ZitatOriginal geschrieben von ingo74
doch, das wort "hexenjagd" passt recht gut - zuerst hat man monate oder jahre gesucht um guttenberg zu demontieren und hat nun das "zufällig" gefunden, aber ein solch lautes geschrei darüber zu veranstalten ist mmn völlig überzogen und zeigt eigentlich wie schwach die opposition ist, sonst wäre dieses thema nie dermaßen hochgekocht und würde sich nicht solange halten...
mir fällt dazu eigentlich nur ein - wer im glashaus sitzt, der sollte keine steine schmeißen, gerade die grünen, die spd, trittin und co sollten aufgrund ihrer vergangenheit etwas leiser sein...
Meine Güte, ich habe selten so einen Unsinn gelesen.
Von "lautem Geschrei" kann ja wohl keine Rede sein. Und wer dieses Thema am Köcheln hält, sind weder Medien noch Opposition, sondern einzig und allein zu Guttenberg selbst, mit freundlicher Hilfe seines Kooperationspartners.
Andreas
Dieses Thema ist erst durch, wenn irgendjemand die Suppe ausgelöffelt hat. So lange zu Guttenberg selbst immer noch Zutaten dieser Suppe hinzufügt, sitzen wir staunend um die Feuerstelle herum und diskutieren über diese Zutaten und darüber, wie es denn schmecken wird. Klar gibt es Wichtigeres, aber eben nicht in diesem thread.
Und ja, ich gehöre zu denen, die sich freuen. Nicht wie ein kleines Kind, nicht weil es zu Guttenberg oder ein Unionspolitiker ist. Vielmehr nehme ich mit einer gewissen Genugtuung zur Kenntnis, dass es offensichtlich für einen Politiker (noch?) nicht möglich ist, mit Hilfe einer Zeitung seine Karriere anzuschieben und voranzutreiben. Es gehört immer noch eine gewisse Eigenleistung dazu. Auch ein zu Guttenberg muss sich an seinen eigenen Worten messen lassen. Er muss sich an den Ansprüchen messen lassen, die er an sich selbst und vor allem an andere stellt.