Beiträge von robrt

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    Original geschrieben von harlekyn
    Dazu kommt, dass der Privatanwender die Wichtigkeit seiner Daten oft masslos ueberschaetzt ;)


    auch das sehe ich anders ;-)


    Gerade in der heutigen Zeit wo extrem viel digital fotografiert wird, verlieren viele Menschen einen Lebensabschnitt wenn Fotos weg sind. Okay, hier kann man noch auf DVD/Festplatte in gewissen Zeiträumen sichern, aber ich habe Bekannte die auf CDs von vor 10 Jahren nicht mehr zugreifen können. Und die Mechanik von Festplatten weiss man auch nicht ob die in 10 Jahren noch geht.


    Normale schriftliche Kommunikation ist wirklich selten bei Privatleuten ein Problem aber gerade Fotos, Videos usw. sind für viele sehr wichtig und daher besonders "schützenswert".



    Grüße

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    Original geschrieben von Thomas4711
    Ich weiss, welchen Aufwand wir im Rechenzentrum machen müssen, um eine Hochverfügbarkeit von Daten wichtiger System zu erreichen. Das kann ein solcher Dienstleister niemals bei den Dumpingpreis gewährleisten, von der Sicherheit mal ganz zu schweigen.


    ich sehe das anders als Du. Auch wenn ich nichts mit Sicherheit zu tun habe, aber aus dem Bereich EDV komme (inkl. Backup und Hostinglösungen bei Rechnenzentren) denke ich das sich soetwas sicherlich rechnen kann. Es kommt natürlich wie so immer auf die Masse an. Außerdem stehen dahinter potente Firmen die das KnowHow oft schon sowieso haben (EMC bei Mozy oder Amazon bei anderen Anbietern). Das ganze ist halt eine Mischkalkulation wie auch bei Webspace Anbietern. Wenn alle das Maxium ausnutzen klappt es nicht aber im Durchschnitt wird bestimmt deutlich weniger als die maximale Kapazität genutzt. Und damit rechnet sich das ganze dann schon wieder.


    Bei den Internetflatrates gab es ja auch am Anfang das Problem das Poweruser das ganze ausgenutzt haben, dann wurden FairFlats eingeführt und in der Zwischenzeit waren die Preise so gefallen, dass man diese wieder anbieten konnte ohne Pleite zu gehen.


    Bzgl. der Überlassung wichtiger Daten an einen Fremden gebe ich Dir recht. Hier muss man halt auf grosse Firmen setzen und eigene Verschlüsselungslösungen nutzen.
    Eine mechanische Sicherung auf Festplatten ist in meinen Augen aber absolut keine Option. Die Daten sind nie tagesaktuell und oft ist man zu bequem 1mal die Woche das Backup zu aktualisieren. Und dann bringt das ganze nichts wenn die Daten uralt sind. Daher ist für mich ein Onlineangebot absolut sinnvoll.



    Grüße

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    Original geschrieben von conzi
    Keiner was hierzu??


    tja, ist ja kein Versicherungsforum :p


    Also ich habe stationär und Zahnzusatz. Zwar auch noch eine Ambulantzusatz (Heilpraktiker usw.) aber das resultiert aus einer früheren PKV-Versicherung und ist sehr günstig und läuft daher mit (die bräuchte ich eigentlich nicht).


    Es kommt halt immer drauf an wie auch die Wünsche sind.


    Stationär wird eigentlich i.d.R. empfohlen, wobei es mir auch schon passiert ist das ich im KH war und trotzdem keine Privatunterkunft bekam da alles belegt war. Von daher hatte ich da sogar Pech damit. Für mich ist es aber gut zu wissen das ein paar Augenpaare mehr über meine Akten schauen und meinen Zustand beurteilen. Es gibt diese Stammtischmeinung das der Chefarzt eh der schlechtere Arzt ist, da er seltener operiert. Das mag zwar evtl. sein, aber der Chefarzt bildet sich i.d.R. auch anders weiter und kann seine Mitarbeiter entsprechend instruieren oder auch mal eine unbequeme Frage stellen.



    Zahnzusatz ist so eine Sache. Die einen sagen man soll das Geld sparen und wenn es soweit ist, dann davon finanzieren. Da haben Sie zwar Recht, aber wer macht das? Die meisten Leute geben Ihr Geld aus und sparen i.d.R. nicht für Ihre Zahnbehandlung. Wenn es dann zu einer solchen kommt dann muss man halt wissen ob man dies auch so problemlos zahlen kann. Bei meiner Frau (damals noch keine 30) wurde eine Behandlung gemacht die über EUR 2.000,- gekostet hat. Mein Eigenanteil wäre ca. 1.400,- gewesen durch die Zusatzversicherung waren es noch ca. 200,-. Der Beitrag für die Versicherung lag bei ca. EUR 17,-/Monat. Das wären ca. 6 Jahresbeiträge. Jetzt steht zwar nichts mehr an aber es kann ja schnell gehen. Und hochwertiger Zahnersatz kostet richtig gutes Geld.


    Ich könnte dies nicht aus meinem ersparten mal schnell finanzieren, ich habe mit 3 Kindern eine Konsumquote von gut 95% (inkl. Altersvorsorge) und da kann ich mir solche Summen nicht mal schnell ansparen (vor allem da es ja auch mal unvorhergesehen kurz nacheinander oder bei beiden Ehepartnern kommen kann).
    Daher gehe ich lieber den Weg der Versicherung und zahle monatlich die Prämien um dann im Fall der Fälle nicht schauen zu müssen wo ich das Geld auftreiben kann.


    Es gibt aber immer Schlaumeier die meinen durch gute Zahnpflege kann man vieles/alles verhindern. Das ist aber ein Irrtum. Mange Dinge (Speichefluss, -zusammensetzung, Anfälligkeit für Karies) sind genetisch bedingt und können nicht realistisch durch noch so gründliches Putzen verhindert werden.



    Ambulant (Heilpraktiker usw.):
    ist in meinen Augen überflüssig und lohnt sich nur für Leute die häufig zum HP gehen. Ansonsten sind die Leistungen IMHO nicht notwendig privat abzusichern, denn dies kann man i.d.R. wirklich noch privat stemmen da die Erstattungsgrenzen (bei HP und z.B. Brille) oft sehr niedrig sind.



    Ich hoffe das reicht Dir erstmal als Erfahrung, gern auch mehr, wobei ich in diversen Threads diesbzgl. schon geschrieben habe (vielleicht mal nachlesen).



    Grüße

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    Original geschrieben von Gärtner12
    Hat eigentlich jemand mit der AOk Rheinland gute Erfahrungen im Leistungsbereich, was mich an der TK stört sind dass sie kein Hausarztmodell anbieten und bei Zahnersatz etc. zum Beispiel keine Zusatzleistungen wie 2. Zahnarztmeinung.de anbieten...


    ich glaube Du übertreibst momentan ;)


    Du hast doch noch genug Zeit Dir eine neue Kasse zu suchen. 4 Wochen vor Ende der bisherigen Mitgliedschaft ist vollkommen ausreichend und vielleicht sieht man da ja schon weiter im GKV Dschungel.


    Wenn die AOK bei Dir ein gutes Hausarztmodell anbietet wäre Sie für mich vorzuziehen. Aber man muss einfach eigene Prioritäten setzen und da kann Dir auch keiner helfen. Bei den BKKn wäre ich "vorsichtig" da ist die Siemens BKK mit knapp 1Mio Versicherten (?) schon die viertgrößte BKK. Von daher dürften alle unbekannteren Kassen kleiner sein. Bevor ich eine BKK Alp wählen würde, würde ich ohne zu zögern die SBK vorziehen. Die haben wenigens mehrere Geschäftsstellen (was Dir ja anscheinend auch wichtig zu sein scheint), der Service ist bewiesenermassen gut (siehe diverse Tests) und es wird sie auch in ein paar Jahren noch geben.


    Im übrigen wichtig bei Hausarztmodellen: Nicht jeder Arzt nimmt an allen teil. Insbesondere Modelle der GEK (früher zumindest) sowie einiger BKKs sind nur von wenigen Ärzten akzeptiert worden. Mein Hausarzt hat gemeint das die Bedingungen der BKK Verträge die ihm vorlagen einfach zu kompliziert und nicht attraktiv genug waren für den "höheren" Verwaltungsaufwand. Da scheinen die AOKs einen grossen Stein im Brett (und viele Mitglieder) zu haben, da dort kaum ein Arzt um dieses Hausarztmodell herumkommt (sofern angeboten).


    Man sollte auch bedenken, dass ein Arzt aus BaWü/Bayern sicherlich keinem Hausarztmodell einer kleinen BKK aus Norddeutschland beitritt. Es gibt nämlich keinen "Standard-BKK-Vertrag", sondern es sind immer Einzelverträge zwischen Kasse-Arzt. Nur grosse überregionale Gesellschaften können Bundesweit soetwas aufziehen (früher zumindest die BarmerGEK). Bei allen anderen sind es regionale Geschichten.



    Grüße

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    Original geschrieben von Gärtner12
    Hallo,
    ich glaube ich nehme jetzt doch eine von den größeren Versicherungen zumindest ist es da ziemlich sicher, dass kein Zusatzbeitrag kommt oder irgendwann die Kasse ganz verschwindet...überlege nun hin und her...
    zwischen DAK, TK, Knappschaft...


    Hat jemand Erfahrungen?
    Danke..


    ein Garant ist das nicht, obwohl ich ja ähnlich rechne. Lt. diversen seriösen Medienberichten hätte die DAK im Februar 2010 einen Zusatzbeitrag erheben müssen. Durch interne Darlehen unter den Ersatzkassen (insbesondere BarmerGEK) wurde dies jedoch verhindert. Ein Garant ist Größe nicht, ich denke aber auch in der Beziehung zu Ärzten/Krankenhäusern macht sich Größe bemerkbar.



    Grüße


    PS: Ich werde beim nächsten mal wahrscheinlich bei uns die AOK Bayern wählen. Mit dem Hausarzttarif spare ich die Praxisgebühr pro Quartal und der Arzt bekommt eine höhere Zuweisung von der AOK.

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    Original geschrieben von GeizigerHund
    Habe keine Erfahrungen mit der Kasse, aber ich Frage mich immer, warum das ein so hoch angesetztes Kriterium ist, dass die Kasse in jedem Kleckerdorf eine Geschäftsstelle haben muss? Ich habe noch nie das Bedürfnis gehabt, eine Krankenkassengeschäftsstelle aufzusuchen, die kostenlosen Hotlines haben meine wenigen Fragen immer zu meiner Zufriedenheit beantwortet und für irgendwelche Formulare gibt's das Fax und den Postweg.
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    das muss man aber stark differenziert sehen. Für uns Computer begeisterten die auch gern telefonieren ;) ist das alles kein Problem. Ich behaupt aber für ältere ab 50 Jahren ist das ein entscheidendes Kriterium. Zumindest beobachte ich das bei meiner Mutter (Anfang 50) das Sie froh ist eine Geschäftsstelle nicht weit entfernt zu haben. Wobei sie die Geschäftsstelle nicht nutzt um Ihre Krankengeschichte zu besprechen, sondern Sie nimmt diverse Kursangebote usw. der KK in Anspruch und bekommt da bessere Informationen (die Kurse werde im Internet immer erst später freigeschalten) und man bekommt genauer sonstige Vergünstigungen/Aktionen mitgeteilt.


    Für mich ist das wie geschrieben im Moment kein Argument, wobei für meine Frau eigentlich schon (liegt einfach daran das man mit jemanden persönlich anders sprechen kann als mit einer Hotline..).




    Grüße

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    Original geschrieben von Gärtner12
    Hallo,
    ich hatte damals bei der Hotline angerufen, habe aber jetzt gesehen, dass bei uns in der Nähe eine Geschäftsstelle ist und dort angerufen, dort wurde ich sehr zuvorkommend behandelt und habe mir Unterlagen zukommen lassen. Mal sehen wenn die da sind...


    Darf ich mal fragen, warum du letztendlich von der BKK Siemens zur TK gewechselt bist?
    Danke..


    ursprünglich wollte ich bei der TK den Wahltarif TK-Privat Praxis wählen, bin aber nun nach längerem Recherchieren (erst nach dem Wechsel) davon abgekommen.
    Weiterhin bin ich der Meinung das eine grosse Kasse evtl. später einen Zusatzbeitrag erheben wird. Auch die Verhandlungsmacht gegenüber Ärzten/Pharmaindustrie ist in meinen Augen höher. Wobei letzteres durch die Einkaufsgemeinschaft der BKK auch in geringerem Maße gegeben ist.


    Alles in allem keine wirklichen Gründe mehr. Habe ich nur "leider" zu spät gemerkt. Da hätten wir auch bei der SBK bleiben können. Aber einen grossen Vorteil hat die TK noch, sie hat kostenlose Arzthotlines und meine Frau möchte diese ab und an nutzen. Bei mehreren Kindern ist doch immer mal eine Frage offen und der Hausarzt nicht griffbereit. Der Service der TK ist bisher auch tadellos gewesen, Geschäftstellen in meiner Nähe sind mir eigentlich nicht wichtig, aber selbst die gibt es.



    Grüße

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    Original geschrieben von Gärtner12
    Hallo,
    bin auf der Suche nach einer Neuen Krankenkasse und bin im Internet auf die BKK Siemens gestoßen. Was ich gut finde ist, dass diese auch in meiner Nähe Geschäftsstellen hat. Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit dieser Kasse?
    Danke.


    ich glaube in dem anderen Thread habe ich zu dieser Kasse schon etwas geschrieben. Wir waren bis vor 3 Monaten dort und sehr zufrieden. Gut ist das man einen persönlichen Ansprechpartner bekommt und die ganze Kasse ist etwas persönlicher. Wir sind aber dann zur TK gewechselt, das ist schon etwas anders (der Service ist auch sehr gut) aber auf Grund der vielzahl an Versicherten gibt es keine persönlichen Ansprechpartner mehr.
    Aber vom Service und evtl. Bonusprogrammen usw. kann ich nur zur SBK raten.



    Grüße


    PS: weiter oben hast Du geschrieben das Sie nicht gerade freundlich waren usw. Warum willst Du Deine Meinung ändern wenn Dein erster Eindruck negativ war?

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    Original geschrieben von Gärtner12
    Hallo,
    ich habe eine Frage und zwar hatte ich mich für eine Krankenkasse entschieden wo die Mitgliedschaft zum 1.4.2010 beginnen sollte. Die ist aber sowas von konfus usw. dass ich jetzt in eine andere wechseln möchte. Kann ich den Mitgliedschaftsantrag jetzt noch zurückziehen?
    Danke..


    kein Problem. Einfach eine neue suchen und "der alten neuen" wenigstens Bescheid geben. Selbst das müsste nach meiner Erfahrung nicht sein ist aber sicherer und seriöser.



    Grüße

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    Original geschrieben von spunk_007
    offiziell isses aber:


    ja, das habe ich auch gesehen. Wenn ich aber per KK bezahlen möchte, dann werden die Versandkosten drauf gerechnet.
    Evtl. bei Lastschrift anders, dann wird man wahrscheinlich reklamieren müssen...


    Ich habe auch schon gedacht das hinter dem Bild ein Link o.ä. ist, aber nix....



    Grüße