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Original geschrieben von Truthahn
Ein Tarifvertrag dient dazu, Geld von den Leistungsträgern hin zu anderen Angestellten
....
zu verteilen.
Nein. Ein Tarifvertrag garantiert eine verbindliche Vergleichsbasis und soll den Turbo-Kapitalismus bändigen. Mit Verteilen hat das wenig zu tun, sonst könnte man ja auch behaupten um "dein" Gehalt zu zahlen -hat man es den anderen weggenommen.
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Original geschrieben von raix
Auf den Hinweis, dass dies etwas merkwürdig ist, reagierst du nun patzig und mit Unterstellungen.
Naja was heißt denn merkwürdig? Kein Kanzler hat sich beim Pförtner mit einer Bewerbermappe beworben und ist später Kanzer geworden. Und nur darüber reden wir. Und wenn ihr mir nur eine einzige Putzfrau zeigt die das geschafft hat, nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. :cool:
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Original geschrieben von Truthahn
Als FÄHIGER Akademiker braucht man keinen gesetzlichen Betreuer (Betriebsrat, Gewerkschaft), welcher dem Akademiker vorschreibt, wieviel Geld er verdient. Ein FÄHIGER Akademiker verhandelt selber, und wenn das Verhandlungsergebnis nicht o.k. ist, dann geht er woanders hin.
Das gleiche kannst du natürlich auch auf Facharbeiter, Tarifbeschäftigte und Staatsbedienstete übertragen. Sind die alle unfähig, dass sie einen Tariflohn bräuchten? 
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Original geschrieben von raix
Und als Beispiel für dieses Prinzip führst du eine Stelle an, die kein Diplom voraussetzt. In dem Sinne also ein schlechtes Beispiel.
Ich hätte jedes andere Beispiel nehmen können, aber ihr würdet sicherlich auch dieses leugnen in dem ihr irgendwelche Ausnahmen als die Regel rausholt. Mein Beispiel sollte lediglich überspitzt dazu dienen, dass -in der Regel- im Beruf je nach Bildungsstand jedem Grenzen gesetzt sind. Die Putzfrau wird weiterhin keine Kanzlerin werden können, die Oberschwester keine Oberärztin und mit einem RSA-Abschluss wird man auch kein Lehrer. Ich weiß gar nicht was diese Disskusion sein soll... 
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Original geschrieben von Truthahn
Du hast Dir das gerade ausgedacht
.
Richtig wäre gewesen: Durch das abgeschlossene Studium verfügt der AN in der Regel über einen Bildungs-Mehrwert gegenüber z.B. einem Techniker. Diesen Mehrwert bezahlt der AG gern.
Und was ist jetzt an meiner Aussage falsch? 
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Also: Schlechtes Beispiel. 
Nö. Es ging mir ums Prinzip und im Prinzip ist ja so dass der Arbeitgeber für bestimmte Tätigkeitsfelder/Positionen ein Diplom voraussetzen. Nicht mehr und nicht weniger. :cool:
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Original geschrieben von drueckerdruecker
Gibt es neuerdings eine Qualifikationsanforderung an die Kanzlerschaft?
Tja, du kannst es drehen und wenden wie du willst -wäre es eine Anzeige aus der Zeitung, würde ohne Diplom nichts laufen. Deine Beispiele sagen erst mal gar nichts, denn die Kandidaten haben kein übliches Auswahlverfahren durchlaufen.
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Original geschrieben von Mozart40
Zum Thema Gehalt: Akademiker heißt nicht automatisch AT, in vielen großen Unternehmen haben diese genauso eine Tarifeinstufung mit allen Vor- und Nachteilen.
Naja, Tarifeinstufung heißt ja nichts anderes als dass die Putzfrau weniger als der diplomierte Ingenieur verdienen soll. Bloß, das weiß sowohl die Putzfrau als auch der Ingenieur schon vorher. Richtig verbindliche Tarifverträge für Akademiker hat man doch eigentlich nur Öffentlichen Dienst und dem naheliegende Organisationen/Firmen. In der Privatwirtschaft sind das alles Von-Bis Regelungen, also alles unverbindlich und ohne einen einklagbaren Lohn.
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Original geschrieben von Mozart40
Im Übrigen finde ich die Diskussion schon wieder amüsant, oben das Argument das man nur mit Diplom gutes Geld verdienen kann, unten wird gejammert das man dafür auch was tun, also arbeiten, muß
Wieso? Die Betonung lag und liegt immer noch bei "kann" im Sinne von möglich. Eine Putzfrau z.B. würde nie Bundeskanzlerin mit ca. 18.000€/Monat werden können, weil man ganz einfach für die Stelle u.a. ein Diplom haben muss. So einfach ist das. Die eine oder andere Putzfrau wäre ja vielleicht besser als die jetzige geworden -aber sie hätte das nicht gedurft. :cool:
Und was das arbeiten angeht, so will selbstverständlich kein Akademiker faulenzen, aber er erwartet sehr wohl eine Wertschätzung seiner erbrachten Leistungen (Abitur, Studium) in Form von mehr Lohn als dem, was er für die gleiche Arbeit -ohne Studium und Abitur- bekommen würde. Das haben sich Akademiker nicht nach dem Studium ausgedacht, sondern darauf basiert im Kern jedes Bildungssytem und soll natürlich auch -mit mehr Lohn als andere- die Menschen aufmuntern sich immer mehr und weiter zu bilden. Wenn die Gesellschaft aber (alias Privatwirtschaft und Öffentlicher Dienst) nicht bereit ist mehr für einen solchen Werdegang zu bezahlen und wertzuschätzen -mein Gott, dann sollen die halt die Universitäten abschaffen und wir fangen alle als Azubis an und arbeiten uns bis zum Vorstand hoch. Ganz einfach! Das will ich aber vorher wissen und hätte auch damit kein Problem. :cool:
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Original geschrieben von Gunn
Besser hätte man es nicht in einem Satz formulieren können.
Ist doch wahr! Ich kenne keine Gehaltsrunden für Dipl.Ingenieure oder Dipl. Bertriebswirte -die Gehaltstreiberei findet doch eher bei den Arbeitern als bei den Akademikern statt. Als Akademiker ist man in den allermeisten Fällen gehaltsmäßig entweder der Willkür des Arbeitgebers ausgeliefert oder man muss im harten Wettbewerb standhaft bleiben und bestehen können. Eine Tariftabelle wonach ein bestimmter Dipl.-Abschluss so und soviel Stundenlohn verdienen muss(!) -kenne ICH nicht. 
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Original geschrieben von Marion
Sag mal, geht's noch? :mad:
Was hast du denn? Ist doch wahr! Techniker sind oft an der Basis und sehen sich als die wahren Ingenieure was Wissen und Praxis angeht und sind natürlich komplexiert dass andere nur im Büro sitzen dürfen und Anweisungen geben. 
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Jetzt tu mal nicht so, als stünde jedem Akademiker mit Uni-Abschluss eine Leiter bis ganz nach oben offen.
Sehe ich auch so. Diplom an sich ist erst mal gar nichts -nur die Möglichkeit(!) viel weiter zu kommen. Was die Facharbeitergehälter angeht, so sehe ich diese Berufsgruppe im klaren Vorteil gegenüber den Akademikern allgemein, denn sie sind an starken Gewerkschaften gebunden wo auf den Cent genau der Stundenlohn erkämpft wird. Hinzu kommt, dass Facharbeiter eine breitere Einsatzmöglichkeit haben als Akademiker im allgemeinen, da Akademiker ab einem bestimmten Niveau erst eingesetzt werden (dürfen) weil sie ja sonst "unterqualifiziert" wären.
Entgegen aller Beteuerungen aus der Politik dass sich eine höhere "Bildung" immer auszahle, sehe ich das sehr differenziert. Es gibt nun mal Akademikergruppen (z.B. Ärzte) die stets einen gutbezahlten Job erlangen und es gibt auch die viel größere Akademikergruppe der Geisteswissenschaftler, BWLer und Juristen, die oft den schlechteren Schnitt macht was Arbeit, Lohn und Karriere angeht. Ein Facharbeiter dagegen schaukelt sich durch die vielen Gehaltsrunden automatisch hoch. 
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Original geschrieben von little-endian
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Zählerstand trotz meinerseits brav erfolgter Rücksendung der "Selbstablesekarte" an den Netzbetreiber ziemlich wild geschätzt wird.
Also bei mir stimmt die Abrechnung schon 2 Jahre hintereinander ( bei 2 verschiedenen Anbieter) auf den den Cent genau. D.h. die rechnen (genau wie ich) meinen angegebenen Verbrauch x KWh-Preis =Endsumme. Also absolut "nach meinen" Angaben -keine Schätzungen obendrauf, keine Zuschläge oder sonstwas 