Ich hab letztes Jahr den Motorradschein gemacht, nachdem ich fast zwei Jahre einen Piaggio MP3 400 gefahren bin.
Vorher gab es auch die Bedenken diverser Verwandten und Freunde, Motorradfahren wäre die Einladung zum Selbstmord, etc...
Durch solche Sprüche habe und würde ich mich nicht abhalten lassen. Denn schon in den ersten Fahrstunden merkt man, ob's geht oder nicht. Aus meiner Gruppe haben von 10 Personen zwei dann nach der Theorie und den ersten paar Stunden eingesehen daß es bessere Hobbys für sie gibt.
Zu den Leistungen: der MP3 mit seinen 400 Kubik und 34PS ging dank "Automatik" sehr flott. (durchaus Leistungsreserve vorhanden) An den Ampeln der Hauptstadt konnte man da bei Interesse durchaus immer Erster sein. Abgeschafft habe ich ihn wegen der kleinen Räder, auch wenn's ein geniales Gerät ist, aber nichts für die Berliner Schlaglochsuche.
Die ersten Probefahrten haben mir gezeigt das ich ein "650er-Typ" bin, also flott genug um entspannt zu reisen und auch um mal flott weg zu kommen. Darunter würde ich nicht gehen. Ich glaub der Unterschied von meinem 125er Roller zum 250er Mopped ist nicht so doll. (Stadtverkehr, für alles andere dürften 250 Kubik eh etwas dünn sein).
Ganz wichtig und schon angesprochen: vor der Leistungswahl erstmal schauen was zu einem passt, der Komfort muß stimmen, sonst wirds mit keinem Mopped was!