Beiträge von xpop

    Bei der ganzen Augenwischerei in den Medien zum Thema Tarifeinheit, möchte ich mal anbringen, dass in den meisten DB-Betrieben, in denen Lokführer arbeiten, diese jetzt schon die Mehrheit haben. Onkel Hartmut hat dafür gesorgt dass die Lokführer ihre eigenen Fahrbetriebe bekommen. Bezweckt hat er damit aber was anderes....

    Zitat

    Original geschrieben von BlueSkyX
    Spätestens jetzt bin ich mir sicher, dass es Herrn W. nicht mehr um Ergebnisse geht und es gar nicht mehr um die ursprünglichen Themen geht.



    Ansonsten sollte er doch wissen für welches Ziel er streiken lässt. :rolleyes:


    Ist doch garnicht so schwer:


    Die Bahn hat die Forderungen der GDL weitestgehend zurück gewiesen, deswegen wird jetzt gestreikt.
    Nun kommt jemand und fragt nach, was denn die Bahn noch machen könnte. Das sagt Onkel Weselsky, ihm fällt nix ein. Auch richtig, was soll ihm auch einfallen, die Forderungen sind bekannt und werden vertreten, wieso soll er sich denn was Neues ausdenken? Also er weiß schon warum und wofür gestreikt wird.


    Und nein, es geht nicht um 4,7% (Die ansich schon lächerlich sind, im selben Zeitraum haben andere Gewerkschaften mehr hinbekommen).


    Und je nach geplanter Schicht entsprechen 75€ Streikgeld schon wenigstens dem Verdienstausfall.

    Also, einer hat aufgepasst, es ist eine Wasser-Solar-Anlage geplant, daher ist also ein Kessel nötig, in dem das Wasser erhitzt und gespeichert wird, von dort aus geht das Warmwasser also seinen Weg durchs Haus.


    Durch sinnvolle Planung ist kein Warmwasserverbraucher weiter als 5m Luftlinie vom Kessel entfernt.
    Durchlauferhitzer schlagen sich aber auf den Anschlußwert des Hausanschlusses durch, und das nicht gerade knapp! Mit dem normalen Stromanschluss kommt man da schnell an seine Grenzen, gerade wenn man - wie wir - es in Betracht ziehen Vorsorge für ein E-Auto zu treffen.
    Die Erhöhung des E-Anschlusswertes geht mitunter auch in die Tausende, je nach Gestaltung. Dann ist auch nix mehr mit "30 Meter von Straße aus inklusive", was die Leitung betrifft.


    Übrigens braucht man entweder diverse Durchlauferhitzer, oder trotzdem irgendeine Form von Ringleitung, sonst kommt wieder erstmal nur Kaltwasser bis es dann irgendwann heiß wird. Das wollen wir nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von Arminius
    Übrigens darf man nicht vergessen, dass die DB neben dem Personenverkehr auch Güterverkehr auf der Schiene betriebt.


    Und neben den Fernbuslinien, die wie schon geschrieben, sich gerade mächtig die Hände reiben, profitieren auch private Schienengüterverkehrsunternehmen von den GDL-Streiks. Das einzige Problem: Fehlende Ressourcen. Loks und Lokführer sind Mangelware. Sobald die aber lukrative Verträge in der Hand halten wird schon was möglich gemacht.


    Und jetzt ratet mal, wer in den größten dieser Unternehmen Tarifverträge abschliesst....


    Nur, die Bahn ist Deutschlands größter Busunternehmer...
    Im Fernverkehr wahrscheinlich noch nicht die größte Nummer, aber wenn irgendwo Busse gechartert werden hat verdammt oft Mutter Bahn ihre Finger im Spiel. Und die regionalen Busunternehmen sind ja meist eh schon in Bahn-Hand.

    Hallo Leute!


    Haben das erste Angebot erhalten in dem es um den Ersatz der Gaszentralheizung durch Pelletzentral geht.


    Selbst bei einer Verdreifachung des Gaspreises und stabil bleibenden Pelletpreisen (wenn die denn wirklich auf dem Preis bleiben), tritt der Spareffekt erst in frühestens 10 Jahren auf. Eine Verdoppelung des Gaspreises bringt die Spanne irgendwo auf 20 Jahre. Ein Aspekt den wir bisher immer völlig übersehen haben, ist der wesentlich höhere Stromverbrauch einer Pelletheizung. Haben auch versucht das mit dem Onlinerechner der RWE nachzurechnen, kommen da auf sowas ähnliches.


    Einsparungen irgendwann erst mit der zweiten Heizugsanlage, wenn man dann den Lagerbehälter nicht mehr neu kaufen muss.


    Also machts eher Sinn auf Gas zu setzen (ein Kamin ist sowieso vorhanden, zum Zuheizen im WZ) und später ggf umzurüsten.
    Tiefenwärme ist Risiko³, einer der zukünftigen Nachbarn hats probiert und nichts gefunden, zusätzlich historischer Boden, wehe wenn da was gefunden wird. Aus selben Grund keine Flächenlösung, zumal der vorhandene Garten weitestgehend erhalten bleiben soll.


    Wir recherchieren noch etwas, wenn es hier noch Meinungen gibt, immer her damit! Ansonsten wirds wahrscheinlich bei der einfachsten Lösung bleiben. Haben noch ein paar Wochen Zeit zu entscheiden.

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    So brauchen Pellets aber mehr Platz als ein Gastank. Und sonst musst du da wohl nach Gefuehl oder Ideologie entscheiden.


    Da hast Du Recht, denn Gas kommt hier im Osten aus der Straße :D Also nix Tank, Platz für den Pellets-Sack hätten wir aber...

    Zitat

    Original geschrieben von Arminius
    Kollege, soll das hier ausarten wie in anderen Foren?
    Einige Deiner Aussagen sind höchst diskutabel und ich glaube kaum, dass sich TTler mit Schlammschlachten abgeben wollen.


    Hallo!
    Nein, ich hab grad noch was dazu geschrieben, und damit bin ich durch ;-) An Schlammschlachten bin ich nicht interessiert.

    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Ich sage doch: Das sind die Allmachtsphantasien des Herrn Weselsky.


    Falsch, sie waren mal gemeinsam vertreten. Bis die Unzufriedenheit mit der damaligen Vertretung durch die Gewerkschaft zur Entstehung der GDL geführt hat, in die - wie der Name sagt - hauptsächlich Lokführer eingetreten sind, aber eben nicht nur. Es hat sich eine neue Interessenvertretung gegründet, diese möchte nun ihre Interessen durchsetzen, neue Mitglieder gewinnen (was wohl auch gelingt). Weselsky ist da zwar Häuptling, der Antrieb kommt aber von den Mitgliedern, sonst könnte er sich nicht halten.


    EVG und Bahn möchten ihre Interessen genauso durchsetzen, nur wird grad auf der Bahn eher nur dann rumgedroschen wenn was Medienwirksames nicht funktioniert, kein Personal, schrottige Anschaffungen... Solange mit dem Personal mies umgegangen wird, es aber für die Öffentlichkeit keine Konsequenzen hat, interessiert sich keiner dafür.


    Nun ist's halt mal anders, das Personal wehrt sich, es gibt Auswirkungen und plötzlich sind alle am Schreien.
    Ob nun Weselsky oder ein anderer an der Spitze steht spielt keine Rolle.


    Und nochmal, die Spaltung kam vom Konzern, die große Bahn musste ja unbedingt x-mal geteilt werden, und die neu entstandenen Betriebe nochmal in Einheiten zerlegt werden. Nur so gelingt es, dass die GDL stellenweise 100% der Arbeitnehmer vertritt, in einem klitzekleinen Unternehmen mit DB-Logo, dann dummerweise aber in der Lage ist ein ganzes Bundesland lahmzulegen. Hoch lebe das Out-Sourcing, plötzlich sind die Lokführer in einer Tochter GmbH und unter sich.


    Die Zugpersonale halten schon noch zusammen, leider gibt's ja kaum noch Aufsichten. Aber viele der ehemaligen Aufsichten sind heute Lokführer, und auch GDL-Mitglieder. Damit wird die Stimmung auch angeheizt.


    Die gemeinsame Vertretung aller Zugpersonale kann auch Vorteile für alle haben: Es wird halt einmal gestreikt, und nicht GDL und EVG abwechselnd, so wie es jetzt ja zu kommen scheint.
    Ein Zug verkehrt weder ohne Lokführer noch ohne anderes Zugpersonal.


    Hätte die EVG einfach nicht so einen Mist gemacht die letzten Jahre würden wir heute nicht mit der GDL leben müssen. Die Arbeitnehmer fühlen sich durch die GDL gut vertreten, und dafür ist sie da!

    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Also ich bin einer der "gemeinen Bürger" und halte 5% nicht für überzogen.


    Aber deshalb streikt die GDL doch gar nicht.


    In dem Arbeitskampf geht es einzig und allein um den Ego-Trip und die Allmachtsphantasien des Herrn Weselsky


    Leider eben nicht, Weselsky ist nach der langen Liste der anderen Gewerkschaftsoberen die schon die Fahrpersonale vertreten haben, der Erste der A***** in der Hose hat auch mal was zu machen, und nicht nur auf Versammlungen Reden zu schwingen.


    Es kocht unter der Oberfläche der Bahn schon lange, nicht erst ein, zwei Jahre, und nicht nur bei den Lokführern.
    Die Spaltung von Lokführern Strecke, und Bereitsstellungslokführern zum Beispiel, was hat die Bahn davon? Sicher man könnte bei den paar Mann was sparen. Aber die sind eine Minderheit in einer angeblich anderen Minderheit, also wirtschaftlich eher unbedeutend. Dummerweise müssen Bereitsteller bei entsprechender Eignung im Ernstfall auf die Strecke, na hups, ein Schelm wer da Böses denkt... In diesem Moment will wieder mal keiner was von der anderen Eingruppierung wissen, Hauptsache es fährt. "Ernstfall" ist bei der aktuellen Personalsituation eigentlich schon, sobald auch nur einer krank wird oder zu spät kommt.


    Unterschiedliche Tarifverträge für eine Berufsgruppe sind auch kein Anliegen der GDL, sie würde auch gern alle Zugpersonale vertreten. Dies will aber die eher dem Arbeitgeber nahestende EVG nicht. Nun könnte man auch dieser den Teilungswillen in die Schuhe stecken. Angefangen mit dem Mist hat die Bahn, wir waren alle mal in einer Gewerkschaft... und zuvor waren alle Beamte. Es rächt sich nun was damals forciert wurde: spalten soweit es geht, und weiter.


    Nachdem nun neben der GDL auch die EVG ihren Streikwillen bekundet hat, scheint sich ja eine leichte Tendenz zu Gemeinsamkeiten zu zeigen.


    Zu meinen Zeiten bei der Bahn haben Aufsichten, Lokführer und Zugpersonale zusammen gehalten und gemeinsam gestreikt. Es gibt mehr Zugbegleiter in der GDL als man so vermutet.

    Hallo!


    Wir werden einen Neubau (160m² WFL) errichten, als bisherige Heizungsanlage ist eine Gas-Wasser-Solar-Anlage geplant. Noch können wir dort aber Änderungen vornehmen. Im Bekanntenkreis haben wir von dieser Variante bisher eher positive Meinungen vernommen. Durch die Solar-Unterstützung ließen sich wohl die Gaskosten teils erheblich reduzieren. Wobei alles unter 60€ Gas im Monat für uns eine Verbesserung darstellen würde, so hoch ist unser aktueller Abschlag für die vorhandene Altbauwohnung (~90m²).


    Nun würden wir das Gas ausschließlich zur Wasserbereitung nutzen, eine andere Nutzung in der Küche ist nicht vorgesehen.


    Nun die Frage wie steht's um eine Pelletheizung? Leider kennen wir niemanden der damit Erfahrungen hat. Welche Mehrkosten kommen bei der Errichtung auf uns zu? Gibt es Einsparpotential? Welche Mengen müssten wir abnehmen um sinnvoll damit leben zu können?


    Es ist keine Wärmepumpe vorgesehen, die Mehrkosten dafür würden sich nach aktueller Schätzung in den nächsten 25 Jahren nicht rechnen.