Hm eure Argumentation kommt mir bekannt vor, die hat aber ne Menge Lücken.
Bei der privaten Krankasse bezahlt man nun seine Beiträge nicht nach Einkommen sondern nach Alter bzw. Gesundheitszustand - das heißt das selbst ein Millardär den einfachen festen vom Einkommen unabhängigen Satz zahlt - in der Regel deutlich (!) unter den prozentualen GKV Beiträgen egal was für ein Problemfall im Alter.
Ich bin nicht nur der Meinung, dass durch die privaten Krankenkassen den gesetzlichen große Einnahmen fehlen, sondern das die Privatversicherten auch noch in der Regel viel weniger zahlen als Pflichtversicherte an der Beitragsgrenze.
Ich würde gern einen durchschnittlichen Wert wissen, also ab was für einem Einkommen sich der Durschnittsbürger immer über günstigere private Krankenkassenversicherungen freuen kann. Bei GKV ist der Beitrag einfach zu berechnen - 15.5% vom Einkommen.
Versicherungspflichtgrenze ~ 4000 Euro / Monat.
Jemand der gerade nicht über die Grenze kommt somit ~ 600 Euro/Monat.
Bei http://krankenversicherung.versicherungs-katalog.de/ kann man leider nur auswählen bis frühestens Geburtsjahr 1950 - als jmd mit 58 jahren zahlt nur:
Basisschutz 148,70 €
Standardschutz 225,74 €
Komfortschutz 326,54 €
Naja wann dann noch der Umbruch kommt, habe ich schon 30 Jahre nur die Hälfte gezahlt. Bitte berichtigt mich, wenn ich falsch liege - mich vervt dieses Thema tierisch und verstehe nicht wie man für private Krankenversicherungen sein kann und würde gern Argumente dafür finden.
Fakt ist, wenn Privatversicherte in den GKV Pool miteinzahlen würden - dann würde es den GKV Krankenkassen besser gehen und diese könnten mehr Leistungen anbieten - da sie pro Mitgleid im Schnitt mehr Einnahmen bekommen - soweit sollten wir uns einig sein oder?