Beiträge von scaleon

    Also mein Rauchmelder in einer ähnlichen Situation vor Jahren eher stumpfe, diskrete Töne abgegeben. Und zwar so diskret, dass ich monate lang nicht die Richtung einordnen konnte, da der Ton sporadisch für 1-2 Sekunden kam. Ich habe aber sowas danach gesucht, bis ich zum Schluss eher durch Zufall den Rauchmelder auf der Schrankwand(ganz oben, von der Innenseite) entdeckt habe....

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale


    Und wie ich auch an einem Beispiel belegt habe: Der Firmenchef ist sehr oft nicht derjenige mit dem höchsten Bildungsabschluss! Im Durchschnitt rechnet sich mehr Bildung nach meiner Erfahrung aber immer.


    Naja, in der Privatwirtschaft ist das ja verständlich zumal kein Gesetz einen Doktor-Titel für die Führung eines Unternehmens einfordert. Der gute Mann hätte ja die Firma nur von seinem Vater geerbt haben können oder bloß als GF ernannt worden sein. In größeren Unternehmen auf der mittleren/höheren Ebene, im Öffentlichen Dienst, Wissenschaft, Forschung etc. wäre das sicherlich nicht möglich. Da hat man genau so viele gute Doktoranden zur Auswahl, als dass man jemand "nur" mit Diplom nehmen würde.


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Was aber gar nicht geht (Thema dieses Threads), dass sich Techniker auf der Visitenkarte als Ingenieur bezeichnen, und ein Firmenchef, der diesen strafrechtlich relevanten Unsinn nicht unterbindet.


    Schuld sind aber nicht nur die Möchtegerningenieurs und die Chefs, sondern das (Bildungs) System welches sowas überhaupt erlaubt. Für meine Begriffe sollte ein "Diplom" nur den Universitäten vorenthalten sein und anderweitige Bildungseinrichtungen sollten Abschlüsse nach einer vorher verabschiedeten DIN-Norm führen wo man auch einheitlich die erlangte Berufsbezeichnung regelt und festhält (im Zeugnis). Im Übrigen ist es nicht nur bei den Ingenieursberufen so, sondern vermehrt auch in der IT-Branche wo solche Ausbildungen u.a. von jeder selbsternannten "Akademie" mit Förderung vom Arbeitsamt angeboten werden. Danach ist irgendwie "jeder" ein Betriebsinformatiker o.ä.

    Man sieht aber an der ganzen Diskussion hier wie man es geschafft hat die Gesellschaft bei den akademischen Graden zu verwirren und wie lasch damit umgegangen wird. Im Handwerksbereich würde keiner auf die Idee kommen den Lehrling dem Meister gleich zu setzen, aber ein Dipl. mit FH in Klammern -und schon fallen alle um. Man muss sich ja fast schon schämen, dass man einen höheren Abschluss als andere hat... :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von khaos
    Ich frage mich bei der ganzen Diskussion hier wirklich und ernsthaft was für ein kleines Ego manche Leute haben um auf einigen Dingen wie z.B. FH/Uni rumzureiten.


    Wie aus der Frage des TE hervorgeht ist das "kleine Ego" eher ein Problem von Leuten ohne universitäre Ausbildung als umgekehrt. Was in deinen Augen hier in Deutschland so verwaschen aussieht (FH/Uni) wird von Fachleuten im Ausland sehr differenziert angesehen und auch bewertet.


    Die Frage des TE ist durchaus berechtigt, da durch das verwischen des Ausbildungsgrades seine Leistungen herabgestuft und nicht gewürdigt werden.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    In der Tat bekommen manche FH-Studenten Probleme im internationalen Punktesystem, weil frühere Studiengänge an deutschen Fachhochschulen nach anderen Maßstäben gebildet wurden. Insbesondere die Studiendauer ist häufig einige wenige Monate oder gar nur Wochen zu kurz. An solchen paar Wochen, die Folge vergangener formaler Regularien sind, eine Qualifikation auszumachen, halte ich für bedenklich.



    Es geht nicht um formale Regularien, sondern schlicht um klare und verbindliche Grenzen in der Ausbildung zu setzen um überhaupt einheitliche Standards zu haben. Wo kämen wir auch hin wenn jedes noch so exotisches Land seine eigenen Abschlüsse willkürlich als gleichwertiges Diplom ansieht? Und dann bliebe noch die Frage (an der sich die meisten FH-Absolventen drücken werden) -warum zum Teufel studiert man an einer FH statt an einer Uni? :cool:




    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Zum zweiten Bildungsweg:
    Persönlich halte ich Absolventen des zweiten Bildungswegs in der Regel für mindestens genau so befähigt wie "Durchmarschierer".


    Darum gehts aber nicht! Vielmehr wird die Qualität des 2.Bildungswegs oft in Frage gestellt, zumal sich dort sehr viele private "Wirtschafts-Unternehmen" tummeln, die verständlicherweise eigentlich nur auf Geld aus sind und die angebotenen Leistungen nur als Mittel zum Zweck ansehen. Die dort erlangten Abschlüsse werden unter Personalern schmunzelnd zur Kenntnis genommen... ;)

    Zitat

    Original geschrieben von cem_kara34
    Ist es jetzt erlaubt oder verboten ? Darf sich jemand als staatlich geprüfter Techniker und abgebrochenem Studium an einer FH bei XING als Inbetriebnahmeingenieur bezeichnen oder nicht ?


    Also ich finde dass der Begriff "Ingenieur" gründsätzlich in Deutschland missbraucht wird und der Missbrauch obendrauf noch geduldet wird. Weltweit versteht man in der Regel unter dem Begriff "Ingenieur" eine universitäre Ausbildung! , d.h. keine Studienabbrecher, keine Techniker, keine geprüfte Techniker und auch keine Dipl. Ingenieure FH (also auch dein Abschluss). Und was den komischen Titel Dipl.Ing.FH angeht, kann ich dir versichern, dass Kollegen richtig Stress hatten in ihren Herkunftsländern mit diesen deutschen "Zeugnissen", denn diese wurden nicht dem Dipl. Ing.(Uni) gleichgesetzt, sie mussten zusätzlich Lehrumfang Nachweise liefern, Stundennachweise über die einzelnen Fächer vorlegen und letztendlich durften sie sich nicht Dipl.xyz nennen. Zusammengefasst könnte man sagen: Kein "Universität" auf dem "Diplom" -kein Diplom!


    Das finde ich auch richtig so! Denn Fachhochschulen waren nie Universitäten und über den 2.Bildungsweg brauchen wir erst gar nicht reden. In der Medizin darf sich auch nicht jeder Heini "Arzt" nennen -sondern knallhart- nur mit einer abgeschlossenen universitären Ausbildung! Es hat also seinen Grund warum kein Dr.med.(FH) aus einer medizinischen Fachhochschule hervorgehen kann. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Wenn jemand bei Vertragsanschluss meinetwegen 2 MWh als Verbrauch angibt und nach einem Jahr gibt er dann einen Zählerstand ein welcher einem Verbrauch von 5 MWh entspricht, ist es doch nett vom Versorger da noch einmal nachzufragen. Es könnte sich ja auch um einen Zahlendreher handeln.


    Versteht ihr micht nicht oder was? :cool:


    Es ging mir darum am Ende WENIGER anzugeben und nicht mehr. In meinem Beispiel wäre das sogar absolut plausibel wenn ich mich als Single ausgebe (aber mit Frau und 2 Kinder lebe und auch so verbrauche) und zum Schluss etwas weniger als die üblichen Single-Werten angebe um noch eine Gutschrift zu ergattern.

    Zitat

    Original geschrieben von horstihorsthorst
    Die haben da ihre Software, die die angegebenen Wert auf Plausibilität prüft.


    Naja, was heißt Plausibilität? Ein Single kann 1.000KWh aber auch 3.000KEh verbrauchen und das ist alles noch im Rahmen, d.h. selbst die Verbrauchsdiagramme der Anbieter sehen diesen Verbrauch als nichts ungewöhnliches an. Und mit Plausibilität wird man ja nicht weiterkommen, denn der Betrug wäre ja weniger anzugeben als der Zählerstand tatsächlich ist. Mal angenommen also ich wäre ein Austauschstudent mit Familie, würde mich beim Vertragsabschluss als Singel ausgeben, danach Strom verbrauchen wie die Weltmeister und zum Schluss gebe für umgerechnet ca. 47€ weniger KWh an, damit das ganze authentisch wirkt. Nehme die Gutschrift dann mit und reise für immer aus aus Deutschland aus. Klar ist das alles Betrug, aber macht man es den Leuten wirklich so einfach? Das war auch meine Frage -wie kontrolliert man das?