Beiträge von little-endian

    Die Limitstrategie der Advanzia wird wohl unergründlich bleiben.


    50 EUR Kreditkartenlimit sind in der Tat reichlich albern. Ich kann mich jedoch ebenfalls nicht beschweren - allein in den letzten beiden Monaten wurde mir das Limit zweimal erhöht.


    Ich setze die Karte aber auch ständig ein und zahle damit so ziemlich alles, was sich mit MasterCard zahlen lässt - vom McDonald's Kaffee bis zur Urlaubsreise. :)


    MVR: Auch wenn die Frage etwas indiskret erscheint - hast du schufamäßig irgendwelche Altlasten oder ist das in diesem Fall reine Willkür Advanzias?

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Kurz mal bitte eine Zusammenfassung:


    Auch auf die Gefahr der mehrfachen Wiederholung hin, will ich mal so zuvorkommend sein:


    Zitat

    Original geschrieben von Timba69 Lohnt sich die gebührenfrei.com (Avenzia) Kreditkarte (immer) noch, wenn man:


    a) oft in die USA fährt?!


    Da dort wohl in aller Regel US-Dollar berechnet werden, dank Wegfall des Fremdwährungsentgelts durchaus, ja.



    Ein zwar schon öfter aufgegriffener, jedoch bis heute nicht abschließend geklärter Punkt. Das ist vielleicht für alle von Interesse:


    Laut Advanzia AGB und auch Service-Anfragen hin, übernimmt Advanzia die von MasterCard International zur Verfügung gestellten Umrechnungskurse 1:1. Maßgeblich ist laut Advanzia-Service das sogenannte "Settlement-Datum", was sich soweit mit der Aussage von MasterCard International deckt. Jenes Datum ist wohl jenes, an dem das kaum zu durchschauende "Vier-Parteien-System" von Aquirer, Issuer und weiß Gott wem die Buchung durchgekaspert haben. Insofern lässt sich das schwer nachvollziehen, da folglich nicht das Kaufdatum entscheidend ist und man so als Kunde immer einer gewissen (Markt)willkür ausgesetzt ist.


    Ungeschickterweise listet Advanzia aber auf der Rechnung nur das Kaufdatum - vom eigentlich maßgeblichen Settlement- respektive Buchungsdatum keine Spur. Desweiteren wird der Umrechnungskurs fehlerhaft angegeben. Der in Klammern angegebene Kurs ist nämlich mitnichten (wie zunächst meinerseits angenommen) der von MasterCard übermittelte und auf zwei Nachkommastellen gerundete Kurs sondern der Kurs, der sich aus Ursprungsbetrag und gerundetem (!) Euro-Betrag ergibt.


    Eine Testtransaktion meinerseits ergab folgendes:


    26.11.2010 PAYPAL *OOODEV, 353143690 - JPY 1,00 (Kurs 100,00) 0,01


    Da der eine japanische Yen unter dem Gegenwert eines Euro-Cents liegt und dieser dann auch einen Cent aufgerundet wird, erscheint entsprechend als Kurs "100". Das ist natürlich Nonsens und die Kursangabe insofern in Extremfällen wie diesem für die Katz. Natürlich ist das rein kosmetischer Natur, spricht jedoch nicht gerade für deren Implementierung des Buchungssystems. Ich habe Advanzia hierauf bereits hingewiesen - man gelobt Besserung. Da bin ich ja mal gespannt ...


    MasterCard bietet etwas versteckt einen umfassenden, wenn auch umständlich zu bedienenden Währungsrechner unter https://www.mastercard.com/us/…encyconversion/index.html an.


    Wenn das die "offiziellen" Kurse sind, stellt sich mir die Frage, woher Pluscard und Firstdata die Ihren herhaben, einsehbar etwa unter http://www.pluscard.de/kursanzeige.php?d=&org=272.


    Im Vergleich zu Pluscard/Firstdata (übrigens deckungsgleich mit DKB Visa und SKB MasterCard, wenn ich mich bei Letzterer recht entsinne) schneidet die Advanzia bei mir erfahrungsgemäß mal besser, mal schlechter ab. Wie bereits erwähnt, ist völlige Transparenz nicht erreichbar, solange das Settlement-/Buchungsdatum nicht ersichtlich ist. MasterCard International weist zwar ihrerseits darauf hin, dass die Kurse der kartenausgebenden Bank ungeachtet etwaiger Fremdwährungsaufschläge (die bei Advanzia definitiv entfallen) abweichen können, erklärt jedoch auch nicht erhellend, weshalb. Mathematik sollte durchaus international nachvollziehbar und zu praktizieren sein. ;)


    Kleiner Tip am Rande, sofern du dir das Abenteuer Advanzia geben möchtest (wie hier schon mal jemand meinte "es ist die spannendste Karte"), sei dir die "Andasa MasterCard" nahegelegt. 1:1 die gleichen Konditionen aber 0,2% Cashback sowie ein nicht ganz so peinliches Kartendesign. Waren bei mir 2010 immerhin gut 10 EUR. Nicht die Welt, aber immerhin. Andere zahlen für eine Kreditkarte. :D


    Soweit meine erschöpfende Antwort zur Nacht.


    rmol, der (mutmaßlich) gerade schneller war: da muss ich dich (leider) korrigieren. Dachte ich auch. MasterCard gibt die Kurse zwar vor, ob diese Anwendung finden, liegt jedoch im Ermessen der kartenausgebenden Bank. Dies konnte ich auch schon in diversen AGB einiger Banken nachlesen. Manche verwenden für eine handvoll Währungen etwa den EuroFX-Kurs, für den Rest den von MasterCard, andere wie die Advanzia nur den von MasterCard (wobei dieser ja wie gesagt auch nicht 100% nachvollziehbar ist).


    Es gilt also leider definitiv NICHT, dass die Kurse bei Kreditkarten immer gleich sind, wenn man das Fremdwährungsentgelt herausrechnet.

    Für den Diskussionsbedarf hast du mit Verlaub selbst gesorgt.


    Zwar war zunächst "klar geschrieben" (um dich zu zitieren), dass eine Rechnung erforderlich sei, wenig später sollte jedoch ein lapidares "Beweisphoto" genügen.


    Darüber, dass dann Zweifel aufkommen, inwieweit da ernsthaft ein Nachweis gefordert wird, sollte man sich eigentlich eher nicht wundern und so war die Nachfrage, ob da auch eine Bestellbestätigung reicht, ja nur folgerichtig.


    So warst du dann lediglich auf das SIM-Karten-Gedöns eingegangen. Aber jetzt ist es ja wohl eh "rum ums Eck'".

    Zitat

    Original geschrieben von mober
    Wenn Du die Mobile Connect Flat für rechnerisch weniger als 19,95 EUR möchtest, dann mußt Du die als eigenen Vertrag mit eigener Simkarte bestellen:
    http://www.obocom.de/catalog/v…ck-p-89883.html?w9=&what=


    Ist da ein etwaiger Vodafone Vorteil (in Verbindung mit Surf Sofort) schon mit eingerechnet? Denn bei der Auszahlung und GG komme ich auf mehr als 20 EUR / Monat rechnerische Fixkosten.

    Zitat

    Original geschrieben von mollet ... jedoch machen wir es ab jetzt in der tat so, das wir nur noch richtige fragen beantworten werden.


    Sehr gute Idee, wieder auf den Punkt zu kommen. Da etwaige Seriositäten hier prinzipbedingt ohnehin nicht abschließend geklärt werden können, ist das wohl vergebliche Liebesmüh.


    Ich vermute ein ganz andere Problem - nämlich die Lieferadresse.


    Wir haben das hier auch schon ähnlich im UK-Store versucht - drei Bestellungen a 2x iPhone 4 32 GB mit jeweils unterschiedlichen Accounts, Rechnungsadressen und Kreditkarten. Jedoch natürlich mit derselben Lieferadresse. Ergebnis: zwei Bestellungen wurden storniert; die zeitlich zweite Bestellung läuft noch.


    Von daher frage ich mich, wodurch Apple letztlich einen fraglichen Endkunden identifiziert.

    Zitat

    Original geschrieben von HarryfZ
    Wie mache ich den Nachweis wenn ich schon ein iPad habe, nur ohne Rechnung? Reicht da ein Foto? Von mir und dem iPad?


    Zitat

    Original geschrieben von DaRappa


    Harry: ja, ist ok


    An der Stelle frage ich mich, wie seriös dieser Nachweis gefordert wird - und natürlich, warum überhaupt. :confused:


    Reicht da auch eine Bestellbestätigung oder muss es eine Rechnung sein?

    Ja, stell dir vor. Hin und wieder soll es vorkommen, dass selbst ansonsten aufmerksamen Zeitgenossen wie meiner Wenigkeit mal etwas entgeht. Das hatte ich 2008 wohl schlichtweg überlesen oder aber ob der Dreistigkeit, die nun auch hierzulande Einzug erhalten soll, erfolgreich verdrängt. Außerdem kam ich mangels brauchbarer Angebote (aus dem Stegreif fällt mir nur die SKG ein) auch nicht allzu oft in die "Verlegenheit", per MasterCard Geld abzuheben. :p


    Bei VISA scheint das ja wiederum uneinheitlich zu sein - in Deutschland gibt es fixe 1,74 EUR pro Abhebung während Automatenbetreiber in manch anderen Ländern (was man so hört wohl vorwiegend in den USA) durchaus die MasterCard'sche Frechheit besitzen, direkt etwas aufzuschlagen, demgegenüber die DKB sich zwar machtlos fühlt, jedoch durchaus kulant reagiert.

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Das war aber letztes Jahr schon abzusehen, als Mastercard die ATM-Gebühr dem Betreiber freigestellt hat. Link1


    Danke für die Links. Davon hatte ich auch gehört doch damals hatte ich das so verstanden, dass lediglich das bankinterne Entgelt bei MasterCard zukünftig frei festgelegt werden kann, wie das ja seit langem bei Debitkarten der Fall ist. Nicht jedoch der direkte Aufschlag auf den Abhebebetrag, daher ...


    Zitat

    Original geschrieben von Olaf44
    Selbst wenn Dir die Bank im Rahmen einer Kulanz einen Geldbetrag in gleicher Höhe auf die Karte bucht, hat sie immer noch nicht das Geld vom Händler zurück, sondern tritt in Vorleistung. Das gefällt der Bank nicht so gut.


    Von welcher Kulanz sprichst du? Ich meinte jetzt Erstattungen, die die Händler von sich aus durchführen. Da sollte die Sache ja klar sein und Advanzia diese als Einzahlung werten.

    Zitat

    Original geschrieben von Olaf44
    Das ist dann sicherlich ein von Gebuhrenfrei akzeptierter Grenzfall, weil die Umsätze auf der Karte beim Eingang der Überweisung schon gebucht sind.


    Das sehe ich nicht unbedingt als "Grenzfall" an - schließlich ist es einem freigestellt, wann der Saldo ausgeglichen wird. Avanzia wird kaum was dagegen haben, wenn jemand freiwillig den (zugegeben meist geringen) Zinsvorteil verschenkt. :P



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    Original geschrieben von Olaf44


    Das kann teuer für Dich werden (Zinsen, Mahnkosten etc.) werden, falls der Händler nicht umgehend die Rückerstattung an die Karte sendet. Hier kommen mehrere Verträge zur Geltung, die Du nicht gegeneinander aufrechnen darfst. Anders ausgedrückt: Du hast XXX € mit der Karte bezahlt, und Anvanzia hat Anspruch auf die volle Rückzahlung. Was Du mit dem Händler ausmachst (Preisminderung etc.) interessiert Advanzia im Streitfall nicht.


    Wenn die Gutschrift erst nach Fälligkeit der Rechnung erfolgt, sicherlich.


    Zitat

    Original geschrieben von Olaf44 Hier kommen mehrere Verträge zur Geltung, die Du nicht gegeneinander aufrechnen darfst. Anders ausgedrückt: Du hast XXX € mit der Karte bezahlt, und Anvanzia hat Anspruch auf die volle Rückzahlung. Was Du mit dem Händler ausmachst (Preisminderung etc.) interessiert Advanzia im Streitfall nicht.


    Die Erstattung hat an sich ja nichts mit "Händlervereinbarungen" zu tun. Ob Einzahlung durch Überweisung oder Rückbuchung - in beiden Fällen wird der Saldo entsprechend ausgeglichen. Ich habe es noch nicht abschließend getestet, aber eigentlich müsste Advanzia Rückbuchungen als Einzahlungen durch den Kunden werten. Andernfalls entstünde kundenseitig ein Zinsnachteil, wenn die Rückbuchung erst kurz nach Rechnungsversand erfolgt - denn vorher wäre der Betrag ja definitiv in Abzug gebracht worden.


    Zum Sparkassen / MasterCard-Thema:


    Das ist mir neu - derartige Dreistigkeiten kannte ich bisher nur im Ausland, wo ATM-Betreiber Auszahlungsentgelte direkt dem Buchungsbetrag aufschlagen. Somit kassiert die Bank dann gleich doppelt - einmal das bankinterne Entgelt und dann der zusätzliche Betrag. Nun ja, zu den Sparkassen muss ja nicht mehr viel gesagt werden - hoffentlich verlieren sie weiterhin schön Kunden, die schlau genug sind, die Bank zu wechseln. :rolleyes: