Das erinnert mich an die absoluten Frühzeiten des Surf&Rail-Tickets.
Ganz zu Beginn - ich glaube 1999 oder 2000 - konnte man nur per Kreditkarte zahlen, "mein" Preis betrug immer 111 DM (wenn ich mich recht erinnere, gab es die Preisstufen 55, 77, 99, 111 DM) und man mußte das Ticket zuhause ausdrucken und bekam es sicherheitshalber noch einmal als E-Mail-Kopie.
Zu diesem Zeitpunkt wußten viele Zugbegleiter nichts mit dem - Zitat: "Wisch" anzufangen und konnten die Echtheit auch nicht so wie heute kontrollieren.
Einer trieb es allerdings auf die Spitze und wollte den damaligen BGS (heute: Bundespolizei) auf den nächsten Bahnhof beordern, um mich mitzunehmen.
Ich habe dem netten Mann dann zu bedenken gegeben, was wohl passieren wird, wenn sich im Nachhinein herausstellt, daß
a) er seine eigenen Produkte nicht kennt
b) ich die Bahn juristisch belangen werde
c) die Sache in die Medien gelangt
Ich habe ihm dann geraten, er möge doch die Bahn-Hotline (damals gab es eine eigene Hotline in Frankfurt für die Surf&Rail - Tickets) anrufen und sich bestätigen lassen, daß es diese Tickets tatsächlich gibt.
Nach dem Anruf verschwand der Gute dann, ohne sich entschuldigt zu haben - das erledigte dann allerdings die Deutsche Bahn samt Gutschein, nachdem ich ihr ein nettes Schreiben (samt Zugnummer, Zugbegleiter-Namen, Zeugen) nach Berlin gesandt hatte. 
Und die Moral von der Geschicht?
Bei der Bahn kennt man oft die eigenen Produkte nicht.
MTT 