Beiträge von TikiLoungeGod

    Wenn du ein Datenkabel für dein M65 hast, wäre der Umweg über den PC vielleicht garnicht mal so dumm, weil du die Daten dann auch gleichzeitig gesichert hast.
    Hier empfiehlt sich normalerweise erst mal die Standardlösung: MPM mit Outlook. Dies ist ja auch dann möglich, wenn du Outlook nur als Adressspeicher nutzt und sonst andere E-Mail-Programme. Syncronisation sollte egtl fast von selbst laufen. Bei unerwarteten Problemen die bisher noch nicht besprochen wurden (-> Suche!) meld dich doch einfach nochmal.

    Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    Fakt ist auch, daß die Leuten die gegen Mobilfunkmasten mobil machen, auch ziemlich oft ihr Handy im Supermarkt am Ohr haben und die aktivsten sind, wenn es darum geht sinnlose Windkraftanlagen von 150m Höhe aufzustellen.


    Es geht hier nicht um ein Volksbegehren gegen Mobilfunk oder gegen Mobilfunkmasten. Es geht einzig und allein um ein Mitspracherecht der Anwohner und Gemeinden bei der Stellplatzauswahl.
    Das dies mit einem allgemeinen Verteufeln und einer allgemeinen Ablehnung gleichgesetzt wird, wird wohl leider den Erfolg des Volksbegehrens verhindern.


    BTW: Ich bin wirklich alles andere als ein Mobilfunkgegner.

    Zitat

    Original geschrieben von uwm
    Nur so am Rande ... als vor sehr langer Zeit die erste Eisenbahn in D von Nürnberg nach Fürth gefahren ist, haben die Ärzte damals auch dringend vor der Mitfahrt gewarnt... die rasende Geschwindigkeit sollte nach deren Denken das Gehirn der Passagiere so durcheinander wirbeln, daß man nach der Fahrt einen bleibenden Schaden erlitten haben sollte ... :D


    Der Vergleich ist nicht wirklich angebracht. Die Annahme mit dem Zug war nur den Köpfen der Ärzten entsprungen, keinen jahrelangen Versuchen auf diesem Gebiet.
    Genauso könnte man einen Vergleich mit radioaktiven Strahlen heranziehen, deren Gefahrenpotential lange unerkannt blieb und viel Opfer forderte. Wir reden hier allerdings weder von Zügen und Zeiten in denen Ärzte nichts als Quacksalber mit ab und an ein wenig Pflanzenkunde waren noch von radioaktiven Strahlen und Zeiten in denen Marie Curie Experimente mit hochgradig radioaktiven Substanzen gänzlich ohne Schutz durchführte.


    Niemand hat die Mikrowellen als hoch-gefährlich eingestuft. Nur ist ein Effekt selbiger auf Erbmaterial (wenn auch der Effekt auf konkret menschliches noch nicht) nachgewiesen. Das sollte zu denken geben und das Interesse an weiteren Langzeitstudien wecken. Wenn sich das alles als ungefährlich herausstellt: schön. Wenn nicht, sollte es nicht schon zu spät sein um zu reagieren.

    Zitat

    Original geschrieben von Charlie_D
    Das Problem ist allerdings, dass es ebensoviele Versuche gibt, die belegen dass es nicht schädlich ist.


    Nur um das von meinem Vorredner nochmal zu verstärken: Es gibt sicherlich Versuche, die statistisch zu belegen versuchen, dass die Gegenwart von Mobilfunkantennen kein Mensch "bemerken" (-> Kopfweh...) kann. Leuten die behaupten sie hätten von den Strahlen Kopfschmerzen oder Einschlafschwierigkeiten glaube ich auch nicht. Das ist Blödsinn.
    Zweitens gibt es Untersuchungen zum thermischen Effekt der Mobilfunkstrahlen. Auch auf diesem Gebiet besteht sicher keine Gefahr.


    Über Auswirkungen der Strahlen auf menschliche DNS (und nur davon war die Rede) weiß man allerdings nichts. Nochdazu zeigen die Ergebnisse der aktuellen Reflex-Studie, dass Mobilfunkstrahlen, auch weit unter derzeitigen SAR-Werten sehr wohl Einfluss auch bestimmte (nicht menschliche) DNS haben. Das sollte zur Vorsicht bei diesem Thema anregen. Wir wissen einfach zuwenig darüber als das wir so unbedacht wie im Moment (Masten wo immer die Betreiber sie wollen, solange sie unter 10 Meter sind) damit umgehen sollten.

    Das Volksbegehren hat definitv Sinn. Bei uns im Ort hat o2 (vollkommen gemäß der Seit einiger Zeit bestehenden Willenserklärung) im Februar diesen Jahres angekündigt, dass sie gerne 2 neue Masten aufstellen würden und Standorte vorgeschlagen. Daraufhin wurde im Gemeinderat eine Agenda-Gruppe gebildet, die sogenannte Positiv-Standorte ausarbeitete. (Soll heißen die Masten an den vorgeschlagenen Standorten können auch das gewünschte Gebiet abdecken, stehen aber nicht mehr Mitten im Wohngebiet, sondern eben hundert Meter weiter weg [Was nebenbei bemerkt einen rießigen Unterschied in der Strahlungsintensität ausmacht, die ja bekanntlich mit r² abnimmt])
    Als die Agendagruppe allerdings die ausgearbeiteten Standorte vorstellte, meinte o2, es wäre jetzt ein paar Tage zu spät und die Masten (allesamt unter 10 Meter Bauhöhe), würden an den ursprünglichen (wenig sinnvollen) Plätzen errichtet.


    Es geht hier nicht um eine Verteufelung des Mobilfunks, sondern um ein sinnvolles Gespräch zwischen Netzbetreibern, Gemeinde- / Stadtrat und Bürgern.
    Es ist nicht so, dass die "Erlaubnis" der Nachbarn für einen Baubeschluss zwingend notwendig ist. Der Gemeine-/ Stadtrat kann diesen auch ohne deren Zustimmung erteilen.
    Es geht vielmehr darum, für alle Beteiligten vorteilhafte Standorte, durch einen sinnvollen Dialog zu finden.


    Nebenbei bemerkt: So ganz ohne scheint die Strahlung (vorallem von den Handys selbst, da sich diese viel näher an der Person befinden) nicht zu sein: Auch wenn eine Wirkung auf den menschlichen Körper bisher nicht nachgewiesen werden konnte, sind inzwischen Versuche dokumentiert, die mit Strahlung von einer Intensität innerhalb der derzeitigen deutschen Grenzwerte DNS-Veränderungen im Gewebe von lebenden kleinen Tieren (z.B. Mäusen) hervorgerufen haben.


    Zitat

    Neuen Zündstoff liefern die unlängst veröffentlichten Ergebnisse des REFLEX-Projektesm (2000 bis 2003). Diese Studie, an der zwölf internationale Forschergruppen teilnahmen, belegt Veränderungen des genetischen Materials durch von Handys ausgehende Strahlung. Die elektromagnetischen Felder, die auf Kulturen menschlicher und tierischer Zellen einwirkten, entsprachen in ihrer Stärke denen, die bei einem Telefonat auf den Kopf einwirken.
    Das Ergebnis: Unterhalb des für Handys geltenden SAR (spezifische Absorptionsrate)-Wertes von 2 Watt/kg kam es je nach Expositionsdauer und -intensität zu einem signifikanten Anstieg von einfachen und doppelten Brüchen im DNS-Strang. Außerdem stellte man fest, dass die bestrahlten Zellen die DNS-Schäden unter In-Vitro-Bedingungen nicht ohne weiteres reparieren können.


    Quelle: Focus


    Zitat

    Versuche um Reagenzglas seien nicht auf Lebewesen übertragbar, folglich sei kein Beweis erbracht, dass Handy-Strahlung für Menschen schädlich sei. Die Behauptung der Industrie, es seien keine Mechanismen der Schädigung durch elektromagnetische Felder bekannt, werde jedoch klar widerlegt.


    Quelle: [url="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,2334349,00.html"]ZDF[/url]


    Hoffe das war nicht zu sehr OT. Aber ich denke die Ansichten zu diesem Thema sind im Moment einfach auf beiden Seiten zu Schwarz-Weiß. Das derzeitige Volksbegeheren wäre ein Schritt Richtung Vernunft.