. Wenn es dann im Gusto des Arbeitgebers liegt für X*2 Std die Summe X am Monatsende zu bezahlen, ist das für meiner Meinung nach schon bedenklich - es sei denn das wird im Vertrag auch so festgehalten. Wenn man sehr eng in eine Firma involviert ist und auch mitentscheiden und Verantwortung tragen darf, geht das evtl. in Ordnung. Für einen Fließbandarbeiter ist sowas auf Dauer aber nicht akzeptabel.


    Wenn die Formel "weniger Arbeit = mehr Lohn" nicht funktioniert, dann ist die Formel "mehr Arbeit = weniger Lohn + wie Cheffe meint" auch nicht das gelbe vom Ei. Flexibilität kann und muss von einem Arbeitnehmer gefordert werden, für eine Bratwurst kann das aber ein Arbeitgeber auch nicht verlangen.;)

    Zitat

    Original geschrieben von Joe2
    Es gehtum 3 Stunden pro Woche und Arbeitnehmer, die für sich allein gesehen nicht besonders bedeutsam erscheinen. Aber wenn man sieht, dass an anderen Standorten ähnlich qualifizierte AN 40-50 Std/Woche arbeiten, und das bei geringerem Lohn, dann sollte selbst der besessenste Gewerkschaftler einsehen, dass er einer Ideologie erlegen ist, die wirtschaftlich völlig daneben ist.


    Genau das ist das Problem, wobei man festhalten muss, dass Smith Theorie nun auch nicht mehr unbedingt in unsere Zeit passt. Außerdem fällt bei dieser Argumentation häufig unter den Tisch, dass man die Lebenshaltungskosten hier in Deutschland leider nicht mit denen an solchen Standorten vergleichen kann, wo eine 40-50 Std. Woche bei geringerem Lohn derzeit noch möglich ist. Der Markt braucht auch Konsumenten, die zum Absatz beitragen. Man spürt ja derzeit außerdem recht deutlich, was passiert, wenn auch noch der Export einknickt.


    Leider werden wir wohl aus der derzeitigen Negativspirale in Deutschland nicht mehr so schnell herauskommen. Mit dem Zusammenbruch der Aktienmärkte sind ja nicht nur erhebliche Kapitalrücklagen verpulvert worden, sondern auch Illusionen geplatzt, die man sich vom Neuen Markt erhofft hat. So wie die derzeitige politische und gesellschaftliche Diskussion läuft, kommt man nach meiner Ansicht auch nicht aus dieser Negativspirale heraus. Arbeitnehmer wie Arbeitgeber brauchen Perspektiven - und die sind nicht erkennbar. Unser wirtschaftliches Ideal eines Arbeitnehmers sollte auch nicht der polnische Erntehelfer sein. Mort hat das ja in seinem letzten Beitrag auch nochmals anschaulich herausgestellt. Diskussionen wie Wochenarbeitszeit, Kündigungsschutz, Arbeitgeberbeitrag zum Krankengeld können evtl. kurzfristig den Trend nach unten etwas verzögern, umkehren können sie ihn aber auf Dauer nicht, solange die Kaufkraft in der breiten Gesellschaft für einen anhaltenden Konsum fehlt. Die Kernstrukturen, bei denen der eigentliche Reformbedarf bestünde, bleiben bei den gegenwärtigen Vorschlägen nahezu unangetastet. Dafür sorgen die Interessensverbände beider Lager. Für die Gewerkschaften besteht halt das Problem, dass sie sich nach außen zur Zeit nur lächerlich machen können. Auf der Gegenseite fällt es halt weniger auf, da dort die Einflussnahme nicht so plastisch um 20:00h in der Tagesschau über den Bildschirm flimmert.

    Ich möchte einen kleinen Erfahrungsbeicht zu meinem "neuen" HP 5550 geben, nachdem ich einige 100 Seiten gedruckt habe:



    Von der Mechanik her scheint mir der Drucker nach den ersten 500-1000 Seiten wirklich recht solide zu sein. Kein Vergleich jedenfalls zu meinem Epson 680. Der Papiereinzug klappt bislang reibungslos und zu meiner vollen Zufriedenheit.


    Das Druckbild kann ich bislang nur auf Normalpapier beurteilen. Die beworbene "Laserqualität" wird natürlich auch von diesem Tintenstrahler nicht erreicht - wie auch. Das Schriftbild ist für einen Tintenstrahler ok. Schwierigkeiten hat er z.T. mit sehr feinen Linien im Normalmodus. Beispielsweise wird die sehr feine Umrandung eines Exeldiagramms leider nur teilweise gedruckt. Im Optimalmodus sollte der 5550 aber auch diese Hürde nehmen.


    Den USB-Treiber hat vermutlich ein Praktikant zusammengestelllt. Beim beidseitigen Druck gibt es bei mir zumindest zahlreiche Schwierigkeiten. Naiv wie ich bin, habe ich den Drucker zuerst die Rückseiten ausdrucken lassen und bin währenddessen zum Skaten, da die Geschwindigkeit selbst im Normalmodus nicht an die eines Lasers herankommt. Als ich zurückkomme, packe ich sogleich die Rückseiten in das Papierfach, um den Druck mit den Vorderseiten fortzusetzen. Nachdem ich frisch geduscht das Ergebnis anschauen möchte, muss ich entsetzt feststellen, dass mein Drucker zwischenzeitlich wohl seinen Auftrag vergessen hat. Die Vorderseiten erinnern jedenfalls mehr an ein Ameisenbild eines SW-Fernsehers... Auch die Druckvoransicht ist nicht einwandfrei programmiert. Das kann jede Freeware besser.


    Die beigelegten halbvollen Original-Tintenpatronen waren natürlich sehr schnell leer. Bei Ebay habe ich ein Tintotec Refillset für 24.- Euro inkl. Porto erworben (100ml SW, 3X30ml CMY). Die Qualität ist beim Dokumentendruck nicht zu unterscheiden. Photos kann ich noch nicht beurteilen. Das Refillen selbst ist simpel. Umständlich ist jedoch das Resetten des Treibers bzw. der Patrone, damit man wieder einen 100%-Füllstand angezeigt bekommt.


    Trotz dieser Mängel bin ich mit dem Gerät bislang insgesamt recht zufrieden. Wenn man bereit ist seine Patronen wieder aufzufüllen, ist es mit rund 85.- Euro außerdem recht günstig.

    Es scheint ein Naturgesetz zu sein: in Deutschland sind sachliche Diskussionen einfach nicht möglich.


    Mein Tipp: lest euch den Verlauf des Threads nochmals durch - am besten mit etwas Abstand evtl. erst in zwei Tagen.


    Es ist fast wie zwischen den Parteien im Bundestag oder bei Christiansen in der ARD. Wer allen ernstes glaubt, nur die Gewerkschaft würden derzeit Müll produzieren, sollte sich mal etwas intensiver mit den sonstigen Interessensverbänden auseinandersetzen. So funktioniert Demokratie eben - oder eben zurzeit leider auch nicht. Einstellungen wie "aha, attac hab ichs doch gleich gewußt" oder "jungliberale Nachwuchsmanager" helfen niemandem. Auch darunter leidet Deutschland zurzeit. Will man vorankommen, sollte man sich mit Argumenten auseinandersetzen und nicht Vorurteile produzieren.


    Vorallem sollte man sich den Anlass des Ganzen Theaters nochmals verdeutlichen: es geht um DREI STUNDEN in der Woche.


    Wer glaubt, dadurch würde eine nachhaltige Konjunkturverbesserung eintreten, der verkennt die Lage völlig. Es fehlt schlicht ein Absatzmarkt in Deutschland. Da hilft es auch nicht, wenn man drei Stunden länger am Band steht und BMWs zusammenbastelt. Zehn bis fünfzehn Stunden würden evtl. helfen - vorausgesetzt es gibt genug Lagerflächen, wo man die BMWs stapeln könnte. ;)

    Soweit ich informiert bin ist in Deutschland der direkte Internethandel mit Medikamenten nicht erlaubt. Es besteht allerdings eine rechtliche Grauzone, die u.a. DocMorris mit Sitz in den Niederlanden nutzt. Hier sollte vorher mit der Kasse geklärt werden, ob diese überhaupt eine Bestellung dort akzeptiert. Im Übrigen bestehen ja auch Lieferkosten. Mir wäre eine Bestellung darüber viel zu umständlich und finanziell lohnen würde es sich derzeit bei rezptflichtigen Medikamten wohl auch nicht.

    Meiner Meinung nach zeigt die Diskussion um die Wochenarbeitszeit nur, dass die Entscheidungsträger - egal ob Wirtschaftsbosse oder Gewerkschaftsfunktionäre - noch immer nicht erkannt haben oder besser nicht verstehen wollen, was in Deutschland schief läuft.


    Es geht hier um drei Stunden/Woche. Davon wird es keinen konjunkturellen Aufschwung geben. Arbeitnehmer werden deshalb auch nicht eingestellt oder entlassen. Es fehlt schlicht an Aufträgen und an der erforderlichen Kaufkraft. Das Discounter wie ALDI boomen ist dafür ja nur ein Sinnbild. Wenn man keine Perspektive für eine Umsatzsteigerung hat und vielmehr mit einer Verschlechterung der Situation rechnen muss, warum soll man dann investieren?


    Ähnlich verhält es sich ja auch bei der Diskussion um die Krankenversicherungsbeiträge. Solang die Krankenkassen meinen irgendwelche Gummibälle, Ausflüge, Schönheitsoperationen etc. finanzieren müssen, jeder fünf Ärzte für ein und dieselbe Krankheit auf Kosten der Allgemeinheit aufsuchen kann, wird es keine Veränderungen geben können. Es ist auch keine Strukturveränderung, wenn die Arbeitnehmer ihr Krankengeld alleine bezahlen.


    Vergleichbar sind diese Vorschläge nach meiner Ansicht mit der letzten Senkung der Rentenversicherungsbeiträge. Der Effekt war auch defacto Null.

    Relativ ist relativ. Darum habe ich mich auch mal schlau gemacht:


    Ich möchte drei PDF-Dateien miteinander verknüpfen von denen ich nicht mehr die Vorlage habe. Ziel ist also aus drei Dateien eine zu machen.


    Wisst ihr ob das geht und wenn ja mit welchem Programm und wie.


    Danke


    speakers

    Ich bestelle meine Einzelteile regelmäßig bei unterschiedlichen Online-Händlern und habe bislang nur gute Erfahrungen gemacht. Mir ist neulich meine Felge gebrochen und der Online-Händler hat sie auf Kulanz nach Ablauf der Garantie getauscht. Ich musste nur das einfache Porto zahlen.


    Mein Rahmen hatte ich dagegen bei einem lokalen Händler gekauft, den es inzwischen nicht mehr gibt. Nach einem Rahmenbruch hatte ich mich dann an den Hersteller Rocky Mountain gewandt. Dieser hätte ihn mir aber trotz Garantie nur geschweißt, was dann aber ein Bekannter für mich erledigt hat. Bei einem Komplettrad ist eine Onlinebestellung natürlich etwas schwieriger. Ich denke aber, dass in dieser Preisklasse noch eine Onlinebestellung vertretbar ist. Wenn der Preis keine Rolle spielt, würde ich natürlich auch beim Händler um die Ecke kaufen, sofern er was passendes hat...


    Bei Scheibenbremsen sollte man beachten, dass sie noch längst nicht den Standard von Hydraulikfelgenbremsen erreicht haben und einer kontinuierlichen Pflege und Wartung bedürfen (kurz: sehr zeitintensiv).