Ich halte das Konzept so, wie es jetzt gelauncht wurde, für hoch problematisch.
Beispiel froodies (VK-frei ab 20 Euro):
Ich wollte dort gestern mal einen Test-Einkauf von knapp über 20 Euro aufgeben - inklusive kühlpflichtiger Sachen wie Milch, Joghurt etc. .
Das Problem: Am Ende des Checkouts gibt es - wie bei jedem anderen x-beliebigen Marketplace-Verkäufer - keine Möglichkeit, einen Zeitpunkt / ein Zeitfenster für die Lieferung anzugeben.
Das ist in meinen Augen das Manko schlichthin, denn ich muss als Kunde in der Lage sein, tatsächlich zu Hause / in der Firma zu sein, wenn das Paket kommt. Und das muss auch im Sinne des Versenders sein.
Ich kann mich bei (gekühlten) Lebensmitteln nicht darauf verlassen, dass meine Sendung zwischen 2. und 5. Juli versandt wird. Ein No-Go.
Bei Amazon selbst werden fast nur Großpackungen verkauft. Sorry, Amazon - aber ich kaufe keine Stiege Chips, Schokoriegel oder kiloweise Pasta auf einmal. Dann kann ich gleich zur Metro fahren...
Fazit: Für Endkunden, die täglich zuhause sind, mag Froodies eine Alternative sein - auch wenn das Sortiment bei weitem nicht vollständig ist. Die mangelnde Angabe eines Lieferzeitpunktes, idealerweise mit Zeitfenstern (z.B. 9-12 Uhr, 17-20 Uhr etc.), ist für mich als Berufstätiger ein absolutes Ausschlusskriterium.
MTT ![]()