"Seltsame" Datenschutzvereinbarung?!
Ich bin eigentlich nicht wirklich der Ober-Privatsphäre-Vertreter, aber das Verhalten von o2 finde ich sehr befremdlich:
Ich habe vor ein paar Tagen einen o2o online abgeschlossen. Dabei konnte ich auswählen, ob ich meine Daten zu Werbezwecken etc. freigeben möchte. Ich habe alle Haken rausgenommen, denn dass muss ja nicht sein IMO.
Gestern bekomme ich meine SIM und die Vertragsunterlagen. Beim Durchblättern fällt mir auf, dass plötzlich die Haken bei der Einwilligung zur Datenfreigabe wieder gesetzt sind; also genau das, was ich vorher explizit online rausgenommen habe :mad: Im dahinterliegenden "Willkommen bei o2"-Schreiben finde ich dann folgenden Passus:
Zitat
Da der Datenschutz bei Telefonica o2 Germany einen hohen Stellenwert einnimmt, ist uns der sorgfältige Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten sehr wichtig.
Bei Ihrem Online-Bestellprozess haben wir die Angaben zur Datennutzung ordungsgemäß in unseren Systemen registriert.
Aus technischen Gründen kann es jedoch vereinzelt zu Abweichungen zwischen den von Ihnen gemachten Eingaben zur Datennutzung und dem Ausdruck auf dem vorliegenden Vertragsdokument kommen. [Hervorhebung von mir]
Sie können Ihre Angabe zur Datennutzung jederzeit online unter "Mein o2" einsehen und verändern. ....
Ich habe dann unter "Mein o2" nachgesehen und natürlich waren auch dort die Haken gesetzt... Die Einwilligung zur Datennutzung habe ich also laut o2 gegeben.
Ich finde das schon ein starkes Stück. Alle Daten werden korrekt vom Onlineformular übernommen. Ausgerechnet bei der Einwilligung zum Datenschutz kann es "systembedingt" zu "Abweichungen" kommen, um die sich der Kunde dann selbst kümmern muss. Wer im Vertrag nicht nochmal genau guckt (und dann selbst nochmals(!) aktiv wird), gibt also seine Daten frei, obwohl man dies bei Vertragsabschluss (online) anders angegeben hat.
Seriös ist anders, o2!
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