Der erste Fall von SARS in Deutschland (Hattingen) ist inzwischen amtlich
Dem Mann (72) geht es aber wieder besser und wird nur noch vorsorglich auf der Isolierstation gehalten.
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Der erste Fall von SARS in Deutschland (Hattingen) ist inzwischen amtlich
Dem Mann (72) geht es aber wieder besser und wird nur noch vorsorglich auf der Isolierstation gehalten.
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Nebelfelsen
Dafür, dass man von einer tödlichen Krankeit spricht und das ganze in den Medien dramatisiert, ist es wirklich nicht viel.
Bei anderen Krankheiten ist die Sterblichkeit wesentlich höher.
Um auf Dein Beispiel zurückzukommen. Derzeit haben wir eine Weltbevölkerung von ca. 6,2 Milliarden Menschen. Davon sind 1600 erkrankt. Wenn ich mich nicht verrechnet hab, dann sind also 0,000026 % der Weltbevölkerung erkrankt und davon sterben 3 bis 4 Prozent.
Wären bei diesem Verhältnis 3 Milliarden Menschen krank, dann müssten wir eine Weltbevölkerung von 11.5 Billiarden (11.500.000.000.000.000) haben. Zwar würden dann immer noch 3-4 % der 3 Milliarden (90.000.000-120.000.000) sterben, es wären aber unverändert immer noch nur 0,00026 % der Weltbevölkerung.
Wenn das Brötchen beim Bäcker 1 % teurer wird, geht ja auch nicht gleich die Welt unter, wenn das zum Kauf vorgesehene Einfamilienhaus aber plötzlich 1 Prozent mehr kosten soll, dann macht das schon einen kleinen Unterschied. Gravierender ist es natürlich bei einem Goßunternehmen, das jährlich Millionen oder Milliarden an Gewinnen einnimmt.
Man kann alles dramatisieren, wenn man den Maßstab verändert. Aber im Verhältnis gesehen sind die 3-4 % nun wirklich nicht viel, unabhängig davon wie schlimm der Tod jedes Einzelnen für sein soziales Umfeld auch ist.
Das Problem bei Deiner "Rechnung" ist, dass Du den Eindruck erweckst, dass es bei 1600 Erkrankten bzw. 0,000026 % der Weltbevölkerung bleibt. Auch Deine Andeutung eines Vergleichs mit Krankheiten die eine höhere Sterblichkeit haben, ist solange irreführend, wie Du die Gefahr der Möglichkeit einer Infektion vernachlässigt. Einige Anzeichen sprechen wohl dafür, dass bei SARS ein Hautkontakt genügt. Dies ist jedoch noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Andere Krankheiten wie Aids usw. haben offensichtlich eine größere Sterblichkeit - die Ansteckungsgefahr ist jedoch geringer bzw. eher kontrollierbar.
ZitatOriginal geschrieben von MatthiasK
Besteht da überhaupt Gefahr? Soll ich mit Atemmaske 'rumlaufen??
Da der Übertragungsweg bislang nicht eindeutig identifiziert ist, kann man dazu eigentlich nichts seriöses sagen. Im Hinblick auf die hohen Zuwachsraten bei den mit Diesel betriebenen Kfz ist eine solche Maske sicher immer nützlich ![]()
Mich würde es allerdings verwundern, wenn die Quarantänemaßnahmen den Virus eindämmen könnten. Die Ausbreitung wird evtl. verzögert mehr aber auch nicht.
Da der Virus offensichtlich hoch infektiös ist, erscheint mir eine Mortalität von rund 5% hoch. Da die Krankheit erst seit November bekannt ist, muss man außerdem mit solchen Statistiken sehr vorsichtig umgehen.
Wie sieht es eigentlich mit der Verwendung von abgereichertem Uran (U-238) durch die USA diesmal im Irak aus? Anscheinend sollen diese "bunkerbrechenden Bomben" die zuletzt eingesetzt wurden daraus bestehen.
Nach dem ersten Golfkrieg gab es ja zahlreich Klagen seitens der amerikanischen Soldaten.
Gestern kam im SWR eine recht gute Dokumentation über den ersten Golfkrieg. Angeblich sind seither knapp 10.000 USA Soldaten "frühzeitig" an den Folgewirkungen von abgereichertem Uran gestorben. Im Irak sind seither die Krebsfälle bei Neugeborenen ebenfalls deutlich angestiegen (vor 1991 40/a jetzt >400/a). Z.T. schlachten die Iraker wohl die alten durch die Munition verstrahlten Panzer aus und verkaufen den Stahl weiter.
Bei abgereichertem Uran handelt es sich ja um ein Abfallprodukt der Atomindustrie, das auf diesem Weg "günstig" entsorgt wird.
Man hört ja recht wenig davon zurzeit in den Medien.
ich denke, der größte Haken an deiner Argumentation ist der Zeitpunkt. Ich bleibe dabei: gegenwärtig werden solche Bilder den Krieg eher weiter vorantreiben, als ihn einzudämmen oder gar zu verhindern.
Aber selbst mit Abstand erscheint es mir äußerst fragwürdig, solchen Bildern einen aufklärerischen Wert beizumessen. Man muss keine verstümmelten Toten zeigen, um den Schrecken des Krieges zu veranschaulichen.
Mich beeindrucken vielmehr die Interviews mit der Bevölkerung vor Ort. Die meisten Iraker wissen z.T. gar nicht warum und weshalb die Amis Bomben auf Sie abwerfen. Sie sind Analphabeten und Fernsehen haben sie schon dreimal nicht. Gestern lief ein solches Interview im ZDF. Die Menschen waren total verzweifelt weil, ihre ganze Existenz durch die Bomben vernichtet wurde. Von einem Omnibus standen nur noch Wrackteile herum. Leichen hat man keine gesehen. Ich denke mit einer solchen Berichterstattung erreicht man mehr, als mit der Abbildung von einzelnen Körperteilen.
Ich vertrete die Auffassung, dass die Bilder auf die der Link verwiesen hatte in keinem Geschichtsbuch Platz haben. Man kann und muss Tote und Opfer darin zwar auch darstellen, allerdings nicht in dieser Form und schon gar nicht durch irgendwelche Militärs.
Die US-Medien zeigen solche Bilder von 1988 aus dem Irak und das Irak-TV zeigt solche Bilder von heute. Im Ziel dieser gegenwärtigen Berichterstattung sind wir uns ja einig: die Menschen sollen weiter gegeneinander aufgehetzt werden. Solche Bilder werden zurzeit von beiden Seiten zur Legitimation des Krieges missbraucht.
Hatte gestern schon massive Probleme. Konnte eine zeitlang meine Emails nicht abrufen. Da stand dann immer, dass ich mich neu einloggen müsste, dabei war ich bereits eingeloggt.
Da ich nun nicht mehr an meine Mails rankomme, wollte ich sie über meinen anderen Provider per Sammeldienst abrufen - geht auch nicht :mad:
Naja, ich hoffe mal, dass die das heute noch hinbekommen.
Ich komme derzeit nicht auf den Server von o2. Ist der gerade down?
ZitatOriginal geschrieben von Andre
Es mag umstritten sein, aber ich bin sehr dafür solche Bilder zu zeigen!
Die Würde der Toten wird dabei zwar verletzt, aber nur so wird den vielen Menschen die vom Krieg nicht betroffen sind, ihn aber unterstützen, deutlich, was Krieg wirklich bedeutet.
Letztenendes kann ich mir auch gut vorstellen, daß die vesrtümmelten Toten, wenn sie es denn entscheiden könnten, für die Veröffentlichung der Bilder von sich wären, um ein Mahnmal gegen die Grausamkeit des Krieges zu sein und so vielleicht wenigstens das Leben anderer zu retten.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass diese Bilder jemanden davon abhalten Krieg zu führen. Im Gegenteil.
In den Nachrichten werden täglich irgenwelche verstümmelten Unfallopfer gezeigt und die Autofahrer halten sich dennoch nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Der Vergleich passt zwar nicht ganz, allerdings gehe ich auch davon aus, dass sich jeder vorstellen kann, was passiert, wenn man eine 500 Pfund Bombe auf Menschen abwirft.
Werden solche Bilder gezeigt befriedigt das allenfalls die Sensationsgier. Einen wie auch immer gearteten aurfklärerischen Wert kann ich in diesen Bildern nicht erkennen. Gleiches gilt im Übrigen für irgendwelche grünlich verschwommene Bilder von Kapfhubschraubern durch irgendein Nachtsichtgerät.
Bedenken sollte man bei dieser Argumentation auch, dass Saddam diese Bilder eben nicht zu Abschreckung zeigt. Er und sein Regime versucht dadurch Stimmung im eigenen Volk gegen die Amis zu machen, wie es die Amis selbst auch tun. Saddam selbst hat solche Bilder genauso verursacht - an der eigenen Bevölkerung. Man denke nur an die Bilder mit den Opfern aus seinen Giftgasanschlägen. Die werden übrigens dann auch gerne von den US-Medien gezeigt!
Für mich ist die gegenwärtige Berichterstattung beider Seiten heuchlerische Propaganda und strotzt nur so von Doppelmoral. Kein Mensch wird dadurch abgeschreckt. Es wird vielmehr versucht Stimmung auf Kosten Toter zu machen - und das ist unwürdig.
ZitatOriginal geschrieben von Thomas Dee
Woher weißt Du denn bitte, dass diese Bilder überhaupt zu diesem Krieg gehören. Vielleicht ist es ja auch nur Propaganda... ???
Gruss
Thomas
Diese Frage ist genauso überflüssig wie die Existenz der Bilder.
Hi,
habe mir eben die Bilder angeschaut - sie sind wirklich sehr hart. Ich denke es ist nicht notwendig darüber zu spekulieren, ob dies nun Bilder aus dem Krieg sind oder nicht.
Jedem Menschen müsste klar sein, dass bei jedem Krieg solche Verstümmelungen geschehen - ob die Raketen und Bomben nun Laser gesteuert sind oder nicht. Fotografieren muss das niemand. Die Waffen der Amis mögen präzis sein, Menschen werden sie immer treffen. Aus diesem Grund empfinde ich diese "Briefings" seitens der USA & Co ebenso als menschenverachtende Propaganda. Die Amis präsentieren den Krieg mehr oder weniger als Computerspiel, Saddam schockiert mit Bildern von Opfern. Ethisch oder moralisch besser ist für mich keiner der Beteiligten.
Offensichtlich müssen sich die Amis mehr und mehr auf einen Häuserkampf einstellen. Meiner Meinung nach wird es Ihnen kurzfristig nicht gelingen Bagdad einzunehmen. Evtl. dauert der direkte Krieg noch 1-2 Monate. Wenn man sieht, dass sich aus den anderen arabischen Ländern nun schon Freiwillige melden, sehe ich schwarz. Die Flüchtlingscamps bleiben auch mehr oder weniger leer. Für mich ist klar, dass die Folgen des Krieges neue terroristische Anschläge sein werden.