Folgendes selbst erlebte Beispiel ist etwas offtopic, aber es legt die Vermutung nahe, dass das Wohl der Firmenkasse schon manchmal über das Wohl der Passagiere gestellt wird:
LTU-Flug von New York nach Düsseldorf, mit Zwischenlandung in München, wo grob geschätzt ein Drittel der Passagiere aussteigen wollte.
Kurz vor München die Ansage, dass man wegen Nebels nicht landen könne und Warteschleifen fliegen müsse. Nach einer Alibi-Schleife dann die Ansage, dass sich die Verhältnisse in absehbarer Zeit nicht bessern werden und man deshalb direkt nach Düsseldorf fliegen muss.
In DUS dann 6 Stunden Aufenthalt, bis eine halbleere Maschine nach Zypern flog, die in München ohnehin noch Passagiere aufnehmen wollte. Nach einer schlaflosen Nacht im Flugzeug ist sowas richtig angenehm. Das Verlassen des Transitbereichs wurde uns auch noch untersagt, sonst hätte man mit 6 Stunden noch was anfangen können.
Neblig war es in München zwar wirklich, komischerweise war die LTU aber die einzige Maschine an dem Tag, die nicht gelandet ist.
Als "Entschädigung" gabs in DUS einen Essensgutschein über 5 Euro, das kam LTU sicher billiger als die Landegebühren in München und der zusätzliche Sprit.