Beiträge von scaleon


    Zahlungspflicht entsteht erst mit Leistungserbringung durch den Anbieter,


    Eben. Und da zeigt sich dass solche "Verbraucher-Verträge" im Grunde genommen nur Betrug sind. DENN: Würden sich beide Parteien an dem Vertrag halten -müßten Anbieter dem Kunden auch einen Anschluss in der Südsee legen müssen. WÄRE ABER der Anschluss (aus welchen Gründen auch immer) nur an eine deutsche Hausadresse gebunden -müßte der Vertrag von Amts wegen enden sobald man auszieht.


    Aber nee, da bräuchte man ja die Knebelverträge nicht....:rolleyes:

    Ab sofort bietet Netto keine 4 Euro Aufladekarten mehr an. Jetzt neu die 5 Euro Aufladung. Dies zur Info


    Ja, kann ich hier auch bestätigen. Meine Karte läuft nächste Woche aus und heute war ich bei Netto und habe zufällig daran gedacht -und siehe da 5€ statt 4€. Da das ein Dritthandy ist -ist es ärgerlich wenn die Aufladung ansteigt, denn wohin mit dem ganzen Guthaben? :rolleyes:



    Man kann es selbst generieren und damit die 4 Euro Voucher kaufen.


    Verstehe nur Bahnhof. Kannst du mal bitte kurz erklären was Sache ist und ob man noch eine letzte Aufladung für 4€ bewerkstelligen kann? :)


    Nicht jeder kommt mit dem ÖPNV zur Arbeit, denn einige Arbeitnehmer müssen zur Arbeit oder haben Feierabend wenn der ÖPNV nicht fährt.



    Das ist schon klar -aber viele fahren mit Auto zur Arbeit weil kein Anreiz besteht eine 100€ Monatskarte zu kaufen um in überfüllten Waggons zu drängeln, zu Fuß zur Haltestelle zu laufen und in nicht klimatisierten Zügen zu sitzen.




    Es ist doch absolut zu begrüßen, dass viel mehr Fahrrad gefahren wird,


    Naja, zu begrüßen wäre es wenn die Fahrradfahrer sich an die StVO überhaupt halten würden. Ich erlebe täglich mind. 70% Rowdies, die sich kaum an eine Regel halten (fahren wie für Tour de France, fahren über rot, fahren auf dem Gehweg, fahren ohne Licht, ketten Fahrräder überall an usw) und letztendlich den ganzen Verkehr inkl. Fußgänger sehr gefährden. Das ist der pure Wahnsinn mit den Fahrrädern in deutschen Städten -und nicht zuletzt wegen der hohen ÖPNV-Preise. Irgendwann haben wir hier Zustände wie in China und Vietnam -aber mit den ganzen Autos obendrauf...:mad:

    Das ganze müsste dann aber auch mit Fahrverboten kombiniert werden.


    Man könnte doch Anfangs ohne Fahrverbote testen und sehen was dabei raus kommt. Verbote als solche (in welcher Form auch immer) mag ich persönlich nicht und ich denke dass "Verbote" (egal für was) sehr schwer politisch durchzusetzen sind. Viel "eleganter" wäre es z.B. wenn gesetzlich geregelt wäre dass z.B.: Ungerade Zahlen am Ende des Kennzeichens fahren an ungeraden Kalendertagen, gerade Zahlen entsprechend an geraden Kalendertagen. So würde man die Pendler einerseits ausbremsen und anderseits bliebe aber immer noch die Möglichkeit dennoch Auto zu fahren wenn was besorgt werden soll.



    Denn selbst wenn der ÖPNV kostenlos ware würden wohl die wenigsten Pendler von außerhalb ihr Auto vor der Stadt parken, um dann in den Nahverkehr umzusteigen.


    Es gibt aber genau so viele die innerhalb der Stadt mit Auto zur Arbeit fahren. Wenn die erst mal weg wären -wäre es doch auch ein Fortschritt.


    Ich wäre dafür, bereits 2020 Verbrennungs-Fahrzeuge nicht mehr neu zuzulassen, und bestehende Verbrenner massiv zu besteuern.


    Naja, es gibt aber sowas wie Vertrauensschutz. Politisch wäre sowas auch nicht durchsetzbar (ich wüßte nicht wer außer den Grünen dafür wäre) und auch sonst ist das ein tiefer Eingriff in die selbstbestimmte Mobilität. Mein Gedanke dagegen ist "salonfähigER", zumal man niemanden schadet und lediglich den Anreiz neu positioniert.


    Ich denke über kurz oder lang muss man über die ÖPNV-Preise diskutieren, denn die bewegen niemanden zum Umdenken -sondern schrecken eher ab. Denn die enorme Auto bzw. die Fahrrad-Nutzung (in Städten) zeigt doch nur, dass ÖPNV unverhältnismäßig teuer ist im Vergleich zu der zurückgelegten Strecke. Die größten & angeblichen "Umweltschoner" (Straßenbahn, U-Bahn und S-Bahn -also keine Abgase) drängen durch ihre Preispolitik die Leute eher zum Auto.

    Das "Abgas-Problem" muss man auch anders rum sehen: Da die Grenzwerte überwiegend in (groß) Städte überschritten werden muss man sich fragen ob nicht ein zu teurer ÖPNV die Menschen zum Autofahren zwingt? Ich persönlich wäre für einen kostenlosen ÖPNV bzw. zu einem symbolischen Preis von 0,50 Cent pro Fahrkarte damit sich Autofahren in Städten nicht lohnt. Autos sollten für größere Einkäufe und Pendelfahrten genutzt werden -aber wieso muss jeder in der Stadt mit Auto zur Arbeit fahren?