Beiträge von scaleon

    Wenn man die ganzen Tarife ohne Grundgebühr rauswirft kann man den ARPU aufhübschen und damit das Unternehmen für einen Verkauf wertvoller erscheinen lassen.


    Also ich weiß nicht...


    Wenn man sich so den Kampf um Kunden ansieht (z.B. kostenlose SIMs usw) dann hat man eher den Eindruck, dass es um reine Kundenzahlen geht und nicht etwa wer viel vertelefoniert.


    Ich kann mir eigentlich nur einen einzigen Grund denken wieso man die alten Tarife loswerden will und zwar: Ständig wechselnde Mitarbeiter bei der Kundenbetreuung/Support sehen selber nicht durch welcher Tarif was beinhaltet. Ich kenne das aus eigener Erfahrung mit einer Drillisch-SIM wo die Firma Drillisch ja zig Marken und Tarife hat -aber dafür eine gemeinsame Hotline bzw. ein Kundenservice für alle betreibt. Die Mitarbeiter sind da sowas von überfordert und damit sie die Kurve noch kriegen werden manchmal Sachen rausgehauen, die man erst mit viel Mühe zurechtbiegen muss damit man als Kunde zu seinem Recht kommt. Denn was bei vielen Tarifen noch gelten mag gilt, gilt für den einen oder anderen halt nicht und dann ist man als Kunde in der Bringschuld.

    Daher kannst Du dein "Guthaben" auch wieder langsam abbauen.


    Aha. Wir machen also Fortschritte in dem du nun einsiehst, dass sich die Differenz nicht in Luft auslöst. Und warum sollte man überhaupt Guthaben anhäufen um es dann "langsam" abzubauen...? :D


    In deinen Ausführungen entsteht der Eindruck der Stromzähler/Verbrauch sei relativ und keiner bestimmten Person/anbieter zuzordnen. Das ist jedoch gänzlich falsch, denn zum einen liest der Grundversorger turnusmäßig ab und zum anderen werden die Stromzähler in bestimmten Abständen geeicht bzw. auf Fehler überprüft. Dann kommt ja noch die Endablesung als solche hinzu wenn der Vormieter/Eigentümer auszieht und der neue Mieter/Eigentümer den (fortlaufenden!!) Zählerstand eben übernimmt. Der Stromverbrauch ist also sehr wohl absolut und kann einer bestimmten Person zugeordnet werden. Was die Strompakete abgeht, so könntest du die in der Tat zum nächsten Anbieter schieben und schieben -beim Auszug wird aber wahrscheinlich der ungünstigste Tarif des Grundversorgers zugrunde gelegt und danach berechnet. Ob das ein guter Schnitt ist?


    Dein Beispiel eignet sich eigentlich nur für fernöstliche Studenten, die ein Jahr wie die Weltmeister hier heizen/duschen und danach für immer ausreisen. Fernab deutscher Justiz und jeglicher Amtshilfe...:cool:


    Zum Thema: Habe hier noch alten Genion Home ohne Grundgebühr als Festnetzersatz rumfliegen.
    Sollte sich da was ändern, wird der sofort gekündigt.


    Der Tarif heißt Original "Genion-S-Card" und den habe ich auch -war und ist eine saubere Sache. Warum man durchaus Geld bringende Tarife alle paar Jahre wieder streicht -werde ich nie verstehen. Ich wüßte auch nicht was sie mir als Ersatz für so einen gebührenfreien Tarif überhaupt anbieten könnten. :cool:



    Sollte sich da was ändern, wird der sofort gekündigt.


    Da wird nichts geändert -uns wird man nur knallhart kündigen und fertig. :D

    Wenn die kWh 0,25Cent kosten würde, das wäre himmlich; ich weiß, ist ein Tippfehler.



    Naja, ein Tippfehler war es ja nicht, da ich derzeit 26,28Cent zahle -und soo groß ist der Unterschied zu den 25Cent nun auch wieder nicht. War aber in der Tat als runder Betrag gedacht, damit man besser rechnen kann.


    Hier mein derzeitiger tarif:


    Mal angenommen Du hast einen Pakettarif mit 3700 kWh die Du wegen Pakettarif auf jeden Fall bezahlen musst, hast aber tatsächlich nur 3300 kWh verbraucht, dann wäre es Quatsch die 400 kWh zu verschenken. Du betrügst auch niemanden da Du tatsächlich auch für die Leistung bezahlst.


    Ne ne du. Der Zählerstand weist dann eine Differenz von 400kwh auf -die dann solange mitgeschleppt wird bis der amtlich abgelesen wird. Diese 400kwh gehen also nicht verloren, sondern verschieben sich immer weiter und weiter nach hinten -aber spätestens bei Auszug ist dann Kassensturz. Und da kann es allen Parteien egal sein, ob du irgendwann vor 10 Jahren einen Pakettarif hatest oder nicht. Abgerechnet wird nur nach Zählerstand, nicht nach ominösen Pakettarifen...:D


    Du bezahlst aber Anbieter A und beziehst Strom von Anbieter B. Letzterer wird dann sehr wohl um 400kWh betrogen.


    So ist es. Die 400kwh lösen sich ja nicht in Luft auf, sie bleiben bis sie der letzte Stromzähler-Nutzer beglichen hat.

    Das ist natürlich Quatsch wenn man IMMER zu wenig angibt.


    Wie meinst du das? Wenn ich -angenommen- jedes Jahr beim Ablesen z.B. 500kwh zu einem Durchschnittspreis von 0,25Cent/kwh weniger angebe -sind das schon mal 125€ im Jahr weniger die ich zu zahlen hätte.Also was ich mir so erschlichen habe. Und würde der Grundversorger nur alle 5 Jahre zur Kontrolle ablesen bzw. ich würde nach 5 Jahren umziehen, so würde nach 5 Jahren folgendes auffliegen: 5 Jahre x 125€ = 625€ .....zu wenig bezahlt.


    Würde ich dagegen jedes Jahr dann umgekehrt 500kwh zu viel angeben, so müßte ich dieses "Guthaben" erst mal zivilrechtlich durchsetzen. Dann wären meine Ansprüche nach 2 Jahren laut BGB auch noch verjährt -so das ich nochmals Abstriche mache. Hinzu kommt noch, dass wenn ich mehr Verbrauch angebe (unabhängig ob das jemand in dem Jahr kontrolliert hat oder nicht) -ich erst mal den angeblichen Mehrverbrauch ja gleich mit der demnächst folgenden Jahresrechnung zu zahlen habe. Insofern verstehe ich dein Ansatz nicht...



    Das meinte ich auch mit keine Gedanken machen muss. Die Geschichte mit der Preiserhöhung in einer Werbemail, die kenne ich auch.


    Es sind ja nicht nur die Preierhöhungen. Oft liest man, dass der Boni am Ende einer Laufzeit erst fällig wird, wenn man praktisch 1 Jahr + 1 Tag Kunde war. Das ging aber nur mit einer Vertragverlängerung einher. Oder wenn Guthaben/Boni nicht ausgezahlt wird. Also die sog. AGBs geben leider eine Menge her -wenn jemand betrügen will.


    Denkst Du dabei eine zu niedrige oder zu hohe Angabe des Verbrauches?


    Eher an zu niedrige Angaben -um weiniger zahlen zu müssen.



    Lieber etwas mehr zahlen und dafür sicher sein können dass man sich um nichts Gedanken machen muss und alles automatisch korrekt läuft.


    Jaein. Es ist ja nicht nur das Geld worum es mir geht, sondern es geht mir um das "Gesamtpaket". Ich will ja irgendwo meine Ruhe haben und nicht ständig lauern und mich mit jeden "Trickbetrug" (wie z.B. Preiserhöhung stand in einer Werbe-Spam-Mail usw) rumschlagen. Selbst wenn ich am Ende doch mein Geld bekommen würde -der Aufwand und der Stress sind mir zu viel im Verhältnis zu dem was ich sparen könnte.



    Dass die 100 Euro Differenz sogar nur zum Grundversorgertarif bestehen, das kann ich selbst bei Deinem Single-Haushalt-Verbrauch nicht glauben. Der Preis des Grundversorgers steht bei jedem Preisvergleicher mit drin. Auf diesem Preis werden auch immer die Sparpotentiale bei den Vergleichern berechnet. In meinem Beispiel siehst Du dass die Ersparnis 484 Euro gewesen wären.


    Also die 100€ waren nur als Beispielrechnung gedacht -der Einfachheit halber. Tatsächlich sind es um die 160€ (in meinem Beispiel) -aber die Spanne zwischen 160€-100€ kommt meist durch dubiöse Beispielrechnungen zustande ala Rabatt auf den Gesamterbrauch, Centbeträge-Rabatt pro kwh, Gutscheine (s.Lidl) usw die den ganzen Preisvergleich VERFÄLSCHEN. Ist wie mit dem Iphone für 1€. Insofern sind viele Angebote in der Boni-Spanne zwischen 160-100€ hausgemacht um eine bessere Platzierung zu erreichen -aber für mich als Verbraucher zählt nur netto, bar, auf die Hand.



    Wenn bei Dir das tatsächlich nur 100 Euro zwischen dem billigsten dubiosen Discounter und dem Grundversorger sind und Du dann noch einen seriösen dazwischen nimmst und dann nur max. 50 Euro Differenz sind, dann kann man sich schon Fragen ob man überhaupt noch wechselt.


    Wie gesagt -War nur eine Beispielrechnung oben. Tatsächlich waren es bei mir aber im Schnitt um die 130€/Jahr, da die Boni jedes Jahr stark schwankten so zwischen 170-100€ -im Vergleich zum Grundversorger.

    wenn man einen Pakettarif gewählt hat und man Selbstableser ist, dann könnte man den Zählerstand gemäß seinem Pakettarif "optimieren".


    Diesen "Fall" hatten wir hier bereits vor Jahren glaube ich besprochen und zwar wie folgt: Wenn man über Jahre bei Selbstablesung betrügen würde -so würde sich das alles mit der Zeit ansammeln und sich bei einem Auszug rächen, denn spätestens dann wird die Differenz auffliegen. Abgesehen mal davon sind ja die Ablesungen durch den Grundversorger auch deshalb da, um eben für solche Fälle vorzubeugen.



    Es hat mich bereits erwischt, und zwar mit Flexstrom.


    Naja, Flexstrom war schon extrem dubiös -noch lange bevor von Insolvenz die Rede war. Und das aus dem einfachen Grund, dass grundsätzlich Vorkasse immer sehr fraglich ist und dann bei solchen Summen um die 600€.



    Die 100 Euro Unterschied sind bei mir schon realistisch. Nur 40 Euro Unterschied sind es definitiv nicht. Ich habe Dir mal einen Preisvergleich angehängt den ich mir bei jedem Abschluss abspeichere.
    https://abload.de/img/unbenanntvxsxb.png


    Ja gut, aber du hast mehr als doppelt so viel Verbrauch wie ich mit einem Single-Haushalt annahm. Da hast du natürlich Recht, d.h. du kommst wirklich auf deine 100€ -machst aber auch deutlich mehr Umsatz. Naja, man muss stets den Verbrauch bei solchen Boni nennen, ansonsten reden wir an einander vorbei...:D


    Und was eine 100€-Differenz angeht, so muss man ganz genau rechnen denn genau die 100€ machen den Unterschied im Vergleich zum normalen und stressfreien Tarif (meist 2 Wochen Kündigungsfrist) des Grundversorgers. Wenn ich also auf diese 100€ wette dass ich die auch tatsächlich am Ende bekomme -dann nehme ich doch besser einen der Großen mit z.B. "nur" 50€ Differenz -dafür aber todsicher. Darauf wollte ich hinaus.

    Das klingt für mich nachvollziehbar. Die zweite Mitteilung von Ende Januar, sozusagen der Jahresabschluss des Grundversorgers, löst vielleicht automatisch eine Abschlussrechnung aus.


    Ja, klingt natürlich auch für mich plausibel -wurde es aber in den 4 Jahren davor nie gemacht. Und wie gesagt: Ich wechsle immer zum 01.01. und auch sonst hat sich an der Ablesepraxis des Grundversorgers nichts geändert, d.h. er kommt nach wie vor Ende Januar/Anfang Februar zu uns. Es gibt also Indizien dafür, dass sich seit 2 Jahren (rechtlich) was geändert haben könnte.



    Das zusätzliche Guthaben, könnte das durch den ersten Abschlag entstehen?


    Ja, das denke ich auch. Zumal die 1.Monatsrate immer willkürlich bestimmt scheint -mal ist sie meinem Vorjahresverbrauch total unangemessen, mal total untertrieben. Auf meine Nachfragen hin kommt meist die sinngemäße Anwort: Wenn wir den Zählerstand vom Ablesendienst erhalten, werden die Raten neu angepasst.



    Durch die Abschlussrechnung werden vermutlich auch Verbrauch und die Abschläge miteinander verrechnet.


    Ja, das denke ich auch. Deshalb kriege ich wohl paar Euros zurück.



    Wohnst Du in einer Stadt? Wohnst Du in einem Mehrfamilienhaus? Hängt das wohl an der Stadt bei der ein Ableser wesentlich mehr Zähler schafft, oder daran wenn unter einer Adresse sich mehrere Zähler befinden?


    Ja, Ja und Ja. Bei uns ist es sogar so, dass die Mieter überhaupt keinen Schlüssel bzw. Zugang zum Zählerraum haben und entsprechend alles der Hausmeister ablesen muss. Das ist auch eine "seriöse Ablesung" wenn man so will, denn der Hausmeister schreibt mir den Zählerstand immer im Brief rein mit dem ich ihn gebeten habe das zu tun. Mit Unterschrift natürlich. Gut jeder könnte sich als Hausmeister ausgeben -aber was hätte ich als Mieter davon z.B. 500-600kwh zu verheimlichen wo doch der Ablesedienst eh in einem Monat selbst ablesen wird?



    Schlichtweg wegen dem Preis. Bis vor zwei Jahren waren die nächsten "großen" Anbieter 100 Euro und mehr von den günstigsten Anbietern entfernt. Anders als beim Warenkauf kommt der Strom immer in der gleichen Qualität aus der Dose, egal was man dafür bezahlt.


    Also das wäre MIR zu stressig und dem ensprechend auch nicht wert. Wenn ich schon mal lese wie Leute von solchen dubiösen Anbietern an der Nase geführt werden -da verzichte ich lieber auf paar Euros und gehe auf Nummer sicher. Und 100€ Unterschied habe ich bisher noch nie gesehen, eher so um die 30-40€. Diese 30-40€ sind es mir aber nicht wert mich auf so ein Abenteuer einzulassen. Deshalb nehme ich nur die großen wie RWE, EnBW, Vattenfall, EON, deren Tochterfirmen und wenn interessante Angebote -auch die jeweiligen Stadtwerke aus den Bundesländern.


    P.S. Ich würde an deiner Stelle umdenken und nur zwischen den Großen wechseln -denn irgendwann erwischt es dich doch und dann ärgerst du dich um so mehr...;)