Beiträge von murosama

    Laut chip.de werden zuerst neue Handys mit der Software ausgeliefert; bedeutet, wer ein neues kauft, bekommt die Software (als 30-Tage-Testversion) mitgeliefert.


    "Ob und wann iPhone-Bestandskunden MN7 nutzen können, bleibt offen. Dazu sagte Navigon nichts."


    [Quelle: http://www.chip.de/news/iPhone…von-Navigon_36306185.html]


    Also abwarten... ;)


    (Da die Partnerschaft mit T-Mobile betont wird, kann es durchaus sein, dass das Programm vorerst nur mit einem T-Mobile iPhone erhältlich sein wird. Mit einem neuen, wohlgemerkt...)

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Das ist nun wirklich abstrus... und auch insofern Quatsch weil sich keine Kultur je ohne spirituelle / religiöse Einflüsse entwickelt hat. Die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach dem Ursprung und der Bedeutung der Dinge, dem Schöpfer allen Daseins, das sind Grundfragen der Menschheit. Diverse Kulturen geben darauf ganz verschiedene Antworten, aber die Annahme, dass sich irgendwo Zivilisationen ohne Vorstellung zu diesem Themen entwickelt hätten oder entwickeln könnten, ist abwegig.


    Genau dieser Ansicht bin ich auch. Natürlich kann man sagen: "Ohne Religion (monotheistische Religion in unserem Fall) wären wir heute genau so weit."


    Aber das ist eben nur eine Behauptung. Diese wird von einigen Autoren (bspw. Dawkins) zwar vehement vertreten, wer sich die Argumente allerdings genauer anschaut, findet etliche Ungereimtheiten. Diese findet man im übrigen ebenso bei Missionaren, aber Religionsunterricht sollte nicht mit einer Missionierung verwechselt werden ! Wie oben angesprochen ist das der Kern des Problems. Ich kenne im übrigen einige Theologen, die durchaus auch im Hochschulbereich Seminare wie "Religionskritik" anbieten; ohne dass sie Nachteile dadurch hätten... um eine objektive Sichtweise zu ermöglichen muss man die Vorstellung Religion=Mission ablegen, denn wir leben nicht mehr im 15. Jahrhundert...


    Außerdem verstehe ich eigentlich nicht, wieso man nicht die einfachste Lösung praktiziert:
    Religionsunterricht und Ethik-Unterricht. Jeder bekommt die Wahl, welchen Unterricht er besuchen will (und das sollte wirklich jede/r Schüler/in entscheiden dürfen, nicht wie in Bayern erst Achtzehnjährige...). Wenn Glaubenssachen zur Pflicht werden, schießen sie auch über's Ziel hinaus. Aber wenn jemand sagt, alle sollen den Ethikunterricht besuchen, finde ich das ebenso unangebracht.

    Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    Wieso wird in Deutschland so schnell und leichfertig mit dem Schuld-Begriff um sich geworfen, jede Handlung mithilfe der Schuld-Kategorie simplifiziert? Liegt hier ein Vergehen oder eine Straftat, eine verwerfliche Handlung oder dergl. vor?


    Naja, man muss schon unterscheiden zwischen der Bedeutung von "Verschulden" im Strafrecht und außerhalb des Strafrechts; in einem juristischen Kontext bekommen viele Wörter eine andere Bedeutung als im Alltagsgebrauch.
    Allgemein "Verschulden" im Sinne von "Schuld sein an" ist meiner Ansicht nach eine gebräuchliche Wendung...


    (Sorry für OT)


    Zitat

    Original geschrieben von zumwinkler Die Frage ist ja sowieso, ob solch unterschiedliche Datenverbindungspreise vor Gericht überhaupt Bestand haben würden, sollte Eplus diese bei einer Rückbuchung per Anwalt einklagen wollen. Es dürfte Eplus schwerfallen, weshalb eine identische Leistung (an der Konfiguration musste der Kunde wohl nichts verändern), allein wegen Nichtzahlung von einer Grundgebühr das 32-fache an Kosten verursacht haben soll. Da kann man durchaus von (sehr sehr) überraschenden Kosten sprechen, die dann auch nicht zu zahlen wären. Ist ein bischen stressig, aber der Vorteil im Falle eines Rechtstreits liegt beim Kunden.


    Von einem Rechtsstreit rate ich dringend ab ! Es ist zwar eine Frechheit von Eplus, derart hohe Gebühren zu verlangen, aber verboten ist es mit Sicherheit nicht.


    Ohne Rechtsschutzversicherung können durch solch ein Verfahren unnötige zusätzliche Kosten entstehen (in nicht unerheblicher Höhe).

    Zitat

    Original geschrieben von zumwinkler
    Völlig nicht religiöse Länder dieser Welt wie bspw. Japan haben ein uns ähnliches Rechtssystem, da ist man wissenschaftlich auf gleicher Höhe.


    Sorry, aber da verstehst du etwas völlig falsch: Japan wurde nach dem zweiten Weltkrieg durch die amerikanische Besatzungsmacht das bis heute geltende Recht praktisch aufgezwungen. Teilweise wurden Grundsätze auch schon im 19. Jahrhundert im Zuge der Reformpolitik übernommen. Der wissenschaftliche Stand hat meiner Ansicht nach außerdem nichts mit den Werten/Überzeugungen zu tun, die primär durch den Religionsunterricht beigebracht werden sollen: Moralische Werte.


    Und hier wid im Religionsunterricht durchaus Arbeit geleistet, die sich an Wissenschaftlichen Erkenntnissen (bspw. Kohlberg'sches Stufenschema) orientiert und einen direkten Bezug zu Interessen der Gesellschaft hat. Als ein Beispiel kann man die Konfrontation mit Dilemmata nennen, die Schüler/innen dazu anregt, eigene Haltungen zu überdenken und ggf. Begründungen für die eigene Haltung zu finden.


    Natürlich könnte man diese Arbeit auch in andere Fächer integrieren, aber am besten geeignet ist nunmal der Religionsunterricht, da die Menschheit durch die Religionen geprägt ist und durch sie zu dem geworden ist, was wir die heutige "Gesellschaft" nennen.


    Im Übrigen sehe ich das Problem eher darin, dass ein Großteil der Bevölkerung denkt, im Religionsunterricht lernt man von Mose, Abraham oder auch Mohammed (etc.); dass das aber nur ein kleiner Teil des Unterrichts ist, wird nicht gesehen. Darüberhinaus kann Religionsunterricht durch den religiösen Anteil einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten, denn nur wer die eigene Religion und die anderen Religionen kennt, kann sie akzeptieren. Ich habe noch heute sehr positive Erinnerungen an den eigenen RU, wo wir bspw. eine Moschee besuchten und mit dem Immam eine Gesprächsrunde hatten.


    Wird Religionsunterricht abgeschafft, fördert das meiner Ansicht nach die Gefahr religiöser Missverständnisse und nimmt der Schule eine Möglichkeit, auf die moralische Entwicklung positiv einzuwirken.


    War jetzt etwas länger, sorry