Online Petition gegen die Deutsche Umwelthilfe - DUH

  • Die Grenzwerte werden seit 2010 überschritten, somit dürfte in den betroffenen Gebieten kaum jemand mit einen Funken Verstand betroffen sein.


    Bei der Petition geht es wohl darum das andere Schuld sind das man aus Dummheit einen Diesel gekauft hat und jetzt von Fahrverbot betroffen ist.
    (weil der Steuerbegünstigte Sprit das Hirn benebelt hat.)


    Ein weiter Punkt der für Dummheit spricht ist das Argument das an Arbeitsplätzen höher Grenzwerte gültig sind. Abgesehen von Kitas (wo eher niedrigere Grenzwerte gelten werden) sind an Arbeitsplätzen insbesondere in der Industrie selten Kleinkinder dauerhaft anwesend.


    Aaaah, ein sympathisant der öko-RAF.


    (RAF=Raus Aus Fossil(en brennstoffen) :))

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    Bei der Petition geht es wohl darum das andere Schuld sind das man aus Dummheit einen Diesel gekauft hat und jetzt von Fahrverbot betroffen ist.
    (weil der Steuerbegünstigte Sprit das Hirn benebelt hat.)


    Neidisch, wütend über teureTankrechnungen oder Intelligenzverweigerer?
    Ich fahre Diesel weil er mehr Spass macht, angenehmer Nebeneffekt ist dass er 2-3l/100km weniger braucht und der Sprit billiger ist, bei meiner Fahrleistung von knapp 15TKm pro Jahr käme mich das immer noch billiger wenn Diesel und Benzin gleich besteuert würden und dafür die KFZ Steuer beim Diesel nicht teurer wär als beim Benziner.
    Und wenn nach den Stickoxiden die Feinstaubdebatte wieder losgeht stehen wenn es wirklich nach Partikelausstoß und nicht nur um Symbolpolitik geht direkteinspritznede Benziner <EU6dTemp mit EU0-5 Dieseln gemeinsam vor den Städten.

  • Das "Abgas-Problem" muss man auch anders rum sehen: Da die Grenzwerte überwiegend in (groß) Städte überschritten werden muss man sich fragen ob nicht ein zu teurer ÖPNV die Menschen zum Autofahren zwingt? Ich persönlich wäre für einen kostenlosen ÖPNV bzw. zu einem symbolischen Preis von 0,50 Cent pro Fahrkarte damit sich Autofahren in Städten nicht lohnt.


    Ich wäre dafür, bereits 2020 Verbrennungs-Fahrzeuge nicht mehr neu zuzulassen, und bestehende Verbrenner massiv zu besteuern.
    Mir ist schon klar, dass der Abgasausstoß beim E-Auto von der Straße in die Kraftwerke verlagert wird. Aber in letzteren sind ganz andere Filter als in der kleinen Blechkiste möglich.


    Riesiger Vorteil von E-Autos ist übrigens, dass der Treibstoff (Strom) bei Bedarf wenn es sein muss selber erzeugt werden kann. Die Leute würden genau nachrechnen, ob gekaufter Strom billiger als die Solarzelle auf dem Carportdach inkl. Akku ist.


  • Ich wäre dafür, bereits 2020 Verbrennungs-Fahrzeuge nicht mehr neu zuzulassen, und bestehende Verbrenner massiv zu besteuern.


    Naja, es gibt aber sowas wie Vertrauensschutz. Politisch wäre sowas auch nicht durchsetzbar (ich wüßte nicht wer außer den Grünen dafür wäre) und auch sonst ist das ein tiefer Eingriff in die selbstbestimmte Mobilität. Mein Gedanke dagegen ist "salonfähigER", zumal man niemanden schadet und lediglich den Anreiz neu positioniert.


    Ich denke über kurz oder lang muss man über die ÖPNV-Preise diskutieren, denn die bewegen niemanden zum Umdenken -sondern schrecken eher ab. Denn die enorme Auto bzw. die Fahrrad-Nutzung (in Städten) zeigt doch nur, dass ÖPNV unverhältnismäßig teuer ist im Vergleich zu der zurückgelegten Strecke. Die größten & angeblichen "Umweltschoner" (Straßenbahn, U-Bahn und S-Bahn -also keine Abgase) drängen durch ihre Preispolitik die Leute eher zum Auto.

  • ÖPNV ist schon recht preiswert, wenn z.B. die Monatskarte hier für die Großstadt 70€ kostet.


    Der Nachteil vom derzeitigen ÖPNV ist leider, dass der Transport nicht von Tür zu Tür erfolgt. Das kann nur individuell erfolgen. Gerade im Winter ist es komfortabler, im warmen PKW von der Haustür bis zur Bürotür zu fahren, anstatt zum Bus zu laufen, zu warten, umzusteigen, dann nochmal zu laufen.


    Alle Verbrenner weg, selbstfahrende zentral gesteuerte E-(Sammel)Taxen als zusätzlicher ÖPNV her, und das Verkehrsproblem wäre gelöst.


  • Mein Gedanke dagegen ist "salonfähigER", zumal man niemanden schadet und lediglich den Anreiz neu positioniert.


    Das ganze müsste dann aber auch mit Fahrverboten kombiniert werden. Denn selbst wenn der ÖPNV kostenlos ware würden wohl die wenigsten Pendler von außerhalb ihr Auto vor der Stadt parken, um dann in den Nahverkehr umzusteigen.


  • Ich wäre dafür, bereits 2020 Verbrennungs-Fahrzeuge nicht mehr neu zuzulassen, und bestehende Verbrenner massiv zu besteuern.
    Mir ist schon klar, dass der Abgasausstoß beim E-Auto von der Straße in die Kraftwerke verlagert wird. Aber in letzteren sind ganz andere Filter als in der kleinen Blechkiste möglich.


    Welche Kraftwerke? Die abgeschalteten Kernkraftwerke? Gut, man könnte neue Gas- oder Kohlekraftwerke bauen.
    Damit würde sich der Strombedarf in Deutschland um rund 20% erhöhen.
    63Mio Fahrzeuge, 10TKm durchschnittliche Jahresgfahrleichtung und einen Energiebedarf von 15-20kWh/100km gerechnet, macht 95-125TWh, derzeit liegt Gesamtverbrauch bei gut 500TWh (Korrigiert, falsche Zahlenbasis)
    OK, faktisch nicht ganz, weil sich mehr als die Hälfte der Bevölkerung sich dann kein Auto mehr leisten könnte und auch die Hersteller keine 30Mio E-Autos in 13 Monaten bauen könnte, das streckt den Zeitrahmen etwas.
    Aber bei den schwachen Stromnetzen müssen dann insbesondere die Bayern dann öfter mal zu Fuß gehen auch wenn sie einen Tesla in der Garage haben:D
    Und während sich Deutschland abschafft fahren die Amis weiter munter mit Pickups und SUVs mit V6 oder V8 Benzinern zum Bröchenholen :rolleyes:
    Schadstoffe sind doch heutzutage Pillepalle beim Verbrenner, bis in die späten 80er hatten Benziner keine Kats, Diesel bis vor etwas über 10 Jahren keine Partikelfilter, so gut Luft wie heute hatten wir nie, mit tatkräftiger Mithilfe unserer Medien wird ein lokales Problem in einigen Städten wird zur Landesweiten Hysterie, als die Feinstaubplaketten eingeführt wurden gabs nicht so einen Hype obwohl das genau nur Diesel getroffen hat und in deutlich mehr Städten flächendeckend umgesetzt ist.
    Ja, wegen CO2 sollte der Weg weg von fossilen Energieträgern, aber egal ob zur Stromerzeugung oder zum Fahrzeugantrieb, da sind aber pragmatische Lösungen gefragt und keine ideologisch motivierte Symbolpolitik.

  • [USER="2108"]NoIdea[/USER] :
    Die Bayern könnten ihre Elektrofahrzeuge einfach über Nacht an der 16A-Steckdose aufladen, wenn die Leitung keine 3x16A hergibt.


    Wenn alle Dinge kombiniert werden, hätten wir den Stau und die Umweltverschmutzung beerdigt:


    -Fahrzeuge nur noch mit Elektro-Antrieb


    UND


    -intelligente Steuerung dieser Fahrzeuge zum optimalen Auslastung


    Wie schon geschrieben z.B. mit selbstfahrenden Elektro-Taxen. Da kostet die Direktfahrt in der rush hour 15€, und ein Sammeltaxi (was max. 10min Umweg fahren kann, um weitere Fahrgäste aufzunehmen) je Person 2€, in der Nebenzeit 1€.
    Im Optimalfall sind deren Preise so gestaltet, dass sie fast rund um die Uhr gleichmäßig ausgelastet sind.


    Es gäbe genug Möglichkeiten... Leider wird sich die deutsche Autoindustrie mit allen Mitteln dagegen wehren, die Umweltverpestung und das Zustellen der Straßen mit häßlichen Blechhhaufen zu beenden.

  • Das ganze müsste dann aber auch mit Fahrverboten kombiniert werden.


    Man könnte doch Anfangs ohne Fahrverbote testen und sehen was dabei raus kommt. Verbote als solche (in welcher Form auch immer) mag ich persönlich nicht und ich denke dass "Verbote" (egal für was) sehr schwer politisch durchzusetzen sind. Viel "eleganter" wäre es z.B. wenn gesetzlich geregelt wäre dass z.B.: Ungerade Zahlen am Ende des Kennzeichens fahren an ungeraden Kalendertagen, gerade Zahlen entsprechend an geraden Kalendertagen. So würde man die Pendler einerseits ausbremsen und anderseits bliebe aber immer noch die Möglichkeit dennoch Auto zu fahren wenn was besorgt werden soll.



    Denn selbst wenn der ÖPNV kostenlos ware würden wohl die wenigsten Pendler von außerhalb ihr Auto vor der Stadt parken, um dann in den Nahverkehr umzusteigen.


    Es gibt aber genau so viele die innerhalb der Stadt mit Auto zur Arbeit fahren. Wenn die erst mal weg wären -wäre es doch auch ein Fortschritt.

  • [USER="2108"]NoIdea[/USER] :
    Die Bayern könnten ihre Elektrofahrzeuge einfach über Nacht an der 16A-Steckdose aufladen, wenn die Leitung keine 3x16A hergibt.


    Dann bleibt immer noch das Problem CO2 bei der Energieerzeugung. Solarstrom fällt aus und Wind ist Nachts i.d.R. auch weniger, d.h. der Strom fürs E-Auto kommt dann überwiegend aus Kohle oder Kernenergie, das will so Recht auch niemand bis in alle Ewigkeit.
    Betreiber von fossilen Grundlastkraftwerken wirds freuen


    Größstädterdenke. Auf dem Land wo das Sammeltaxi wenn man es ruft erstmal eine halbe Stunde Anfahrt hat und wo du um 22Uhr mit 10 Minuten Umweg genau gar keinen weiteren Fahrgast bekommst fliegt das leider überhaupt nicht.
    Es gäbe jetzt schon theoretisch die Möglichkeit vor der Stadt vom Auto in die S-Bahn umzusteigen, aber mangels Parkplätzen und attraktiven Preisen macht es keiner.
    Wie so oft wären kleine Schritte oft schon besser als auf den vielleicht mal irgendwann kommenden großen Durchbruch zu warten.

    Zitat


    Es gäbe genug Möglichkeiten... Leider wird sich die deutsche Autoindustrie mit allen Mitteln dagegen wehren, die Umweltverpestung und das Zustellen der Straßen mit häßlichen Blechhhaufen zu beenden.


    Jaja, die Pösen Pösen Autohersteller.
    Es sind die Kunden! So lange man es ihnen nicht verbietet oder unbezahlbar macht werden die Deutschen auch weiterhin mit dem Auto zur Arbeit fahren und über den Stau schimpfen.
    Die Anderen Deppen die vor mir im Stau stehen könnten doch ...(setze beliebiges alternatives Verkehrsmittel ein) benutzen, bei mir geht das leider nicht weil ...(setze beliebigen Grund ein).

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