Beiträge von scaleon

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    Original geschrieben von bernbayer
    Entscheidend ist halt was hat man unterschrieben, auch wenn man das Kleingedruckte nicht gelesen hat.


    Naja, das stimmt so auch nicht! Wie oft erleben wir (leider dennoch zu selten) das ganze Passagen der AGBs von Gerichten gekippt werden weil sie eben eine unverhätnismäßige Benachteiligung des Kunden darstellen? Hier sehe ich das genau so -ein lebenslanges Versprechen durch lausige 4 Wochen oder so ordentliche Kündigungsfrist auszuheblen.

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    Original geschrieben von surfkiller20
    Im Endeffekt lässt sich festhalten, das hier wohl ein Gericht eine Entscheidung treffen muss, sofern die Bank die Konten tatsächlich ordentlich kündigt.


    Das sowieso. ;)


    Ich denke in erster Linie wird man sich mit dem Kaufargument beschäftigen müssen -entscheidet sich ein Kunde für dieses Konto weil es wie jedes andere gekündigt werden kann und wieso hat die Postbank nicht ein 2-Jahres-kostenloses Konto angeboten -welches alle 2 Jahre aktiv verlängert werden muss?

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    Original geschrieben von bernbayer
    Das ist halt zumindest strittig. Lebenslang kostenlos kann nur bedeuten das dieses Konto nie was kosten wird aber nicht unbedingt das es nicht komplett gekündigt werden kann. Entsprechende Gerichtsurteile fehlen da noch.


    Also ich denke dass wenn jemand was "lebenslang" und "dauerhaft" anbietet nicht vor hat -von sich aus- zu kündigen. Diese Botschaft durch ein ordentliches Kündigungsrechts auszuhebeln gleicht einem Lockvogelangebot und wäre wettbewerbswidrig zugleich.


    Anders als bei Mietverträgen die in der Regel auf unbestimmte Zeit geschlossen werden, besteht beiderseits ein ordentliches Kündigungsrecht, da in den allermeisten Fällen so praktiziert wird und der künftige Mieter seine künftige Wohnung nicht nach der Laufzeit auswählen muss. Bei dem Postbakkonto dagegen ist der Kunde eben nur deshalb zur Postbank gegangen da er sonst nirgendwo ein Konto "lebenslang" und "dauerhaft" hätte kostenlos haben können.


    Insofern bin ich überzeugt, dass die Gerichte ein versprochenes lebenslanges kostenloses Konto höher werten als das Begehren des Anbieters eben dieses durch eine ordentliche Kündigung auszuhebeln.

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    Original geschrieben von bernbayer
    Naja, ein Hintertürchen haben die immer noch offen. Kunden die auf Weiterführung eines kostenlosen Girokontos bestehen kündigt man halt nach einer gewissen Zeit,(Schamfrist), die Geschäftsverbindung. Das Recht auf ordentliche Kündigung hat auch die Bank, nicht nur der Kunde.


    Naja, bei vielen anderen Bestandteilen der AGBs würde das sicherlich noch funktionieren, aber was lebenslanges zu kündigen widerspricht sich selbst. Das würde in der Praxis dazu führen, dass Händler und Firmen alles "lebenslang" anpreisen (Garantie, Tarife usw) um dann wenn man genug an der Angel hat -ķündigt man allen und erpresst sie mit neuen Forderungen. Ich glaube nicht, dass man damit vor Gericht gewinnen kann...

    herbert1960


    Gut so! :top:


    Ich würde mich aber auch bei der Verbraucherzentrale beschweren (obwohl das eh nichts bringt, aber Hauptsache beschweren) und dann auch beim Fernsehen. Gestern kam z.B. ein Beitrag im WISO-Magazin (ZDF) wo über die Gebühren berichtet wurde. Feedback per Email ist bei der Redaktion ohnehin erwünscht und an so ein erpresserisches Schreiben sind sie sicherlich auch interessiert... ;)

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    Original geschrieben von Goyale
    Die Monatsgebühr für ein Konto der Deutschen Bank ist aus meiner Sicht bei Kunden mit harten Schufa-Negativeinträgen nicht kostendeckend.


    Wieso das denn? Verstehe den kausalen Zusammenhang nicht und bei Flüchtlingen gibt es ohnehin noch keine Schufaeinträge.


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    Original geschrieben von Goyale
    Die Norisbank hat da die A-Karte gezogen, auch die Postbank bisher.


    Wie meinst du das mit der Norisbank?


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    Original geschrieben von Goyale
    Wer keine Bonität für eine Kreditkarte besitzt, wird abgelehnt, und schon bleiben alle schlechten Bonitäten außen vor...


    ...wenn es doch nur eine Bonitätsangabe gäbe..... :rolleyes:


    So gesehen ist die DKB mindestens genau so klug wie jede andere private Bank, die ohne Gründen einen ablehnt weil er ihre Bonitätsvorstellungen nicht entspricht. Und wenn man es noch genauer nimmt, dann ist die DKB sogar ein Stück dümmer als die anderen, denn die Kosten für das Post-Ident-Verfahren trägt sie immer -weil sich halt jeder bewirbt aber die DKB keinen klaren Mindesteingang nennen will. Eigentlich das schlimmste was ein Ökonom machen kann, aber gut...