Beiträge von scaleon


    Vor allem: Es gibt nach meiner Kenntnis kaum eine Bank mit Mindestabhebungsbetrag. (Nahezu) immer kann man zum Konto eine Mini-Bargeld-Option dazubuchen (kostet ca. 15€ im Monat), und in Zukunft auch Mini-Beträge abheben.


    Tja, das ist jetzt so als wenn du sagen würdest in Nordkorea gäbe es Pressefreiheit, aber vorher müßte der Kim alles absegnen....


    P.S. Das ist übrigens eine Liste mit den Mindestabhebungsbeträgen der Banken:


    https://www.kontovergleich24.n…e-nach-bank-und-girokonto


    Deine Beispiele, die du nennst (zum Geldeingang beim Empfänger), haben mit der Diskussion, um die es ging (Geldausgang beim Sender), nichts zu tun.


    Aber selbstverständlich hat das was mit der Diskussion zu tun, denn welchen inhaltlichen Sinn sollte eine Echtzeitüberweisung haben wenn es egal sein soll wann das Geld beim Empfänger ankommt? Als Empänger des Geldes nützt mir eine Abbuchung bei dir nach 5, 6 oder 7sek. herzlich wenig, wenn ich das Geld dann 2 Tage später bekomme. Und nimmt man allein feste Zahlfristen im Zahlungverkehr -so ist deine Aussage schon jetzt rechtlich gesehen Quatsch!



    Wie du verifiziert haben willst, dass eine Überweisung deines Stromversorgers oder von Amazon länger als 1 Bankarbeitstag gebraucht hat, bis sie bei dir einging, bleibt dein Geheimnis, denn du weißt doch gar nicht, wann der Absender die Überweisung getätigt hat.


    Das kann ich sehr einfach verifizieren an Hand des Schreibens bzw. der Email die ich vom Stromversorger bekomme. Zudem sind große Unternehmen keine Hinz und Kunz die bei Ebay mit dubiosen "Belegen" den Versand der Ware rechtfertigen müssen, sondern das sind straff organisierte und mechanisierte Prozesse die vollautomatisch ablaufen. Und weil ich öfters wechsle und auch sonst Geld von ähnlich großen Unternehmen überwiesen bekomme -habe ich den Überblick. Kein Geheimnis also, nur Statistik pur.



    Wann eine eingehende Überweisung bei dir auf dem Kontoauszug erscheint bzw. du sie online sehen kannst, spielt dabei übrigens keine Rolle.


    Auch Quatsch, siehe Ausführungen bzgl. Zahlfristen weiter oben. Im Zweifel gehen dir dabei lukrative Geschäfte durch die Finger bzw. mußt Vertragsstarfen/Säumnisgebühren zahlen weil das Geld EBEN nicht dann und dann beim Empfänger vorlag. Komm mir also bitte nicht mit solchen kindischen und sinnlosen Statements, denn genau DAS spielt im Zahlungsverkehr eine ganze besondere Rolle. Daher auch dieses neue Echtzeitverfahren jetzt.....



    Eingang ist nicht der Moment, wo du sie siehst, sondern wann sie valutamäßig verbucht wird.


    Ist auch Quatsch! Alles geht zeitgleich und das alles, was wir heute beim Onlinebanking sehen (alias vorgemerkt) gab's im Analogzeitalter (alias ausschließlich Kontoauszüge) ja auch .....nur konnten wir das damals nicht sehen.


    Solange da niemand klagt, kannst du ja nicht wissen, wie die Gerichte das beurteilen.


    Doch, das kann man schon erahnen wenn man vergleichbare Fälle aus der Vergangenheit heranzieht. Zum Beispiel das P-Konto: Es war nie Rede im Gesetz, dass dieses Kontomodell kostenpflichtig sein soll. Vielmehr sollte es eine gesetzliche Pfändungsgrenze schützen -ohne dabei auf ein Giro für den Zahlungsverkehr für Miete etc. verzichten zu müssen. Dispozinsen und insbesondere Überziehungszinsen stehen seit Jahren in der Kritik. Und was ist bisher passiert? Nichts! Die Deutsche Bank darf z.B. weiterhin Überziehungszinsen für Überziehungen des Dispos pauschal (!) 7.50€ (!) verlangen -auch wenn man das Dispo um nur 1 Cent überzieht. Die ZDF-WISO-Redaktion hatte mal vorgerechnet, dass im schlimmsten Fall 1.200% (!) Zinsen anfallen. Und was haben Gerichte gemacht? Wieder nichts! Ist ja alles Zivilrecht und niemand muss ja schließlich überziehen...


    Ich könnte dir jetzt 5 Banken nennen, wo das Geld sofort bzw. innerhalb weniger Minuten weg ist und fünf Banken, wo es nach ein paar Stunden (je nachdem, wann der nächste Buchungslauf statt findet), weg ist.


    Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Also ich kaufe 1-2x im Monat woanders als bei Amazon ein und da kommt es schon mal vor dass ich was zurückschicke (also wieder Geld zurück) und noch nie war das Geld noch am gleichen Tag da, geschweige den in wenigen Minuten. Guthaben bzw. Boni bekomme ich ebenfalls jedes Jahr von meinem Stromversorger und auch hier ist Geld noch nie am gleichen Tag online "sichbar" gewesen. Wohl gemerkt bei jeweils unterschiedlichen Geldinstituten. Meine bisherige Erfahrung ist (mit Norisbank, Deutsche Bank und Comdirect) dass Geld mindestens 3 Arbeitstage braucht -vom Tag der Überweisung bis ich es bei mir Online sehe. Am 4.Arbeitstag erscheint es sogar auf dem Kontoauszug.

    @Goyale
    Ja, da bin ich absolut bei dir. Nur, die Realität ist eine andere. Zum einen werden P-Konto Inhaber diskriminiert indem sie überteuerte Gebühren für das Konto zahlen, oft trotzdem gepfändet wird und in der Regel übliche Bestandteile eines Giros (EC-Karte, Dispo usw) verwehrt werden. Das P-Konto war sicherlich gut gemeint -aber Theorie und Praxis sieht anders aus.


    Was das "Mehr" verlangen angeht, so denke ich werden Gerichte argumentieren "ist ja nicht so schlimm" weil ja die kostenlose SEPA-Überweisung noch bliebe. Wenn du mich fragst ist auch die Vorgabe mancher Banken mindestens 50€ am Automaten zu ziehen ebenfalls sittenwidrig -das stört Gerichte aber offenbar auch nicht...


    Die zum Teil abenteuerlichen Preise dieser Echtzeit-Überweisungen werden gerichtlich keinen Bestand haben.


    Wird man sehen, denn einerseits ist ja das sog. Zivilrecht wo "Vertrag ist Vertag" gilt und anderseits sei mal dahingestellt ob ein Gericht die 2-3 € nominal als "Wucher" einstuft. Finde es auch aber unverschämt, zumal ja die neue SEPA voll automatisch ausgeführt werden werden wird -ohne menschliches Zutun. Aber wie jemand bei mydealz schrieb -werden das die allermeisten Kunden nicht mitmachen und Händler/Verkäufer erst recht nicht. Man kann als Verbraucher nur hoffen, dass dieses Verfahren nicht angenommen wird und die Preise automatisch sinken bzw. ganz wegfallen.


    P.S.Das PayDirect-Verfahren der Cash-Gruppe ist doch kostenlos, nicht? Warum jetzt dann plötzlich Geld dafür verlangen -und auch nicht wenig. Es soll ja Banken geben die sogar bis 2,60€ pro Auftrag haben wollen...


    "Vorgemerkt" sind Buchungen aber nur bei wenigen Banken (die allermeisten buchen sofort oder innerhalb von Minuten), und Wochenende ist auch nur einmal in der Woche...


    Das glaube ich einfach nicht -deiner Logik nach müßten Überweisungen ja noch am selben Tag auf dem Kontoauszug erscheinen. Und welche Banken sollen das sein, die sofort überweisen? Western Union...?

    Hallo,


    habe heute auch eine Mitteilung meiner Noris-Bank (alias Deutsche Bank) erhalten, dass es ab 20.11.2018 sowohl bei Noris als auch bei der DB losgeht.


    Mal abgesehen von den Gebühren 1€/Auftrag bei der Noris (aber nur 0,60€ bei der Deutschen Bank, Sparkassen z.T. 0,25€) die ich als Abzocke empfinde möchte ich euch mal fragen was ihr von der Sicherheit dieses Verfahrens hält? Ich meine, das ist zwar letztendlich auch nur eine Überweisung wie sonst aber dadurch dass sofort überwiesen wird könnten Hacker dies nutzen um Geld auf eigene Konto zu überweisen...? Immerhin hat man ja beim jetzigen SEPA noch eine Pufferzone von 1-2 Tagen wo man das noch bemerken und entsprechend reagieren kann.


    Dann frage ich mich ob das beim Online-Banking transparent getrennt wird wann eine SEPA wie bisher und wann eine SEPA-Echtzeit ausgeführt wird? Ich meine -dass man da nicht öfters aus Versehen das kostenpflichtige Verfahren drückt und zack fallen Gebühren an.

    Defekt geht gleich ab in die Tonne, da wird nichts mehr geschaut. Egal wie der Zustand ist.


    Nein, das glaube ich nicht. Und schon gar nicht auf Zuruf des Kunden weil er ja "defekt" angegeben hat. Ich kann mir eher vorstellen, dass bei bestimmten Warengruppen eine Preisobergrenze festgesetzt wurde wo man gleich entsorgt. Aber auf der anderen Seite ist ja defekt nicht gleich defekt und da denke ich wird schon nachgeschaut was das Problem sei. Bestärkt wird meine Vermutung auch dadurch dass es überhaupt Warenhouse-Deals gibt -denn woher können wir wissen was der wahre Rücksendegrund war? Und wenn ich manchmal lese was die für einen (schlechten) Zustand haben, dann ist das ein Verschleiß der weit entfernt von "gefällt mir nicht", "falsch bestellt" usw. liegt. Die Gegenstände wurden also intensiv genutzt bevor man sie zurückgegeben hat -das kann u.U. auch ein Defekt gewesen sein den man -wie auch immer- beseitigt hat.


    Zum anderen muss ich auch was zu diesen vordefinierten Antworten in Reiter-Manier sagen wo man zwischen 4-5 Anworten ala "defekt" wählen kann, da sie immer eine andere als der vorgegebenen Antworten ausschließen.


    Ein Beispiel: Als ich neulich nach einem neuen Tablet gesucht habe bin ich natürlcih auch auf Samsungs A2016er gestoßen, wo sich aber viele Kunden beschwerten dass nach dem Update auf Android 6.0 das Tablet viel langsamer geworden ist, Akkuverbrauch oder dass das Tablet nicht für den deutschen Markt bestimmt war. Was ist das jetzt für ein Rückgabegrund? Ist das ein defekt ist es nicht oder was? Als Kunde ist das für mich selbstverständlich ein Defekt, da der Zustand der Ware nicht der Beschreibung entspricht oder aber nach Updates schlechter funktioniert. Jeder kann das jetzt sehen wie er will -aber ein Kunde erwartet 1A-Ware.


    Und noch ein anderes Beispiel: Bei Dual-SIM-Handys wird in der Beschreibung oft nicht kommuniziert ob es sich um einen Hybrid-Slot handelt (also jeweils 1 SIM und eine Micro-SD-Karte) oder um ein echtes Dual-SIM (also mit 2 SIM + Micro-SD). So suggeriert man dem Kunden dass er sehr wohl 2 SIM + Mocro-SD-Karte nutzen wenn man von "dual-SIM" spricht und anderseits ist das aber in Wirklichkeit nur ein "Options-Slot". Durch eine mangelhafte Amazon-Artikel-Beschreibung generiert man also zusätzliche Retouren -und das hier die Leute keine Rücksendekosten tragen wollen ist zu natürlich.

    Scheinbar wird nochmal unterschieden, welcher Rücksendegrund angegeben wird (wenn er denn angegeben wird, was man unbedingt machen sollte).
    Hier geben Kunden oft einfach "defekt" an, damit die Rücksendung kostenfrei ist.


    Das denke ich nicht! Bei Defekten usw. will man ja eine kurze Beschreibung des Problems, wodurch zumindest eine Fehlersuche in eine Richtung gelenkt wird bzw. Fehlerglaubürdigkeit authentischer rüber kommt. Mein z.B. in diesem Jahr zurückgesendetes Tablet (als defekt bzw. auftauchende Fehler) wurde nach Tschechien routiniert -es liegt also der Verdacht nahe, dass dort billigere Arbeitskräfte das Gerät checken und danach ggf. reparieren und ins Warenhouse werfen.


    Nein, das glaube ich nicht dass Amazon so blöd ist und sich durch Angaben der Kunden blenden läßt. Vielmehr haben sie die Zahlen die sie auch auswerten können. Ich kann mir vorstellen, dass dabei gewisse Kunden im Raster hängen bleiben weil z.B. bestimmte Muster zu erkennen sind. Das können z.B. teure Spiegelreflexkameras für den Urlaub sein, Elektroartikel mit denen man im Haushalt angeben will, Markenkleidung wo winigstens die Etiketten abgemacht wurden, Waren die zum einmaligen Gebraucht gedacht waren (z.B. eine Bohrmaschine für die Bilder in der neuen Wohnung), Markenbrillen die mehrmals getragen werden können ohne Gebrauchsspuren zu hinterlassen usw. Ich denke schon, dass wer die Zahlen hat auch die Möglichkeit hat Trends zu erkennen.


    Es gibt aber auch Bereiche auf der anderen Seite wie z.B. Schuhe und Bekleidung, die nahezu für Rücksendungen geschaffen sind weil oft die Qualität grottenschlecht ist bzw. die Größen oder Passform nicht stimmt. "Sowas" würde man in einem Laden sofort erkennen -im Internet dagegen ....keine Chance. Ich habe z.B. viele Markenschuhe zurückgeben müssen weil sie schon in den ersten 6 Monaten gerissen sind, Löcher hatten oder die Sohle (diese Schaumsohlen) gebrochen ist -all das also 1A Retour-Gründe, die sicherlich selbst Händler/Amazon augenscheinlich und absolut nachvollziehen können und diese -wohl oder übel- zurück nehmen müssen. Nicht von ungefähr gibt es auch solche Preisunterschiede bei Schuhen, wo z.B. die eine Größe 29,83€ kostet aber die nächst kleinere oder größere z.B. über 100€. Wie kommt das? Ich denke auf Grund des europäischen Verbraucherschutzes handeln Händler Waren aus diesen Gruppen extrem herunter um fest kalkulierte Retouren einerseits aufzufangen und die Waren ggf. zu Schleuderpreisen inkl. Marge auf der anderen Seite anbieten zu können.