Beiträge von jof

    Zitat

    Original geschrieben von ibomal
    Der Besitzer hat das Recht den Wagen in einer Fachwerkstatt seiner Wahl reparieren zu lassen. Würde ich übrigens auch machen.


    Ne, dann wäre der Besitzer "doof". Wenn er Geld verdienen will (was hier problemlos möglich ist) lässt er sich von Mercedes einen Kostenvoranschlag machen und rechnet auf dessen Basis (ich vermute das werden ca. 250-400 Euro) ab. Der Wagen könnte ein W202 sein, da kosten gebrauchte Rücklichter so 10...30 Euro/Stück (es sind hunderte Kleinanzeigen und Auktionen online), und das Ding ist in 20-30 Minuten gewechselt. Die Beule lässt er drin.


    Wenn er nett ist/wäre, hat er Mitleid mit der Freundin, lässt sich 50 Euro Cash geben und die Sache ist erledigt.


    Bitte vorsichtig mit der Haftpflichtversicherung. Die regelt solche Dinge natürlich gerne: minimaler Schaden (= Kosten) aber die Höherstufung bringt ordentlich Prämie. Das Eigeninteresse der Versicherung den Schaden "ganz niedrig" zu halten ist eher gering. Ist natürlich eine bösartige Unterstellung meinerseits, aber man hat ja schon einiges an Lebenserfahrung...


    Gruß Jörg

    Das Problem dürfte sein, dass "o2" nicht immer der gleiche ist, sondern dass hier Menschen im Spiel sind, die direkt oder indirekt für o2 arbeiten. Und überall wo engagierte oder redliche Mitarbeiter zugange sind, gibt es auch eine handvoll schwarze Schafe, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.


    Was mich interessiert ist, ob der Anbieter beweisen muss, dass ein Vertrag geschlossen wurde, oder der Kunde beweisen muss dass KEIN Vertrag geschlossen wurde. Letzteres halte ich für fragwürdig, würde der Justiz aber durchaus diese Denkweise zutrauen.


    Grüße, Jörg

    Re: Re: Vertragsabschluss viermal abgelehnt


    Zitat

    Original geschrieben von Merlin Nein,dieses Beispiel zeigt einfach nur, wie absurd dieser Schufa-Score eigentlich ist.


    Nein, das zeigt einfach nur, wie wenig aussagekräftig der Score in Einzelfällen ist.


    Andersherum versucht sich jeder von uns auch selbst abzusichern, wenn es um (die eigene) Kohle geht.


    Beispiel: ich kaufe von einem Unbekannten etwas, was dieser in einer Kleinanzeige inseriert hat. Bevor ich - sagen wir 100 Euro - vorab überweise, versuche ich doch auch Informationen einzuholen.


    Und wenn ich sehe, dass der Verkäufer der Zahnarzt Dr. Müller ist, der in einer Villa am Stadtrand von XY lebt, ich seine Telefonnummer habe und ihn dort auch telefonisch erreiche, die Bankdaten eindeutig scheinen, dann überweise ich "leichter" (und mit einem besseren Gefühl) als wenn der Verkäufer - nach eigener Aussage Gabelstaplerfahrer auf Aushilfsbasis - in einem Mehrfamilienhaus in einer "schäbigen Hochhaussiedlung" wohnt, nur eine Handynummer hat (unter der aber seine Freundin rangeht, weil der Verkäufer "für 3 Tage verreist ist") und auf dem Klingelschild 3 unterschiedliche Namen ("alles Mitbewohner der Wohnung") angegeben sind, und dessen weitere 10 Anzeigen 4 Radkappensätze für diverse Fahrzeuge und 6 verschiedene, gebrauchte Autoradios sind, bei denen die Kabel einfach abgeknipst wurden.


    Und was gibt mir nun das Recht zu unterstellen, dass der Gabelstaplerfahrer mich eher abzocken will als der Zahnarzt?


    Gruß Jörg

    Stimmt Früher war alles besser, da kostete eine Minute 1,89 DM und sein Handy musste man selbst kaufen. Und nix mit Freiminuten (trotz hoher Grundgebühr)... ;-)

    Danke für Deinen differenzierten Einblick in die Kalkulationsgrundlagen von Vodafone.


    Tja, und was willst du dagegen unternehmen? Die BLÖD-Zeitung anschreiben? Eine Demonstration veranstalten? Eine Sammelklage anstrengen *lach*?


    Zitat

    Original geschrieben von nokiae71 (...) Am ende werde ich wohl in den Sauren Apfel beißen müssen und hoffen das sie mir ein gutes Angebot unterbreiten. Ansonsten läuft halt die Kündigung und ich Schließe einen neunen Vertrag ab.


    Genau so ist es.