Hier mal ein Kommentar, der vor allem bernbayer gefallen müsste (zumindest teilweise)
[URL=http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,747408,00.html]Wider die akademische Vetternwirtschaft[/URL]
Ein kleiner Auszug:
"Man kann sich gute Gründe vorstellen, dass Guttenberg in der Tat weder einen Ghostwriter benutzt hat, noch arglistig zu täuschen versucht hat. Viele meiner Fachkollegen arbeiten ähnlich wie er. Zunächst stellt man ein grobes Gerüst eines Manuskripts zusammen, und das elektronische Zeitalter macht es nur allzu leicht, erst einmal alles Relevante in der Literatur per Copy & Paste in einem Dokument zu vereinigen. In weiteren Integrationsschleifen kann man dann entscheiden, was wörtlich, was sinngemäß oder was gar nicht benutzt wird (und es entsprechend kenntlich machen, natürlich) und entsprechend das eigene Argument aufbauen.
Für einen Feierabend-Doktorand wie Guttenberg liegt ein solches Vorgehen nur allzu nahe. In der Hektik des Erreichens eines Abgabetermins kann dann manches übersehen oder vergessen werden. Und mal ehrlich: Welcher Wissenschaftler würde, Hand aufs Herz, behaupten, er habe nicht mal Fünf gerade sein lassen?"
Meiner Meinung nach trifft das aber bei Guttenberg nicht zu, da in seiner DA viel zu viele Fremdtexte leicht verändert und einmal auch die Initialen eines Autors entfernt wurden. Die unerlaubte Benutzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages passt da ebenfalls nicht.