Beiträge von MTT

    Sodele, ein kleines Update, das für alle interessant sein dürfte:



    Ich habe gerade (vor 2 Tagen) meinen Uralt-Journalistentarif (der, der von holden auch beschrieben wurde - hatte den seit ca. 1999) mit meiner Ansprechpartnerin in Potsdam verlängert.


    Ich habe mir explizit im Formular eintragen lassen, dass die Verlängerung zu den "bisherigen Konditionen unverändert" erfolgt.


    Eine Nachfrage bei der 1000 ergab auch, daß der Tarif nach wie vor aktiv ist.



    Für die Zukunft konnte und wollte die Dame allerdings keine Bestandsgarantie aussprechen, wies aber von sich aus auf ein Sonderkündigungsrecht hin, sollte das passieren... ;)



    Viele Grüße :)



    :) MTT :)

    Katinka hat sehr Recht:


    - Der Wirkstoff heißt "Loperamid" (-HCL) und lähmt praktisch den Darm ein wenig, damit der Durchfall nicht mehr 'durchschlägt' ...


    - Bekämpft wird damit aber nicht die Ursache - solltest Du also eine Erkrankung haben (Virusinfektion, Salmonellen etc.), hilft das Mittel 0,0



    --> ab zum Arzt, notfalls auch ins Krankenhaus, um das abchecken zu lassen. Sicher ist sicher.



    :)




    :) MTT :)

    Charlie


    Das liegt schlicht daran, daß viele Optiker noch nicht ausreichend informiert sind über die neuen Materialen dieser Dauertragelinsen und es mit frühen Modellen auch Probleme geben konnte...


    Ich trage die Linsen auch nicht 30 Tage nonstop, sondern hatte anfangs dieselbe Angst wie Du - ich konnte es mir nicht vorstellen und hatte Angst vor einem roten, geschwollenen, verklebten Auge am nächsten Morgen.


    Irgendwann nach ein paar Wochen habe ich die Linsen dann das erste Mal über Nacht dringelassen - und ich war begeistert! :top:
    Klare Sicht von Anfang an, mit vollem Durchblick aufs Klo :D - das war eine echte Innovation! ;)


    Heute fahre ich einen Kompromiß: Meinen Augen zuliebe nehme ich die Linsen alle 3-4 Tage über Nacht raus und lege sie in die SoloCare Aqua Lösung (die ich nur bestens empfehlen kann).
    Ob das tatsächlich notwendig wäre, weiß ich nicht, aber so gehe ich doch sehr sicher, daß sich keine Bakterien u.ä. auf der Linse festsetzen können über die Zeit...
    Von der O2-Permeabilität her wäre das wohl gar kein Problem...



    Es gibt bereits einige Studien zu den Dauertragelinsen, die Dein Augenarzt mal lesen sollte ;) ... ich war selbst vor 6 Wochen bei meiner Augenärztin, die da keine Vorbehalte hatte und nach Prüfung meiner Augen / meiner Hornhaut grünes Licht für meine Linsen gab... :)




    :) Kontaktlinsen-MTT :)



    @Mods: Wo bleibt denn nun der Kontaktlinsen-Smilie? :D

    McT


    Vielleicht versuchst Du mal die "Purevision Toric" - sind derzeit die einzigsten mit Zylinder...



    Ich will Dir die 2-Wochen-Linsen nicht ausreden, aber mit einer Dauertragelinse fährst Du / Dein Auge sauerstoffmäßig besser... ;)
    (und von 14-Tages-Dauertragelinsen) hab' ich noch nichts gehört - das einzig Neue ist derzeit die Acuvue mit neuem Material, das aber wesentlich schlechter als das von Optix, Purevision und Focus N&D ist...



    *Daumen drück*



    :) MTT :)

    Hallo Printus,


    da das mein Spezialgebiet ist, noch zwei Anmerkungen:



    - die Interflug-Maschine ist NICHT in Folge des Treibstoffablassens abgestürzt, und es haben sich auch keine Kerosindämpfe entzündet. Vielmehr verlor die Maschine ihre Integrität (und verlor ihr gesamtes Heck), weil es ein Feuer im Frachtraum gegeben hatte, dieses mangels eingebautem Rauchmelder in diesem Bereich (da gab es mit den Sowjets später echte Verstimmungen) zu spät oder gar nicht bemerkt wurde und schlußendlich so hohe Temperaturen entwickelte, daß das Heck abbrach.


    - den SR111 Absturz habe ich beruflich analysiert. Experten kommen zu dem Schluß, daß nach Absetzen des "Pan Pan Pan" - Calls 17 Minuten vor dem totalen Kontrollverlust der Maschine (während des Fuel Dumps) auch bei sofortigem und direktem Anflug der nächstgelegenen Piste in Halifax die Maschine ca. 3 Minuten vor Erreichen des Flughafens abgestürzt wäre, da das Feuer in der Zwischenzeit die notwendigen Steuerorgane zerstört hätte.


    Grundsätzlich hätte man den Absturz nur verhindern können, wenn die Maschine a) näher am Airport gewesen wäre b) sofort und direkt einen Notsinkflug mit anschließender Overweight Landing durchgeführt hätte.
    Die Checklisten der SwissAir sahen übrigens grundsätzlich den Fuel Dump vor einer Emergency Landing vor, gleich welche Art von Notfall eintrat. Die Piloten handelten also nur nach Checklist...



    Ich gebe Dir aber insofern Recht, daß im Notfall (insb. Feuer an Bord) eine direkte Landung (sog. Overweight landing) besser und sicherer sein kann, als einen Zeitverlust durch Fuel Dumping in Kauf zu nehmen.
    Moderne Maschinen können eine solche Overweight Landing i.d.R. problemlos durchführen, wenn es auch zu Schäden (potentieller Tailstrike, geplatzte Reifen, überhitzte/brennende Bremsen/Reifen etc.) kommen kann. Da gehen Menschenleben vor.



    :) MTT :)



    EDIT: Als Anhang noch eine grobe Zusammenfassung des Interflug-Crashs (Quelle: WDR)



    Protokoll einer Katastrophe - Der Todesflug IL 62


    Am 14. August 1972 startet in Berlin-Schönefeld eine Iljuschin 62 der Interflug zu ihrem Reiseziel Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste. An Bord vor allem Urlauber, darunter zahlreiche Familien mit Kindern. Bereits kurz nach dem Start stellt die Besatzung Probleme mit dem Stabilisator fest und entschließt sich zur Umkehr. Kein besonderer Grund zur Unruhe auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Routinemäßig wird die Feuerwehr benachrichtigt. Ein Alarm erfolgt nicht. Währenddessen wird die Lage an Bord der IL 62 immer verzweifelter. Beim Landeanflug versagt plötzlich die Höhensteuerung. Als sich die Maschine über Königs-Wusterhausen bereits im Landeanflug befindet, bricht das Heck ab. Aufgrund des hohen Tempos löst sich auch das Rumpfvorderteil. Die einzelnen Teile schlagen nacheinander auf einem Feldstück auf. Keiner der 148 Insassen und der acht Besatzungsmitglieder überlebt das Unglück. Mehrere Untersuchungskommissionen der DDR-Regierung und der Staatssicherheit, an der auch die Iljuschin-Werke in der Sowjetunion sowie die Technische Hochschule Dresden beteiligt waren, versuchen in den folgenden Jahren die Ursache der Katastrophe zu finden. Nach mehreren Simulationen kommen sie zu dem Ergebnis, dass ein Brand im Heck für das Unglück verantwortlich war. An den anderen Maschinen dieses Typs werden technische Veränderungen vorgenommen. Doch die Öffentlichkeit wird nur spärlich informiert.



    EDIT II: Zur Swissair 111 zitiere ich nur kurz aus dem Untersuchungsbericht des kanadischen TSB, S. 247ff.:



    "Theoretical calculations confirm that from any point along the actual flight path after the aircraft started to descend, it would not have been possible for the pilots to continue maintaining control of the aircraft for the amount of time necessary to reach the airport and complete a landing."