Beiträge von MarkH

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    Original geschrieben von daywalker
    Was ich mich bereits seit 1-2 Tage frage.....
    Wer kommt für die Kosten für das Krankenhaus und Behandlung auf?
    Wird dies über die Krankenkasse abgedeckt oder benötigt man eine zusätzliche Versicherung?


    VG,



    Ich habe gelesen (war bei tagesschau.de, glaube ich), dass Wetten Dass für seine Kandidaten bei der Allianz eine Gruppenunfallversicherung hat, die für den Unfall hier auch greifen soll.

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    Original geschrieben von polli
    das ist doch relativ klar das "schwer gestürzt" vor Samstag 20 Uhr bedeutet das ihm der Hintern oder was auh imer ziemlich weh getan hat.
    So ein "schwerer Sturz" kommt mal vor, sicherlich auch bei seinem Hobby Turnen.


    An eine Steigerung/lebensgefährlichen Sturz war zu diese Zeitpunkt nicht zu denken und deshalb klingt die Formulierung im nachhinein extremer als sie es zum Zeitpunkt des Interviews gemeint war.


    genau so denke ich das auch (wie alle hier, reine Spekulation). Nach dem Unfall gehen bei uns natürlich alle Alarmglocken an bei dem Begriff "schwerer" Sturz. So wie ich das vom ZDF gehört habe, ware die beiden Stürze nicht so schwer, dass er nicht direkt weiter machen konnte. Also nach meinen Begriffen nicht wirklich "schwer".


    Ich denke, die Diskussion bringt nicht mehr viel. Daher mein Schlussstatement :p :
    Er, mit sicherlich viel Erfahrung und als Stuntman, hat die Wette angeboten, sie wurde angenommen und nun ist ein Unfall geschehen. Im Nachhinein ist man schlauer. So schlimm es auch ist, für mich gibt es hier nicht den bösen Schuldigen, sondern sowas kann eben leider passieren (und wird bei anderen TV-Formaten und populären Sportarten auch Inkauf genommen). Man wird Lehren daraus ziehen, aber man kann auch nicht alles 100% vorher ausschließen.


    Wie gesagt, meine subjektive Bewertung nach "Fakten" bisher... YMMV ;)



    PS: Ich finde übrigens auch, dass der Arzt schnell da war. Natürlich hätte er noch schneller da sein können... aber gerade bei diesem Fall hätte das nun auch nichts geändert.

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    Original geschrieben von autares
    Ich muss hier mal kurz etwas zu Mastercard sagen: Es handelt sich um ein Pirvatunternehmen. Dieses Kann Kreditkarten an wen es möchte ausgeben und kann diese ebenso einziehen, wenn ihnen das Gesicht nicht gefällt - im Grunde genommen steht MC demnach genau das zu, was Wikileaks propagiert: Freiheit.


    Im Prinzip stimmt das. Allerdings hatte ja WL bereits mit Mastercard einen Vertrag. Und einen Vertrag kann man eben nicht einfach fristlos auflösen, weil es einem gerade passt. Es handelt sich ja gerade nicht um eine fristgerechte Kündigung.
    Daher beziehen sie sich ja auf einen Pasus in ihren AGBs/Vertragsvereinbarung, warum Sie das Vertragsverhältnis gebrochen sehen. Und hier wird es eben etwas fadenscheinig. Wahrscheinlich könnte WL gegen den Rauswurf durchaus klagen, aber bis das dann entschieden ist, sind wahrscheinlich 10 Jahre um.


    So einfach ist das also nicht, wie du es darstellst!

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    Original geschrieben von noksie
    Ich finde irgendwie muss man das auseinanderhalten:
    Wikileaks und Assange.
    Wikileaks hat eine Plattform für Veröffentlichungen geboten. Nun wird mit fadenscheinigen Begründungen gegen sie ins Feld gezogen (Mastercard, Amazon, Hackerangriffe, die deutsche Stiftung, etc). Da steht wohl was größeres dahinter.


    Bei Assange ist es so, dass er angeklagt wurde von den 2 Frauen, mit denen er Sex hatte. Hier gilt aber die Unschuldsvermutung. D.h. er muss erstmal verurteilt werden, bevor er bestraft werden darf.


    Ich habe den Eindruck, dass dass das sehr sehr oft zusammengewürfelt wird! :(


    Für WL als Organisation sollte auch erstmal eine Unschuldsvermutung gelten und zwar insofern, dass erstmal (richterlich) geprüft werden muss, ob das illegal ist, was sie da tun. Bisher gibt es aber anscheinend dazu nicht mal ne Anzeige. Es kann ja wohl in einem Rechtsstaat nicht andersherum gehen: erstmal als illegal annehmen, dadurch die Struktur zerstören und dann prüfen (oder auch nicht, weil sich ja das Problem dann eh erledigt hat).


    Ansonsten teile ich deine Einschätzung, dass der Fall Assange eigentlich ein anderer ist. Das Timing der Haftbefehle und das hin- und her der schwedischen Justiz sorgt aber dafür, dass man das Gefühl nicht los wird, dass der Fall WikiLeaks und Assange doch was miteinander zu tun haben könnten, was natürlich nicht bewiesen oder entkräftet werden kann.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    naja sagen wir mal so: wenn es da konten gäbe, deren kontoinhaber osama bin laden (oder anderen namen, die vielleicht nicht "angeklagt" sind - stichwort terrorfinanzierung) ist, dann wären diese konten auch eingefroren.


    Ich bin mir sicher, dass Osama bin Laden auf internationlen Fahnungslisten wegen Terrorismus steht. Insofern gibt es zumindest eine offizielle Beschuldigung. Daher passt der Vergleich nicht.
    Auch die Verhältnismäßigkeit stimmt bei dem Vergleich gar nicht. Terror/Mord vs. Veröffentlichung von Infos (die sogar noch von anderen beschafft wurden) sind wohl wirklich verschiedene paar Schuhe.


    Aber gut, es gibt hier offensichtlich verschiedene Meinung. Ich finde, das Vorgehen gegen WikiLeaks eher so, wie es aus China erwarten würden, wenn man sich "geärgert" fühlt, als von angeblichen Verfechtern der Freiheit. Bei letzteren würde ich mehr Diskussion und nachvollziehbaere Rechtstaatlichkeit (Unschuldsvermutung!) erwarten... Wenn dann dabei rauskommt, dass die Veröffentlichungen von WL illegal sind, gerne! Dann soll gegen sie vorgegangen werden... aber nicht so. Aber YMMV ;)

    Re: Re: So langsam reicht es...


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    Original geschrieben von ChickenHawk
    Unabängig von der Strafverfolgung gegen die Person Assange selbst (und was da letztendlich bei rauskommt) sind derartige Behauptungen absoluter Unfung.


    Das war natürlich eine Übertreibung (wozu bräuchte auch ein Ahmadinedschad eine Mastercard? ;)).
    Mir sind aber persönlich keine Fälle bekannt, indenen nicht-angeklagte (und damit auch nicht-angeklagte) "Beschuldigte" (auch von deutlich schweren Straftaten), die Kreditkarten und andere Zahlungsmittel (paypal) gesperrt werden.
    Meine Übertreibung war also ggf. etwas übertrieben :D Der Kern des Problems bleibt aber für den Fall Wikileaks bestehen, aber auf den gehst du ja nicht weiter ein ;)

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    Original geschrieben von harlekyn
    Das Problem liegt eher im vorauseilenden Gehorsam der diversen Unternehmen. Diese entscheiden selbst, was aus ihrer Sicht gegen die Nutzungsbedingungen (NICHT gegen Gesetze!) verstoesst und handeln dementsprechend.


    Nun steht dem Kunden natuerlich der Rechtsweg offen, die Leistungserbringung einzuklagen - aber wer macht das schon... Erschreckend.


    Das ist natürlich völlig richtig. Die Sache ist ja, dass diese Unternehmen es normalerweise die Bohne interessiert, wer der Vertragsnehmer ist und was der genau macht. Es ist also offensichtlich, dass hier im Hintergrund von staatlichen Stellen (offensichtlich die USA), ein entsprechender Einfluss ausgeübt wird... und dann sind wir wieder bei der Frage der Rechtsstaatlichkeit einer solchen Einflussnahme.


    Das die Unternehmen da so einfach mitspielen ist natürlich der nächste Skandal, aber mich erschüttert das Vorgehen der "westlichen Demokratien" noch mehr.


    (und ich bin ansonsten kein Verschwörungstheoretiker, der schon immer wusste, dass wir in einer großen Diktatur leben usw. usf. )