Beiträge von jof

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    Original geschrieben von Handybude.de
    der Auftrag läuft auf eine 87jährige Syrerin die kein Deutsch und nicht einmal Ihren Namen als Unterschrift schreiben kann, sondern einen Fingerabdruck laut Ausweis nutzt... Bestellen tut Sie als 87jährige aber einen 55" LED-TV mit PS4...


    Ein Schelm, wer böses dabei denkt...

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    Original geschrieben von jdf Es soll und muss nicht direkt in HH sein, der Großraum reicht wenn der ÖPNV-Anschluss stimmt. Nein, Kinder gibt es nicht im Haushalt, mein Partner zahlt nur Unterhalt für seines, wird sind zwei Doppelverdiener.


    Ziel war ja früher immer, mit dem Rentenalter (also ca. 60...65) die Hütte abbezahlt zu haben, und man rechnete mit einer Finanzierungsdauer von rund 25...30 Jahren. Bei Zinsen von über 10% musste man sich ganz schön strecken, auch vor 15 Jahren war das Niveau bei knapp 7% und galt damals als günstig - da gab es dann aber auch für Bundesschatzbriefe im letzten Jahr 8% Zinsen auf das ersparte...


    Mit Jahrgang 1974 hat man aktuell noch 20...25 Jahre "Zeit", das ist beim aktuell niedrigen Zinsniveau machbar, wenn ordentlich getilgt wird.


    Bei der Tilgung werden übrigens immer noch häufig die Fehler gemacht, dass die Tilgung zu niedrig angesetzt wird. Wer einen 300.000 €-Kredit mit 1,5% Zinsen und 2% Tilgung bedient - das macht eine Monatsrate von nur 875 € - hat nach 15 Jahren immer noch rund 200.000 € Schulden.


    Sind wir im Jahr 2031 wieder bei 8% Zinsen, so beträgt die dann erforderliche Monatsrate schon 2.500 € (wenn der Kredit nach 10 weiteren Jahren abbezahlt sein soll). Selbst inflationsbereinigt 'ne Menge Holz.


    Bei 4% Zinsen in 2031 und einer Monatsrate von 1.500 € zahlt man nochmals 15 Jahre lang ab, bis einem die Hütte gehört.


    Bei 1.375 € anfänglicher Monatsrate (Musterbeispiel: Darlehen 300.000 € - 1,5% Zinsen - Tilgung 4% - Zinsbindung 15 Jahre) bleiben noch rund 100.000 € Restschuld nach 15 Jahren.


    Hier sollte man selbst also mal mit einem Darlehensrechner spielen, wenn man die finanzielle Größenordnung seines Objekts ermittelt hat.


    Wenn man keine Kinder hat unbedingt überlegen, ob man welche haben möchte - denn dann fällt von 2 Gehältern meistens eins längerfristig weg, was unter Umständen zum Problem wird. Hier sollte man einen "Plan B" in der Tasche haben (und wenn es "nur" die Gewissheit ist, dass man von den Eltern/Schwiegereltern irgendwann mal ordentlich erbt).


    Auch sollte man überlegen, wie eine Immobilie bei Eheleuten/Partnern rechtlich aufgeteilt wird. Vielleicht steht - warum auch immer - in 5 oder 10 oder 20 Jahren eine Scheidung/Trennung an. Dann kann gemeinsamer Besitz zum Problem werden. Insbesondere wenn einer den anderen nicht auszahlen kann, oder wenn sich einer gegen den Verkauf der Immobilie stemmt oder die Zahlungen einstellt. Vorher regeln schafft Sicherheit.


    Ebenso sollte man die Fälle Krankheit, Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit, Tod zumindest mal durchspielen, um sich eventueller Risiken bewusst zu werden. Gegen vieles kann man sich versichern, aber "viel versichern" kostet auch "viel Geld", was man ggf. besser in die Tilgung steckt.



    Für konkretere Tipps müsste jdf ein paar detailliertere Zahlen nennen, insbesondere eine Größenordnung des Kaufpreises, Eigenkapital, Einkünfte, finanzieller Hintergrund, usw. Sonst lassen sich lediglich allgemeine Ratschläge geben.



    Ich würde so vorgehen, dass ich mir mal 5 oder 10 verschiedene Objekte (neu / gebraucht / Wohnung / Haus) konkret anschaue - nicht gleich beim ersten oder zweiten "schwach" werden - und sondieren, was zu welchem Preis angeboten wird. Ähnlich wie beim Autokauf bekomme ich dann ein Gefühl dafür, wo in etwa die Reise hingehen soll.


    Damit habe ich auch genauere Vorstellungen von dem was es kostet, und kann auf der Basis überlegen welche Finanzierung Sinn macht.


    Viel Erfolg!

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    Original geschrieben von THX1138.79 Letztlich bliebe mir also nur die Möglichkeit, den Sachverhalt an die BNetzA, den Verbraucherschutz und ggf. an Medien wie "Vorsicht Kunde!" des c't-Magazins bzw. die Mitarbeiter von http://www.teltarif.de zu eskalieren. Und das ganze wegen EUR 15,98! :rolleyes:


    Wieso das denn? Die erstatten Dir auch nicht das Geld, und warum sollten die Deine Interessen wahrnehmen (wollen)?


    Die Dame hat Dir doch gesagt: Du hast eine andere Meinung als sie (also WInSim). Richtige Vorgehensweise ist nun, schriftlich mit Fristsetzung anzumahnen, und nach ergebnisloser Verstreichung der Frist Dein Recht/Dein Geld einzuklagen.


    Recht haben und Recht bekommen sind 2 Paar Schuhe.


    Gruß Jörg

    Eine Nummer irgendwo hinzuportieren und dann zu erwarten, sie nach 2 Wochen wieder wegzuportieren ist ja auch eher unüblich. Außerdem war ja noch ein Feiertagswochenende mit Brückentag, so dass effektiv nur rund 6 Werktage vergangen sind.


    Aber mach es so, wie Colbert sagt. Bundesnetzagentur anschreiben, das Facebook-Team verrückt machen, vielleicht noch die Verbraucherzentrale und den örtlichen Bundestagsabgeordneten. Das alles in Kopie an die BLÖD-Zeitung und an die großen Fernsehsender.


    Die freuen sich alle auf solche krassen Fälle und haben eh zu wenig Arbeit. Vielleicht schafft man es sogar in irgendeine Talkshow.


    Oder man hält einfach (noch) ein paar Tage still und freut sich, dass die Portierung so reibungslos abgelaufen ist.


    Meine Meinung.

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    Original geschrieben von DarkEmpire64
    Meine persönliche Meinung zu einer selbst-genutzten Immobilie:
    Ich würde sie kaufen, wenn ich diese relativ entspannt(!) in 10-15 Jahren bezahlen kann.


    wow!


    Wenn ich das kann, muss ich mir um meine Altersvorsorge wohl kaum Gedanken machen...

    Kleines Fahrradkörbchen mit 4 Schrauben um den Repeater herum befestigen. Ggf. Steckdose mit Ein-/Ausschalter versehen, den man mit einem Stäbchen o.ä. bedienen kann.


    Oder die Steckdosen nach oben verlegen und mit einem Lampenschirm o.ä. verkleiden/verstecken.