Beiträge von puntigamer

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    Original geschrieben von Bongomann
    Ich glaube nicht, dass das so gemeint war.


    Kann sein, aber die Stichworte "Stipendium", "Oper", "Lernen",... haben für mich eine deutliche Sprache gesprochen, sodass ich schon davon ausgehen muss, dass es letztlich eben genauso gemeint war. Aber es geht ja auch nicht darum, ich wollte einfach trotzdem noch dazu meine Meinung kund tun :P


    Aber gegen einen gepflegten Lkw-Handel auf einem schönen Kiesgrund ist doch genauso wenig etwas auszusetzen, wie party hard während des Studiums :D

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    Original geschrieben von thomasGr
    => Das ist ein fundamentaler Unterschied zwischen Losern, die nie etwas im Leben erreichen und disziplinierten Menschen, die hart arbeiten und etwas erreichen wollen und keinen Unsinn im Kopf haben.


    Dann wünsche ich dir, offensichtlichen Gewinner, dass es in deiner Welt irgendwann nur noch Gewinner, also Dirigenten und Opernsänger und super ausgebildete Leute gibt, und du deinen Müll selber wegfahren darfst, dein Haus selber mauern usw.
    Aber zum Glück gibt es diese Welt nicht, die nur aus "Gewinnern" besteht. Weil manche Leute sind gerne Tischler, Maurer, ... und machen ehrliche, körperliche Arbeit und verstehen die geistige Elite in Führungspositionen nicht, warum schon die dritte Ehe in die Brüche gegangen ist oder das sich manche Arbeiter fragen, warum der Abteilungsleiter schon wieder mit Burn-out krank zu Hause ist ... Es gibt Leute, die setzen andere Prioritäten. Und ich finde es oberflächlich, ja fast hässlich und arrogant solche Leute als Loser zu bezeichnen!

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    Original geschrieben von thomasGr
    Gerade in jungen Jahren hat theoretisch jeder die gleichen Chancen, in die Bibliothek zu gehen und sich dort im Selbststudium jegliche Dinge beizubringen, Stipendien zu erhalten, hart und fleißig zu lernen etc.pp.
    Sehr gute Noten -> Stipendium -> Gutes Studium -> Gut bezahlter Job ist sicher!


    Chance und dergleichen haben viel mit Umfeld zu tun. Ich finde, wenn man von Geburt an im Elternhaus (/Freundeskreis) nichts anderes sieht, als das typische Hartz4 Klischee, prägt das ungemein. Vor allem die Förderung und Forderung der geistigen Fähigkeiten im Kindesalter ist entscheidend für die spätere Entwicklung. Und von diesen Kindern, die wenig gefordert werden oder in schwierigen Umfeldern aufwachsen, schaffen es leider nur die wenigstens auszubrechen und einen anderen Weg zu gehen und haben dadurch mE eben nicht die gleichen Chancen und Voraussetzungen. Und das hat dann nur bedingt was mit Faulheit zu tun.

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    Original geschrieben von derAL
    P.S.: Kennt jemand schon die Renditen der iBond-Laufzeiten?


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    Für zehnjährige Anleihen im Volumen von 5,5 Milliarden Dollar zahlt Apple eine jährliche Rendite von 2,415 Prozent; für dreijährige Schuldenpapiere eine Rendite von 0,511 Prozent; für fünfjährige Anleihen eine Rendite von 1,076 Prozent und für 30-jährige Anleihen eine Rendite von 3,883 Prozent.


    http://www.wallstreetjournal.d…04578454833661879290.html


    Für Stiftungen o.ä. sind die zehnjährigen Anleihen durchaus nicht ganz uninteressant, zumindest aktuell.

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    Original geschrieben von derAL
    Bei Apple dürfte das Aktienrückkaufsprogramm den Kurs schieben. Das ist ja der Grund, weshalb man so ein Programm fährt. Cook hat dabei ein sehr gutes Blatt gespielt, was ausdrücklich Lob verdient.


    Der Zeitraum bis 2015 ist aber einfach zu lang, die Finanzierung durch Begebung von Anleihen ist zwar geschickt, insbesondere aus steuerlichen Aspekten, und kommt auch den Fordern der Investoren entgegen, ist aber meiner Meinung nach trotzdem auch als Negativsignal zu sehen (New York hat zu Beginn mit fast -3% reagiert, auch wenn es sich langsam wieder normalisiert):


    Apple hatte an der Börse ein gewisse Macht. Die Leute wollten Dividende, wollten Aktienrückkäufe, damit der Kurs noch besser läuft. Apple müsse dem einfach nicht folgen, weil sie durch Zahlen und Produkte das locker abfedern konnten. Jetzt können sie das nicht mehr und müssen nun zu diesen Mitteln greifen. Je mehr ich drüber nach denke, desto mehr komm ich zu dem Schluss, dass neue Produkte wirklich erst im Herbst kommen und das auch wieder nur Updates sind und ein richtiges Upgrade bzw. ein neues Produkt dann erst 2014 kommt, was vielleicht mal wieder the-next-big-thing-Potential hat.

    Komische Diskussion hier. Ich gebe bernbayer in gewisserweise Recht, auch wenn manche Begriffe unglücklich gewählt sind. Trotzdem finde ich, dass man sich da nicht so dran aufhängen und da so drauf rumreiten muss. Jeder weiß doch was er grundsätzlich meint.


    Das Problem an der ganzen Geschichte ist doch einfach auch eine ordentliche Belastung der Liquidität. Ich kenne Firmen die machen jedes Jahr ordentlich Gewinn, aufgrund der dadurch folgenden Steuerbelastung und der jedes Jahr notwendigen Investitionen (die eben, wie bernbayer richtig sagt liquiditätsmäßig sofort vollständig wirksam werden, sich aber nur in Höhe der anteiligen Nutzungsdauer auf die Reduzierung des Gewinns und der daraus resultierenden Reduzierung der Steuerbelastung auswirken). Bei einer Erhöhung der Steuerbelastung wird das für diese Firmen noch schwieriger und die notwendige Renditeforderung auf das Eigenkapital (vor Steuern) wird höher, da einfach noch mehr Liquidität notwendig ist.


    Insbesondere bei stark schwankenden Ergebnissen nützt mir in Jahren mit Verlust die Abschreibung nichts, da es leider keinen Verlustrücktrag mehr gibt, sondern die Firmen ein Jahr länger auf die mögliche Steuerentlastung durch Nutzung der Verlustvorträge warten müssen. Hier spielen dann schon Zins- und Barwertentscheidungen eine wichtige Rolle.

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    Original geschrieben von derAL
    Die Kursbewegung ist einerseits Reaktion auf die nun endlich stattfindende Bewegung hin zur Investorenforderung nach (aber auch) mehr Teilhabe nach der Wachstumsverlangsamung. Motto: Wenn schon in Zukunft ein schwächeres Wachstum zu erwarten ist, dann aber auch mehr Ersatz in Form von …‘ (Aktienrückkauf und Dividendenerhöhung; iBonds ist in dem Kontext zu sehen). Dann die Steigerung der Forschungsausgaben. Hauptsächlich wurde die Bewegung allerdings vom Gesamtmarkt bestimmt. Schau Dir mal die Bewegungen von DOW, NASDAQ aber auch der Peer Group an (Nokia +10,8%, BlackBerry +20%, Samsung +4,5%): Die Bewegungen waren ähnlich. Markttechnische Einwände bitte begründen.


    Ich gebe dir grds. Recht, insbesondere die Entwicklung der Firmen in deiner Peer-Group sind durch aus beeindruckend und nicht von der Hand zu weisen. Dennoch denke ich, dass insbesondere die Entwicklung bei Samsung ein wenig mehr nachzuvollziehen ist. Aufgrund der Zahlen von Samsung in der Handysparte habe ich dort eigentlich sogar mit einem größeren Kurssprung gerechnet. Apples Zahlen waren, wenn auch über den Erwartungen doch etwas ernüchternder. Dann kommt dazu, dass nach Cook mit neuen Produkten frühestens im Herbst zu rechnen ist (wenngleich ich trotzdem auf eine Ankündigung eines neuen ipads, iphones im Juni zur WWDC hoffe, weil das sonst nochmal ein Gewinn- und Umsatzeinbruch bis Q3 zur Folge haben würde), das Aktien- und Dividendenprogramm sich nicht schlecht anhört, der Zeitraum bis 2015 aber doch recht lange ist um für eine solche Kurs"erholung" zu sorgen (der gut gemeinte Versuch das good-news-gap zu schließen, reicht für mich irgendwie nicht aus).


    Du merkst vielleicht, meine "Einwände" sind nicht direkt markttechnischer Natur, sondern eher eigene Erwartungen und Intuition. Aktuell gehe ich aber davon aus, dass durch die ausgegebenen Anleihen der Aktienrückkauf etwas schneller bzw. insbesondere am Anfang etwas heftiger von statten geht und das nochmal ordentlich Auswirkungen auf den Kurs haben wird. Nichtsdestotrotz kann ich mich nicht beklagen, da ich am fast-Tiefpunkt bei EUR 297 eingestiegen bin und hier schon eine ordentliche Rendite herausgesprungen ist. Und trotzdem traue ich dem Braten noch nicht so ganz ... sprich, eine kleine Delle im Aktienverlauf ist jede Woche möglich und die möchte ich ungern verpassen, da ich dort ganz gerne den ein oder anderen Gewinn mitnehmen würde ..