Beiträge von Ray

    IMO gehört aber auch noch der Aspekt "Vertragslaufzeit" dazu. Selbst im Prepaid-Bereich hat man ja eine Art Grundegbühr, wenn man z.B. eine Flat bucht. Mit entscheidend dabei ist aber auch, dass man keine Vertragslaufzeit hat und somit jederzeit aussteigen kann. Ist ja dann im Prinzip egal, ob ich eine GG zahle, wenn ich im nächsten Monat wieder aussteigen kann.


    Meine Aussage bezieht sich übrigens nur darauf, dass über "Postpaid ohne Grundgebühr" nachgedacht wird; dann sollte man auch über "Postpaid ohne Vertragslaufzeit" nachdenken ;)


    Ansonsten eine gute Sache :)

    Meiner Meinung nach ist das Prinzip von Congstar schon sehr gut. Aber für mich gibt es drei Punkte, die man bei Congstar mal überdenken sollte:


    * Congstar Community Flat
    Das Ding ist von T-Mobile, also sollte es eine einheitliche Flat geben, ohne Unterscheidung Congstar - T-Mobile


    * Congstar nur für Privatkunden
    Mit den ganzen Flats spricht man Vieltelefonierer an, ansonsten brauche ich keine Flat. Die findet man eher im Geschäftskundenbereich. Hier hat man wohl Angst, dass die Geschäftskunden, die Congstar buchen, als Melkkühe wegfallen.


    * Werbung
    Wer soll aus der Werbung schlau werden? Die ist so dermaßen schlecht und transportiert null Info. Grausam. Dabei könnte man das so schön kommunizieren: Egal wo Deine Freunde/Bekannte/Verwandte sind - mit der richtigen Flat bist Du dabei.


    Just my 2 cents ;)

    Zitat

    Original geschrieben von thezeus
    Kennst Du den üblichen Disclaimer, der auf fast allen Webseiten zu finden ist?


    hier nochmal extra für dich:


    "Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von den verlinkten Seiten."


    Das ist aber das falscheste Beispiel, was Du Dir dafür gerade raussuchen konntest. Nicht nur, dass das Urteil in dieser Form nie rechtskräftig geworden ist, der Disclaimer hat zudem noch keinerlei Bedeutung. Recherchier mal ein wenig, gerade die c't bzw. der Heise-Verlag hat sich damit ausführlich auseinandergesetzt.


    EDIT: [url=http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,375970,00.html]Klick[/url]

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Ich vermute, daß debitel "Tarifoptimierung" betreibt, d.h. je nach Telefonierverhalten buchen sie den Kunden entweder in den Discount-Tarif oder den Relax 400 oder 1000 ein.


    Hm, hatte mir eher weniger vorgestellt, dass die Kunden irgendwelchen Tarifen zugeordnet werden. Ich dachte eher an ein riesiges Minutenpaket, dass Debitel von den Netzbetriebern kauft, ohne dass die Kunden z.B. einem Relax-Tarif zugeordnet werden. Ist das wirklich so?


    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    a) Durch Gespräche ins Festnetz und netzinterne Gespräche.
    b) Durch den Taktungsgewinn bei Gesprächen unter einer Minute.
    c) Durch die Grundgebühr.


    Ok, das sehe ich ein. Wobei mich interessieren würde, was die Provider für netzinterne Gespräche bei den Netzbetreibern berappen müssen.



    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    d) Durch die Hoffnung auf zukünftig niedrigere IC-Gebühren.
    e) Durch die kurze Laufzeit und einmonatiger Kündigungsfrist.
    f) Durch die 3000-Minutenklausel, so dass Hardcore-Übertreiber aus dem Tarif rausfliegen.


    Das sind aber eher "weiche" Kriterien, die nicht direkt Gewinn bringen.

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Zur Klarstellung: Debitel und alle anderen Service-Provider verdient NICHTS an ankommenden Gesprächen.


    Oh, das wusste ich nicht. Dann erstaunt mich so ein Angebot wie Crash 5 umso mehr. Was ist das denn dann für eine kalkulatorische Grundlage? :confused:


    Versteh ich jetzt umso weniger, wie kann sich das rentieren?

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Wenn Debitel jetzt noch den Mut (...) und der ankommenden Rufnummernportierung hätte, könnten sie sich eine Menge von neuen Kunden angeln.


    Das sehe ich als ziemlich entscheidenden Punkt an. Derzeit wird eine Crash 5 Karte wohl eher als Zweitkarte genutzt, vor allem von Vieltelefonierern. Das hat allerdings den Nachteil, dass Debitel nicht viel an den ankommenden Gesprächen verdient, da die meisten Nutzer die ankommenden Anrufe auf Ihrer ersten Karte empfangen werden.


    Ich würde auch ziemlich schnell die Crash 5 Karte als Hauptkarte einsetzen - wenn, ja wenn eine Rufnummernportierung möglich wäre.