Beiträge von robrt

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    Original geschrieben von stanglwirt
    mach einfach nen bausparvertrag und greif die 50,-/monat ab...
    auch wenn da nicht die rieeeesen summe bei rauskommt, bisschen was ist es trotzdem - am ende hast du hald nen paar tausend euro extra...
    ist ja quasi geschenktes geld.


    vor allem da dies ja zumindest eine Kapitalgarantie beinhaltet. Denke auch das dies beim OP die günstigste Lösung wäre wenn Fonds nicht infrage kommen. Wobei es doch kein Problem ist 'geschenktes' Geld etwas spekulativer anzulegen, sofern man es nicht in 7 Jahren unbedingt braucht. Denn es ist ja kein Problem das Depot (falls die Kurse mal wieder unten sind) einfach weiterzuführen bis sie sich erholt haben.



    Grüße

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    Original geschrieben von Hpman
    Jemand Tipps oder Ideen dazu. Weil überall wo es um VWL geht, liest man nur von Fonds und Bausparen.
    Danke Hpman


    ohne es 100% zu wissen, gehen VWL IMHO nur für diese beiden obigen Dinge. Vielleicht gibt es ja einen Garantiefonds o.ä. musst Dich halt mal dort schlau machen.



    Grüße

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    Original geschrieben von SiemensmasterXXX
    Ich hatte in diesem Thread schon einmal vor über einem Jahr gepostet und danach leider das Thema erst einmal aus den Augen verloren, aber in letzter Zeit wurde es wieder aktuell.
    Noch einmal eine Frage zu dem Z100 Tarif der Arag:
    Angenommen, ich habe ein Loch im Zahn, und der Zahnarzt fragt, ob ich Amalgam, Kunuststoff oder Keramik als Füllung wünsche: Welche Behandlung würde der Z100 Tarif tragen?


    Gibt es allgemein noch mehrere Erfahrungen hier im Forum mit dem Z100 Tarif?


    SiemensmasterXXX


    Keramik als Füllung gibt es meines Wissens nach nicht. Dann wäre es ein Inlay. Bei Füllungen werden 100% der Mehrkosten übernommen. Bei Inlays max. 80% des Rechnungsbetrages (Berechnung wie bei Kaan).


    Ich hatte den Z100 bisher auch. Er hat "normal" geleistet, ich hatte aber keine größeren Sachen nur professionelle Zahnreinigung. Eine Wurzelbehandlung wurde nicht übernommen da die GKV einen Teil gezahlt hat. Und bei Wurzelbehandlung wird nur geleistet wenn die GKV überhaupt nix zahlt...
    Jetzt bin ich bei der CSS, ist eine schweizer Versicherung mit noch besserem Leistungsumfang als der Z100 und eigentlich nicht viel teurer. Das Konzept ist etwas anders als in D üblich aber bisher überzeugend.


    Viele Grüße

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    Original geschrieben von Kaan
    Finde in den Unmterlagen nichts zu Hohlkehlen oder sowas


    ist relativ einfach. Zahnersatz wird mit 80% (inkl. GKV Leistung) bezuschusst, d.h. 20% sind immer Dein Eigenanteil.



    Beispiel von der Arag-HP:


    Zahnersatz: EUR 1.100,-
    Festzuschuss: EUR 400,-
    Differenz: EUR 700,-
    Übernahme durch Z100: EUR 480,-
    Eigenanteil/Restbetrag: EUR 220,- (20% vom Rechnungsbetrag)


    Wenn es sich bei Dir um Regelversorgung handelt wird der komplette Betrag übernommen (kommt eher selten vor), falls höherwertig, sind es IMHO 80% von EUR 416,05 = 332,84 abzgl. GKV Zuschuss. Dein Eigeanteil beträgt also EUR 83,21.



    Das Problem könnte bei Dir sein das die ersten Jahre eine Staffel beim Z100 gilt. Da aber der Rechnungsbetrag relativ gering ist, wirst Du diese Erstattungsgrenze noch nicht erreichen.


    Grüße

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    Original geschrieben von Chefkoch85
    Wieso sind eigentlich bei LCD's oft ein DVB-T Empfänger integriert? Da empfängt man doch sowieo nur die Öffentlichen... viel wichtiger wäre doch ein DVB-C Empfänger...


    das ist so nicht richtig. In Ballungsräumen kommen auch fast alle Privaten darüber....


    Auf dem Land hast Du recht, aber wer lebt schon da. :D



    Grüße

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    Original geschrieben von CLK
    Denn ohne Einspruch (also nur durch den Vorläufigkeitsvermerk) ist es möglich dass trotz entsprechendem Urteils des BVerfG doch keine automatische Bescheidänderung, mithin also eine Steuererstattung, erfolgt.


    deswegen muss man aber nicht einen Einspruch einlegen. Man selbst kann dann ja ohne Probleme die Auszahlung "beantragen". Der Steuerbescheid ist dahingehend ja vorläufig und kann von beiden Seiten geändert werden wenn eine Entscheidung in diesem Punkt fällt.
    Die Vorläufigkeitserklärung reicht vollkommen aus. Auch in der Fachliteratur o.ä. wird nicht mehr darauf gedrungen einen Einspruch einzulegen.



    Grüße

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    Original geschrieben von adx
    Aha oh also dann hätte ich wohl schlechte Karten, weil ich das Handy ganz allein in das Paket gelegt habe, das hat keiner gesehen dass ich es da rein getan habe, und ich habe zwar natürlich noch die Rechnung von meinem Handy,
    habe es aber wegen einem speziellen Problem an einen anderen Shop geschickt!
    Hm oder reicht der Schriftverkehr mit dem Shop auch aus als Nachweis mit der Zusage dass sie es mir reparieren können?
    Naja zum Glück ist es ja jetzt da angekommen, ist also nur eine Theoretische Frage, aber das interessiert mich halt!


    ich hatte diese Problem mal bei Hermes. Ich hatte ein Mobiltelefon bei ebay verkauft. Es ist aber beim Käufer nie angekommen. Ich habe damals an Hermes die Kommunikation mit dem Käufer sowie den "ebay-Kaufvertrag" geschickt und ohne Probleme das Geld erhalten. Das wird bei DHL IMHO so ähnlich funktionieren.



    Grüße

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    Original geschrieben von Mephisto
    Wo habe ich was anderes gesagt :confused:?


    Zitat


    Zum Beispiel finde ich es ziemlich dreist, einen jungen Menschen, der seine Ausbildung, z.B. sein Studium, beendet hat, zwangsweise in eine Kasse zu stopfen, in die er a) wesentlich mehr einzahlt und zum Ausgleich b) wesentliche weniger Leistungen erhält. Und das ganze dann für mindestens (!) 3 Jahre, im Normalfall natürlich eher mehr, bis großzügigerweise der Weg in die PKV zurück gestattet wird.


    hier in meinen Augen hast Du etwas anderes gesagt.


    Zitat

    Original geschrieben von Mephisto
    Ich feuere sofort meinen Berater, wenn das so richtig ist.


    war etwas missverständlich, nur wenn Du vorher auch schon Privat versichert warst (z.B. von Geburt an als Kind von Beamten usw. Als "normaler" Student nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von Mephisto
    Japp, und mit seinem ach so üppigem Einstiegsgehalt und Steuerklasse 1 kann man einen Berufsanfänger zu den ganz ganz großen Leistungsträgern zählen; ja nee, is klar.


    und warum willst Du dann in die PKV? Wie hier schon geschrieben, geht man davon aus das Personen die > x verdienen für Ihre Gesundheitsvorsorge selbst sorgen können. Da Du deutlich drunter liegst wird Dir das eben nicht zugestanden.



    Zitat

    Original geschrieben von Mephisto
    Gewagte Unterstellung würd' ich sagen. Rate mal, warum ich für eine private und individuelle Vorsorge votiere, statt gesetzlichem ineffizientem Einheitsbrei; das ist btw auch der Kerngedanke Deiner weiter unten zitierten sozialen Marktwirtschaft (gewesen). Die arme an sich gute Idee wird nämlich in sehr vielen Köpfen umgedeutet zu "Staat! Staaaat! Hilf mir & bändige, wenn Du grad dabei bist, die böse Wirtschaft!". Tatsächlich war damit aber etwas ganz ganz anderes gemeint.


    keine gewagte Unterstellung. Hast Du Dir mal die Mühe gemacht und die Gesundheitssysteme in der Schweiz, Norwegen, Dänemark usw angeschaut? Da ist kein Kapitalgedecktes System als "Grundsystem". Und das ganze ist auch gut so. Reine Kapitalgedeckte Systeme sind nach neuesten Studien auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Da gerade in schwachen Finanzmärkten Probleme bei der Finanzierung bestehen. In der Altersvorsorge besteht das selbe Problem. In den USA sieht man das viele alte Leute im Rentenalter arbeiten müssen da Ihre kapitalgedeckten Renten momentan nicht so sprudeln.


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    Original geschrieben von Mephisto
    Wo pickt denn bitte jemand, der sich privat versichert, Rosinen :confused:? Bitte um Spezifizierung!


    erst privat versichern, bessere Leistung bekommen und wenn man krank wird bzw. Familie plant o.ä. wieder GKV versichern.



    Zitat

    Original geschrieben von Mephisto
    und wo bleibt jetzt die Rosine?


    siehe oben.


    Zitat

    Original geschrieben von Mephisto
    Wie brilliant das bzw. eine gute Einheitskasse funktioniert hat, kann man doch geschichtlich recht gut nachvollziehen, oder? Da war doch gestern was :D, oder?!


    nein ist eben nicht so. Auch in den anderen westlichen Ländern gibt es nur Einheitskassen. Meinst Du diese Systeme? Soweit ich das sehe leben die ganz gut damit.



    Grüße

    Zitat

    Original geschrieben von Mephisto
    Zum Beispiel finde ich es ziemlich dreist, einen jungen Menschen, der seine Ausbildung, z.B. sein Studium, beendet hat, zwangsweise in eine Kasse zu stopfen, in die er a) wesentlich mehr einzahlt und zum Ausgleich b) wesentliche weniger Leistungen erhält. Und das ganze dann für mindestens (!) 3 Jahre, im Normalfall natürlich eher mehr, bis großzügigerweise der Weg in die PKV zurück gestattet wird. Und warum das ganze? Weil man mit einer Horde junger Leute, die alle grundsätzlich wohl keine großen Kosten für eine Kasse verursachen, da kerngesund und noch dazu arbeitsmäßig so fest eingebunden, daß mal eben Krankfeiern sowieso ein no-go ist, ganz prima die vollgestopften Wartezimmer mit den "schlechten" Risiken gegenfinanzieren kann.


    das ist soweit nicht richtig. Es dürfte wenige Studenten geben die direkt nach dem Studium mehr verdienen als die BBG. Sicherlich ist es ärgerlich das man jetzt 3 Jahre warten muss, aber gut Ding will Weile haben.
    Und wer schon als Student Privat versichert war, muss ja gar nicht in die GKV. Er kann einmalig vor Aufnahme eines Jobs wählen ob er privat oder gesetzlich versichert sein möchte.


    Des Weiteren glaube ich hast Du das Solidaritätsprinzip nicht verstanden. Die Stärkeren sorgen für die Schwächeren. Nach Deiner Definition sollen die jungen Leute die kaum Kosten verursachen davon am meisten profitieren und die Kranken, Alten usw. Ihre Kosten selbst stemmen. Komischerweise wird sich Deine Sichtweise sofort ändern wenn die obigen Jungen älter/kränker werden. Auch diese werden dann danach rufen das der Staat bzw. die Gesellschaft ihnen hilft. Oder sie wollen auf einmal Familie/Heiraten usw. Dann ist die GKV wieder erste Wahl denn da kann man ja wieder sparen :flop:


    Deutschland ist das einzige westliche Land in dem man seine Haupt-Krankenversicherung wählen kann. Überall sonst gibt es normale Grundversorgung und jeder kann (sofern ihm natürlich finanziell möglich) privat noch mehr Leistungen absichern. Es gibt aber nirgendwo die Möglichkeit das sich ca. 10% der Bevölkerung, die oft Gutverdienenden PKV Versicherten, sich dem Solidarsystem entziehen und sich nur die Rosinen heraus picken.


    Im übrigen kenne ich aus meinem beruflichen Umfeld diverse Fälle wo alte Leute PKV Beiträge von > EUR 1.000,-/mtl. pro Person bezahlen müssen. Und nein das sind keine Horrorgeschichten. Diese wären froh in der GKV (trotz weniger Leistung, Leistungskürzungen) geblieben zu sein, denn mit dem gesparten Geld hätten Sie ohne Probleme ja diese Minderleistungen "egalisieren" können.
    Es ist nunmal sicher das die PKV im Alter teurer ist und viele wollen danach zurück obwohl Sie sich schon ewig dieser von Ihnen gescholtenen und verschmähten Solidargemeinschaft entzogen haben. Daher finde ich es gut das die PKV nun durch den Grundtarif gezwungen wird diese Risiken im Alter selbst abzudecken und nicht in die GKV zu schieben.


    Nicht umsonst wollen selbst nahmhafte private Versicherungen die PKV in ihrer jetzigen Form abschaffen und sich ganz auf Zusatzversicherungen konzentrieren. Das Risiko der steigenden Kosten wird Ihnen langsam zu hoch. Das sieht man auch daran, dass immer mehr Einschränkungen usw. in der PKV gelten, d.h. man bekommt obwohl PKV nicht mehr jede Behandlungsmethode bezahlt.


    Sicherlich gibt es im gesetzlichen System viele Möglichkeiten noch Kosten zu senken, Strukturen zu verschlanken usw. Auch wenn der Gesundheitsfonds nicht das beste Vehikel ist, wird die Konsolidierung unter den Krankenkassen IMHO dadurch nochmal an Fahrt gewinnen. Vor der Liberalisierung der GKV gab es über 1.000 Krankenkassen. Aktuell sind es immer noch mehr als 250. Warum ist dies notwendig wenn eh alle zu 95% die gleiche Leistung erbringen? Daher wird der Konzentrationsprozess weitergehen. Durch die dann deutlich mitgliederstärkereren Versicherungen haben diese besser Verhandlungsmöglichkeiten bei Ärzten/Krankenhäusern/Pharmafirmen usw. Dies wird zumindest in Teilbereichen Kosten senkend wirken bzw. die Qualität der Betreuung verbessern.


    Ich denke es ist fair sich mit dem Gesundheitsfonds auseinanderzusetzen. Er ist nicht die erste Wahl, aber er hilft das System langfristig zu verbessern und egal welche Regierung (rot-grün oder schwarz-gelb) kann danach Ihr eigenes Konzept ohne größere Umstellungen weiter verfolgen.


    Viele Grüße
    Aik


    PS: Und ja, ich bin stolz auf das Solidaritätsprinzip und auf unsere (noch!) vorhandene soziale Marktwirtschaft. Zu was Turbokapitalismus führt sieht man in GB und den USA zur Genüge. Ich für mich möchte so nicht leben und habe kein Problem etwas mehr zu bezahlen damit auch die Schwächeren in unserer Gesellschaft ein lebenswürdiges Leben führen können und sich nicht ausgestossen bzw. überflüssig fühlen. Leider ist es schwer diese Errungenschaften bei uns zu verteidigen, da der Egoismus bzw. die Ellbogengesellschaft immer mehr um sich greift und man auf verlorenem Posten steht.


    PPS: Weiterhin muss ich Andreas24 Recht geben. Jeder der etwas gegen die aktuellen Zustände hat (aber auch die die diese unterstützen) kann sich in diversen Parteien und Organisationen engagieren. Nur immer Meckern aber dann nichts anderes unternehmen hilft nicht. Auch bin ich der Meinung das Leute die nicht wählen, keinen Anspruch darauf haben zu meckern. Denn diese Leute hätten zumindest durch Abgabe Ihrer Stimme versuchen können etwas zu ändern. Und wenn das nicht reicht dann gehört es sich sich selbst zu engagieren und nicht nur Meckernd/Schmollend in der Ecke zu stehen und die Gesellschaft bzw. "die da oben" für alles schuldig zu erklären.

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    Original geschrieben von BigBlue007
    Was mich ehrlich gesagt wundert, ist, dass nicht irgendwann mal einer hergeht und das Ganze mal gerichtlich hinterfragen lässt. ebay hat als Auktionsplattform zweifellos eine marktbeherrschende Stellung. Wenn sie dies nun ausnutzen, um bestimmte Zahlungsmethoden durchzudrücken, an denen sie zudem selber auch wieder verdienen, dann bin ich mir offen gesagt nicht sicher, ob das nicht rechtlich angreifbar ist.


    ich denke eine generelle Pflicht wird nicht durchsetzbar sein. Sonst passiert das selbe wie IMHO in Australien wo die Verkäufer auf die Barrikaden gegangen sind und auch Verbraucherschützer klagen wollten. Dort ging es zwar darum das paypal das einzig zulässige Verfahren werden sollte aber das ist hier ja dann nicht anders. Wenn man paypal und Überweisung anbietet werden 99% der Kunden paypal nutzen. Ist ja wirklich sehr bequem.



    Grüße