Beiträge von speakers

    Hi,



    habt ihr auch last-minute Angebote?:D



    295.00 EUR sind ja nicht gerade günstig, wenn man bedenkt, dass man inzwischen real für 50.- Euro nach England fliegen kann. Von dem Rest kann man sich dann sogar noch einen schönen Tag machen.

    Es scheint so als könnte die Internetgemeinschaft tatsächlich etwas bewegen. Zumindest bei der SPD. Habe soeben folgende Mail erhalten:


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    Sehr geehrte Mountainbikerin, sehr geehrter Mountainbiker,

    vielen Dank für Ihre E-Mail. Bitte haben Sie zunächst Verständnis dafür,
    dass wir angesichts der Flut von größtenteils textidentischen Zusendungen
    leider nicht persönlich antworten können, sondern ebenfalls einen
    einheitlichen Textbaustein verwenden müssen. Nun zur Sache.


    Zunächst hatten wir vom zuständigen Referat im baden-württembergischen
    Landwirtschaftsministerium die Auskunft erhalten, dass sich durch die
    Neuregelung nichts ändern werde. Dies haben wir auch zahlreichen
    Mail-Schreibern dann schnell so übermittelt.


    Nach eingehender Prüfung der ins Auge gefassten neuen Textpassagen halten
    wir es nun für durchaus möglich, dass es mit der beabsichtigten Neuregelung
    zu einer faktischen Verschärfung der Auflagen für Mountainbiker kommen wird.
    Unsere Fachpolitiker beabsichtigen daher, in den Ausschussberatungen des
    Landtags zum Gesetz darauf hin zu wirken, das es keinesfalls zu einer
    Verschlechterung der Bedingungen für die Mountainbiker kommt und an der
    bestehenden Gesetzesregelung festgehalten wird. Diese mag zwar nicht in
    allen Punkten den Wünschen der Mountainbiker entsprechen, aber sie hat in
    der Praxis bislang zu keinen wesentlichen Beeinträchtigungen oder Konflikten
    geführt. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen, dass Baden-Württemberg als
    attraktiver touristischer Standort für das Mountainbiken erhalten bleibt.


    Lokale Fahrverbote für Radfahrer in bestimmten, vor allem ökologisch
    besonders sensiblen Gebieten sollen nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion
    auch in Zukunft verhängt werden können. Ziel muss es bleiben, den
    verschiedenen Interessen bei der Waldnutzung - etwa von Besitzern,
    Landwirten, Wanderern, Fußgängern und Radfahrern - bei Beachtung der
    ökologischen Notwendigkeiten ausgewogen Rechnung zu tragen. Dies ist
    angesichts der großen und steigenden Beliebtheit des Mountainbikings
    zweifellos dringend erforderlich. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden sich
    die SPD-Landtagsfraktion und ihre zuständigen Abgeordneten gegen eine
    Gesetzesnovellierung zu Lasten der MTB-Sportler wenden.


    Ihre direkten Ansprechpartner für Rückfragen oder Terminwünsche bei diesem
    Thema sind unser naturschutzpolitischer Sprecher, Dr. Walter Caroli,
    (Telefon Wahlkreisbüro: 0 78 21/98 34 20, mailto:mail@walter-caroli.de), und
    unsere sportpolitische Sprecherin, Christine Rudolf, (Telefon Landtag 07
    11/20 63-7 41, mailto:christine.rudolf@spd.landtag-bw.de).


    Als selbst begeisterter MTB-Fahrer wünsche ich Ihnen in diesem Sinne
    weiterhin viel Freude bei Ihrem sportlichen Freizeitvergnügen!

    Mit freundlichen Grüßen
    Martin Mendler
    Stellv. Pressesprecher


    SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg
    Konrad-Adenauer-Straße 12
    70173 Stuttgart


    Telefon 07 11/20 63-7 11
    Telefax 07 11/20 63-7 14
    mailto:martin.mendler@spd.landtag-bw.de
    http://www.spd.landtag-bw.de


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    Also dranbleiben! Manchmal sind auch Politiker lernfähig.

    Da das Thema ÖD angesprochen wurde, möchte ich auch mal meinen Kommentar dazu abgeben:


    Früher ist man nach seinem Studium meist als BATIIa eingestellt worden. Heute hat man Glück, wenn man als BAT III eingestellt wird. Die Regel ist BAT V oder IVa/b. Eine gängige Praxis sind auch BATIIa/2 in der Wissenschaft. Arbeit hat man aber dann aber wie für eine volle Stelle. Wenn ich in der Forschung was erreichen will, ist ein 10 Std. Tag Minimum. Ich und die meisten Kollegen arbeiten dann am Wochenende für Ihre Dissertation. Hinzu kommt, dass die Verträge i.d.R befristet sind.


    In meinem Bereich außerhalb der Universität kommen ca. 200 Bewerber auf eine Stelle. Würde mal sagen alle hochqualifiziert. Fakt ist, dass der größte Teil der Stellen bereits vor der Ausschreibung vergeben ist. Kennt man niemand bei seinem zukünftigen Arbeitgeber der einen empfehlen kann, sind die Bemühungen eigentlich schon vom Ansatz her nicht sehr erfolgsversprechend.


    Gleichzeitig werden von Politikern immer wieder mehr Sicherheit (Polizisten), beserre Bildung (Lehrer, Uni usw.) gefordert bzw. versprochen. Der Etat der Unis wird jedoch mehr und mehr zusammengestrichen. Egeal ob nun bundesweit Studiengebühren eingeführt werden oder nicht. Der Bund, das Land oder die Kommunen haben meist kein Geld.


    Ich kümmere mich beispielsweise um neue Forschungsprojekte (Drittmittel). Auch hier sind Beziehungen zwingend vorauszusetzen - sonst läuft gar nichts, egal wie qualifiziert der Antragsteller ist. Bekommt der Lehrstuhl den Zuschlag unter den zahlreichen Mitbewerbern geht das Geld an die Unikasse. Dort muss ich - der das Geld für das Projekt und damit einen Arbeitsplatz gesichert hat - es dann wieder beantragen. Mit der Zeit hat man damit auch Übung - aber Zeit ist bekanntlich Geld. Ich bin da keine Ausnahme der gesamte jüngere Mittelbau wird bei uns über private Mittel finanziert. Überspitzt formuliert kann man feststellen, dass an den Unis eigentlich nur noch die Profs, das Gebäude und einige Sekräterinnen in der Verwaltung vom Staat finanziert werden.


    Versprechnungen wie 1000 neue Stellen für Polizisten sind meiner Meinung nach PR-Maßnahmen zum Wahlkampf. Ähnlich wie diese Aktion 5000*5000 von VW.



    Zu Frage 1:


    Es gibt Politiker und Bürger die einer Regelungsneurose unterliegen. Allerdings wagen sich diese nicht an Themen heran die irgendetwas sinnvolles bewirken. Rational ist dies nicht zu begründen. Außerdem gibt es Menschen die glauben, dass Radfahrer eine besonders bösartige Spezie sind, die grundsätzlich gegen alle Regeln verstößt: Deutlich wird dies u.a. an Kommentaren wie diesen:


    "Als Autofahrer und Fußgänger habe ich zum Thema Radfahrer folgende Beobachtung gemacht: Verkehrsregeln, seien es Einbahnstraßen, rote Ampeln, "nur für Fußgänger", Einfahrt verboten oder der ganze Rest, sind für Radfahrer in aller Regel nicht existent."


    Es ist nach dieser Denkweise grundsätzlich auszuschließen, dass sich Radfahrer auch als Fußgänger, Wanderer, Autofahrer o.ä. bewegen. Aus diesem Grunde ist es nachvollziehbar, dass für diese gesetzesbrecherischen Spezie ein besonderer Regelkatalog geschaffen werden muss, um das o.g. Bild zu bestätigen.


    Zu Frage 2:


    Ich bin nicht der Initiator. Allerdings erschließt sich mir - der dieses Gesetz für unglaublich hält - die Antwort aus der Antwort zu Frage 1

    Zitat

    Original geschrieben von GeneralCuster
    Sorry,
    aber ich werde dem Aufruf nicht folgen, da ich der Argumentationskette nicht folgen kann. Im Einzelnen seien dazu die folgende Aussagen aufgezählt die ich nicht unterstützen kann, da sie aus meiner Beobachtung heraus einfach nicht wahr sind.

    • Wir Biker richten nachgewiesener Maßen nicht mehr Schaden an als Wanderer.
    • Und auch die oft als Argument angeführten Konflikte mit Wanderern stellen selbst bei Nichtbeachtung der bisherigen 2m-Regel die wirkliche Ausnahme dar, da der weitaus überwiegende Teil der Biker wie Wanderer freundlich und rücksichtsvoll miteinander umgeht.


    Ich wohne im Schwarzwald und wandere gerne. Was ich des öfteren beobachten und auch erfahren muß, deckt sich nicht mit obigen Aussagen.


    cu


    Es ist selbstverständlich Dir überlassen. Ich bin sowohl Wanderer als auch Biker und kann beide Positionen nachvollziehen. Ich denke aber eine solche Regel ist einfach zu pauschal und führt letztlich zu nichts. Konflikte treten in der Regel immer in Bereichen auf wo viele Wanderer unterwegs sind und die Geschwindigkeit des Radfahrers hoch ist - und das sind i.d.R. Wege die breiter als zwei Meter sind. Wenn man den Gesetzentwurf ernst nimmt (fällt mir ehrlich gesagt schwer), darf man in manchen Gegenden zwar mit dem Auto zum Grillplatz fahren - das Rad muss man aber schieben :flop: Ich stelle mir jetzt schon die Diskussionen vor.... Nun ja entscheidet selbst.

    Es gibt doch sich auch ein paar MTBler hier im Forum?


    In BW sollen Radfahrer künftig nach dem Landeswaldgesetz künftig nur noch Wege befahren dürfen, die breiter als 3,5 Meter sind. Wer künftig nicht mit Zollstock unterwegs sein möchte, der unterstütze bitte folgende Aktion :


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    Hallo Leute !


    Wie Ihr in anderen threads und in der Presse schon lesen konntet - in Baden-Württemberg wird es ernst ! Im Februar beginnt bereits das Gesetzgebungsverfahren, mit dem den Bikern die Nutzung von Wegen mit weniger als 3,5m Breite untersagt werden soll. dies bedeutet in der Praxis, dass alles das, was beim biken Spaß macht, verboten sein würde !


    Die DIMB und der BDR sind bereits auf offiziellem Wege dabei, zu intervenieren.


    Nun sind aber wir alle gefordert, dieses defacto-Bikeverbot zu verhindern ! Wir müssen den Politikern zeigen, dass nicht nur die Verbände in der Sache engagiert sind, sondern auch viele BikerInnen von dem Vorhaben betroffen wären.


    Deswegen unsere eindringliche Bitte:
    Alle BikerInnen, egal ob aus Ba-Wü oder aus anderen Bundesländern, sind hiermit aufgerufen, beim Stopp dieses Gesetzes-Wahnsinns mitzuhelfen.


    Warum auch aus anderen Bundesländern ?


    1. Weil die meisten dann sicher nicht mehr in Schwarzwald usw. zum biken fahren und
    2. das Beispiel aus Ba-Wü in anderen Bundesländern Schule machen könnte



    Was können wir tun ?


    Bitte schreibt eine Email an die unten aufgelisteten Fraktionen im Landtag, in der Ihr gegen die 3,5Meter-Regel argumentiert und dafür appelliert, in der Abstimmung gegen das Gesetz zu stimmen.


    Als Argumentationshilfe habe ich unten eine entsprechende Mustermail angehängt, der Ihr fett gedruckt die einschlägigen Argumente entnehmen könnt. Wer möchte, kann natürlich auch selbst und frei einen Brief verfassen, Hauptsache, niemand wird beleidigt.


    Hier die Email-Adressen der Fraktionen:
    CDU: mdl@mail.cdu.org und post@cdu.landtag-bw.de
    SPD: an den Fraktionsvorsitzenden wolfgang.drexler@wk-drexler.de und post@spd.landtag-bw.de
    FDP: post@fdp.landtag-bw.de
    B`90 / Grüne: post@gruene.landtag-bw.de


    Bitte schickt Eure Mail auch cc an thomas.kleinjohann@dimb.de wenns nix ausmacht dann bekommen wir auch ein wenig Überblick, wieviele Mails den Politikern zugegangen sind. Vielen Dank schon im Voraus für Eure Unterstützung !


    Hier die Mustermail mit den Argumentationshilfen:


    Betr.: Novellierung des Landeswaldgesetzes Baden Württemberg



    Sehr geehrte Damen und Herren Landtagsabgeordnete,


    ich wende mich an Sie, als Landtagsfraktion, da ich aus den Medien erfahren habe, dass der Landtag beabsichtigt, mit dem neuen Landeswaldgesetz das Mountain Biken nur noch auf Straßen und forstlichen Wirtschaftswegen mit über 3,5 Metern Breite zuzulassen.


    Dies bedeutet in der Praxis nahezu ein Bike-Verbot, denn der Reiz des Bikens liegt in dem Genuss von Natur und Landschaft, und diese erschließen sich wirklich erst, wenn auch schmalere Wege befahren werden können.


    Vor allem kann ich die Beweggründe für diese restriktive Novellierung nicht nachvollziehen. Wir Biker richten nachgewiesener Maßen nicht mehr Schaden an als Wanderer. Und auch die oft als Argument angeführten Konflikte mit Wanderern stellen selbst bei Nichtbeachtung der bisherigen 2m-Regel die wirkliche Ausnahme dar, da der weitaus überwiegende Teil der Biker wie Wanderer freundlich und rücksichtsvoll miteinander umgeht. Und die wenigen schwarzen Schafe unter den Bikern würden auch eine 3,5m-Regel ignorieren...
    Erst eine im Gesetz verankerte 3,5m-Regel würde echte Fronten schaffen und Konflikte schüren, statt sie zu vermeiden.
    Außerdem würden die Biker durch die Regelung genau auf die Wege gelenkt, die aufgrund ihrer Breite und Beschaffenheit zu schnellerem Fahren verleiten und damit das weitaus größere Gefahrenpotenzial beinhalten als die nur langsam zu befahrenden schmaleren Wege.


    Wäre es nicht angemessener, durch zuviel "Verkehr" belastete Strecken, lediglich lokal zu beschränken und dabei vielleicht noch gleichwertige Ersatzrouten anzubieten? Im Bereich des bayerischen Wanderweges längs der Isar wurden damit beste Erfahrungen gesammelt.


    Wäre es nicht erfolgversprechender, wie in den Novellierungen anderer Bundesländer, auf die Waldnutzer als mündige Bürger zu bauen und auf den vernünftigen Umgang der Nutzergruppen miteinander zu vertrauen?


    Text für Ba-Wü-Einwohner:
    Ich als bikender Bürger Baden-Württembergs fühle mich durch die Novellierung einer gesunden und naturschonenden Freizeitbeschäftigung beraubt und werde meinen nächsten Kurzurlaub sicherlich nicht mehr im Schwarzwald, auf der Alb oder im Allgäu verbringen, sondern bei jeder Gelegenheit ein benachbartes Bundesland aufsuchen, um meinem Hobby nachzugehen.


    Nicht-BaWÜler::
    Auch wenn ich nicht in Baden-Württemberg wohnhaft bin, besuche ich doch regelmäßig den Schwarzwald, die Schwäbische Alb oder das Allgäu , denn diese Regionen zählen zu den schönsten Bike-Revieren Deutschlands.


    Sollte sich Baden-Württemberg mit der Novellierung jedoch künftig als bikerfeindliches Bundesland darstellen, würde ich sicherlich andere Bundesländer ansteuern und die dortige Tourismusbranche unterstützen.



    Daher appelliere ich an Sie:
    Bitte bestrafen Sie nicht die Gesamtheit der vernünftigen Biker für das Verhalten weniger Schwarzer Schafe und halten Sie auch uns die Schönheit der baden-württembergischen Wälder offen.
    Bitte stimmen Sie in der Abstimmung gegen eine Novellierung, die diese völlig überzogene 3,5m-Regelung beinhaltet.


    Mit freundlichen Grüßen



    Absender-Name
    Email-Adresse


    wie Ihr sonst noch sinnvoll unterstützen könnt, erfahrt Ihr hier


    ----------------------------------------------------------


    Gruß


    speakers

    Ein Haken, ein relativ großer, ist VV als Anbieter. Sicher ist man nur, wenn man die Vorauszahlung annimmt - sofern sie tatsächlich geleistet wird.



    dann ergibt sich für mich folgendes Bild:


    -384 = -32*12 (Premiere)
    -231,60 = -9,65*24 (VV)
    -24,95 = AG VV
    ______________
    - 640,55.-


    Erstattet bekommt man:


    + 450.- (Faircom)
    + 75.- (VV)
    + 25.- (Handy)
    ______________
    + 550.-


    Man macht nach meiner Rechnung -90,55.- Euro Verlust. Muss jeder selbst wissen, ob Premiere das wert ist. Bitte korrigiert mich wenn :gpaul:


    gruß


    speakers

    Was lange währt wird endlich wahr! Ca. 1,5 Monate nach meiner Bestellung habe auch ich meine Simkarte und mein C45 von Eteleon erhalten. Auf der Homepage steht zwar irgendetwas von 48 Stunden - gemeint sind aber wahrscheinlich Tage.


    Eine Erklärung, Entschuldigung oder dergleichen wurde dem Packet nicht beigelegt. Meine zwischenzeitlichen Emails an Eteleon und Victorvox wurden regelmäßig nicht oder nicht zufriedenstellend beantwortet, so auch mein Rücktrittsersuch und meine Kündigung.


    Letztlich bin ich froh, dass es soweit doch noch geklappt hat und hoffe weiterhin, dass mir auch noch mein Guthaben auf meinem "Eteleon-Guthabenkonto" irgenwann erstattet wird. Bislang ergaben Anfrage diesbezüglich ebenfalls keine Reaktion.


    Gruß speakers