Beiträge von Taylormade

    Wow. Hab ich noch nicht gemerkt. Habe mir aber im letzten Jahr keine gekauft. Hoffe, das wirkt sich nicht allzu sehr aus. Trage seit 15 Jahren keine anderen Jeans als 501 und was anderes soll mir auch gar nicht in den Schrank kommen. :p

    D-Love: Soviel zu den Künsten der privaten Arbeitsvermittler (wobei solche Zahlen natürlich nicht aussagekräftig sind, solange man nicht weiß auf welcher Basis sie ermittelt wurden oder inwieweit die Arbeitssuchenden auch eigeninitiativ tätig waren):


    Zitat

    Frankfurt a.M. · 31. März · Private Arbeitsvermittler agieren offenbar nicht erfolgreicher als die Ex-Monopolisten der Bundesagentur für Arbeit (früher Bundesanstalt, BA). Zum einen wird der Vermittlungsgutschein als neues Instrument kaum genutzt. Nur etwa jeder zwanzigste Anspruchsberechtigte hat die Scheine überhaupt beantragt und bekommen. Zum anderen ist die Erfolgsquote gering. Von den (nur) rund 801 000 Scheinen, die die Ämter zwischen April 2002 und Februar 2004 ausgegeben haben, wurden lediglich knapp sieben Prozent (54 000) auch eingelöst. Nur in diesen Fällen wurde also tatsächlich Arbeitslosen von privaten Vermittlern zu einem Job verholfen. Nur gut die Hälfte von ihnen erhielt allerdings Arbeitsverträge, die auf länger als sechs Monate angelegt waren.


    Den ganzen Artikel findest Du hier :Link


    Eine andere Auffassung wird hier vertreten:

    Zitat

    Private Arbeitsvermittler können dagegen auf eine deutlich höhere Erfolgsquote verweisen. Rund ein Drittel der Unternehmen bewertet die Vermittlungstätigkeit mit gut oder sehr gut.


    Der Link dazu: Link

    Zitat

    aber wozu diese gutscheine? ich meine der staat bezahlt ja auch die angestellten in der bundesagentur...


    Eben. Und weil er die sowieso schon bezahlt, will er halt erst mal sehen, ob deren Anstrengungen ausreichen, ehe er sich zusätzliche Kosten antut.
    Ob die Anstrengungen des Arbeitsamts tatsächlich hilfreich sind, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Du kannst ja mal bei denen anfragen, ob Sie Dir eine berufspezifische Fortbildung genehmigen. Ich weiß nicht, was es da bei Bauzeichnern gibt, aber vielleicht ist was dabei. Das kann ganz hilfreich sein.


    Gruß
    Taylormade

    Natürlich kann man sich immer an einen privaten Arbeitsvermittler wenden. Zahlen muß man ihn halt selbst. Dabei finde ich es völlig normal, daß die Kosten selbst getragen werden müssen. Es ist ein Entgegenkommen des Staates, nach Ablauf von drei Monaten die Kosten zu übernehmen. So gesehen ist das schon eher eine Form von Schlaraffenland, daß die Kosten überhaupt übernommen werden. Und insofern hat der Staat auch ein Interesse, erst mal abzuwarten ob nicht das Arbeitsamt in der Lage ist, dem Arbeitssuchenden zu helfen. Dies erspart ihm immerhin den Betrag für den privaten Arbeitsvermittler.


    Aber in der Entscheidungsfreiheit beeinträchtigt der Staat den Arbeitssuchenden nicht. Der ist völlig frei und nicht "gebunden". Nur wenn er freiwillige Leistungen in Anspruch nehmen will, muß er nach den Regeln dessen spielen, der sie gewährt. Das wäre ansonsten so, als würde der Beschenkte dem Schenker auch noch vorschreiben was und in welcher Form er ihm die Geschenke zu machen habe.


    Sofern es Dich selbst betrifft: Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles, alles gute und viel Erfolg bei der Job-Suche. Ob nun per Arbeitsamt, privatem Job-Vermittler, Zeitungsannoncen, Verbände oder was auch immer. :top:


    Gruß
    Taylormade


    PS: Damit wir uns richtig verstehen: Ich finde es gut und richtig, daß der Staat/das Arbeitsamt den Arbeitssuchenden in jder notwendigen Weise unterstützt und die Kosten übernimmt, wann immer es sinnvoll erscheint. Allerdings finde ich, daß man sich bewußt machen sollte, daß es sich dabei um Leistungen handelt, die keineswegs selbstverständlich sind. Die Möglichkeit, Vermittlungsgutscheine zu bekommen, gab es nicht schon immer.

    Der Gang zum Anwalt wirkt hier auch Wunder. Der mahnt den Versender ab und gut . Anwaltskosten hat der Gegner zu erstatten. Ist der pleite, bleiben die Kosten an Dir hängen.
    Ansonsten rate ich noch dazu, dich in die deutsche Robinson Liste einzutragen. Fimen, die Mailadressen verkaufen, müssen ihre Datenbanken regelmäßig mit dieser Liste abgleichen. Dann kannst Du jeden Spam-Versender gleich abmahnen, sofern Du nicht vorher die Permission zum Versand erteilt hast. Da findet sich mit Sicherheit ein Anwalt, der sich über die Gebühren freut. :D


    Gruß
    Taylormade