Beiträge von Intruder


    Eine Hausratsversicherung ist aber nur dann sinnvoll, wenn man auch wertvolles Mobiliar hat, und dazu zählen nun mal nicht IKEA-Möbel, selbst wenn der Schrank über 500 Euro gekostet hat. Lohnt sich m.M.n. nur dann, wenn man z.B. teure Elektronik hat.


    Stimmt, Rechtsschutz ist wirklich Luxus bzw. für manche auch ein Hobby. :D


    Eine Risikolebensversicherung kommt, wie von mir schon oben erwähnt, nur dann in Frage, wenn du im Schadensfall Hinterbliebene hast, die wirtschaftlich von dir abhängig sind.


    Und ich stimme dir zu: Kombiprodukte sind in 99% der größte Blödsinn, wie bspw. eine Kapitallebensversicherung, weil dadurch nur die Komplexität steigt, damit das Verständnis des Kunden sinkt und der Anbieter im Zweifelsfall dich übervorteilt.


    Oder anders gesagt: wenn du dir eine Schwimmweste als Rettungsgerät (=Lebensversicherung) kaufst, nimmst du dann auch gleich noch den Staubsauger dazu, nur weil du einen brauchst?

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Was ich jetzt nicht verstehe: Im Studium kann es durchaus sein das es Zeiten gibt wo man mal jeden Cent umdrehem muss.


    Auch gleich nach dem Studium verdient man zwar häufig nicht besonders gut, aber so schlecht das man wirklich jeden Cent umdrehen muss ist es dann auch nicht.


    Wirtschaftlich handeln, und Verschwendungen vermeinden ist ja schon wichtig. Aber es zu übertreiben ist Geiz und krank.


    Genau mit dieser Einstellung "och jetzt verdiene ich ja, wird schon reichen" landen nicht wenige dann später bei Peter Zwegat. :D


    Es geht hier nicht darum, geizig zu sein, was für mich bedeutet keine Spenden an wohltätige Organisation zu tätigen oder nur das allerbilligste Essen zu kaufen.


    Ich weise nur darauf hin, dass man zu schnell Gefahr läuft, durch viele kleine Nebenposten, die als "Alltagsluxus" verbucht werden, den Überblick zu verlieren.


    Größter Geldverschwender m.M. nach: ein Trockner! Braucht kein Mensch, zieht Strom wie Sau, versperrt noch mehr Platz im Bad oder in der Küche und ist für die meisten Klamotten zudem nicht sonderlich gut.

    Hi!


    Beschäftige mich derzeit mit den gleichen Fragen.


    Vorweg: die meisten scheitern finanziell daran, dass [URL=http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,537054,00.html]die Ansprüche schneller steigen als das verfügbare Nettoeinkommen[/URL].


    Frage dich also immer selbst: brauche ich wirklich ein schickes Auto, das ich mir u.U. mangels eigenen Vermögens leasen muss? Muss es unbedingt der 2-Wochen-2000-Euro-Urlaub sein?


    Mein Prinzip: Fixkosten niedrig halten! Nichts bzw. möglichst wenig ans Bein binden, was du nicht innerhalb von drei Monaten abstellen kannst. Daraus folgt:


    a) nur die nötigsten Versicherungen zur Absicherung existenzieller Risiken, d.h. Krankenversicherung (sowieso verpflichtend), Privat-Haftpflicht mit ausreichender Deckungssumme (10 Mio Euro sollten es schon sein), Berufsunfähigkeitsversicherung.


    b) Keine Ratenzahlungen! Entweder bar oder gar nicht. Wenn man selbst die Waschmaschine über 10 Monate finanzieren muss, solltest du vielleicht nochmal drüber nachdenken.


    c) Keine schwachsinnigen Sparpläne! In den ersten zwei bis drei Berufsjahren erstmal ein vernünftiges, schnell liquidierbares Vermögen aufbauen.


    d) Günstige Mietwohnung! Als Student haben dir doch auch 20qm gereicht, warum sollen es jetzt auf einmal Drei-Zimmer-Küche-Bad mit 80qm sein? Je nach Region würde ich mir an deiner Stelle überlegen, mit Freunden bzw. anderen Berufseinsteigern eine WG aufzumachen.


    Innerhalb der ersten 12 bis 15 Monate solltest du soviel auf die Seite legen, dass du zwei, besser noch drei Monatsnettogehälter in Reserve hast. Geparkt wird diese Reserve auf einem Tagesgeldkonto, bringt aktuell bis zu 5%. Wie im Link oben empfohlen: setze dir eine hohe anfängliche Sparquote, und richte einen Dauerauftrag ein, sodass nach Eingang des Nettos die Sparrate sofort auf das Tagesgeldkonto wandert. Dadurch kommst du gar nicht erst in Versuchung. Da wir Menschen zu mentaler Kontenbildung neigen, dürfte es dir auch schwerer fallen, mal eben das Konto mit deiner Reserve zu räumen.


    Sobald die erste Liquiditätsreserve steht, kannst du anfangen, in Festgelder zu investieren. Neben niedrigen Gebühren bzw. hohen Effektivrenditen solltest du darauf achten, wie schnell du an dein Geld im Notfall kommst.
    Solltest du noch Kredite haben: erst einmal diese abzahlen! Du vernichtest Vermögen, wenn du Festgeld zu 4,5% anlegst, aber deinen Dispo zu 15% nutzen musst. Dein Girokonto sollte am Monatsende immer noch etwas von 0 entfernt sein.



    Zu deinen Fragen:


    zu 1): Siehe oben a), über eine Risikolebensversicherung kann man streiten. Würde ich nur machen, wenn du schon Familie hast bzw. bald in die Familienplanung einsteigen willst.


    zu 2): Definitiv!
    - Stromanbieter genau vergleichen, eigenen Verbrauch möglichst exakt bestimmen. Hat mir allein im ersten Jahr knapp 180 Euro gespart.
    - GEZ abmelden sind nochmal 18 Euro. Zartbesaitete Gemüter können ja die 5 oder 6 Euro für ein Radio/PC zahlen. Spart immer noch min. 144 Euro pro Jahr.
    - Handyvertrag nicht nach max. Subvention sondern nach günstigen Telefongebühren wählen.


    zu 3): Besorg dir einen kostenloses Girokonto. Wer heute noch Kontogebühren zahlt ist selbst schuld. In Frage kommen die üblichen Verdächtigen Postbank, DKB, Netbank etc.


    zu 4): Wohnsitz anmelden, Postnachsendung für die ersten drei Monate, deine neue Adresse eventuellen Kreditgebern (KfW, Bafoeg-Amt etc.) mitteilen.



    Das Wichtigste zuletzt: nichts ist so wichtig, als dass man sich immer sofort und ohne Bedenkzeit entscheiden muss! Niemals unter Zeitdruck irgendwelche Versicherungen o.ä. abschließen. Informiere dich ausführlich, vergleiche online Konditionen verschiedener Anbieter, egal ob es um Strom, Versicherung oder Girokonto geht. Und sofern du nicht BWL/VWL o.ä. studiert hast: lege dir beizeiten passende Literatur zum Thema Vermögensanlage zu, damit du solche Fragen wie Effektivverzinsung, Risiken bestimmter Anlageformen etc. selbst beantworten kannst und nicht auf u.U. dubiose Berater angewiesen bist.


    Kann ich nur schätzen, da ich hier in der Großstadt bislang keine E+-Karte verwendet habe. Dürfte aber gut sein.

    Zitat

    Aber jetzt meine Frage: Kann dieser hohe Verbrauch hinkommen, oder werden wir angezapft? Sollten wir die Zähler von den Stadtwerken prüfen lassen, oder soll ich einfach die Glühbirnen rausdrehen?


    Lass es mich drastisch formulieren: ich denke, bei deiner Frau müssen mal ein paar Dinge rausgedreht werden! 7600 kwh zu zweit? :eek: :eek: :eek: Ein Vier-Personenhaushalt sollte auf vielleicht 5000kwh im Jahr kommen!


    Der Verbrauch ist definitiv zu hoch, das ist mehr als das dreifache, was zu erwarten ist.


    Ob ihr angezapft werdet hängt von den baulichen Gegebenheiten ab, aber dringender solltest du mal mit den Stadtwerken sprechen. Eventuell wurden nur falsche Zählerstände zur Berechnung herangezogen.


    Unabhängig davon: lass deine Frau in Zukunft die Stromrechnung bezahlen. Oder bau überall Bewegungsmelder ein, ist auf Dauer billiger.

    Nach den Querelen mit o2 um Blockade von Dialthrough-Diensten hat o2 meine Kündigung jetzt akzeptiert.


    Daher brauche ich einen neuen Vertrag, der mit möglichst folgendes ermöglicht:


    - Flat zu Festnetz (ca. 500 Minuten pro Monat)
    - Anwahl von dialnow.com-Einwahlnummern über Festnetzflat muss möglich sein
    - günstige Minutenpreise zu Mobilfunk (ca. 120 Minuten pro Monat, 70% o2, Rest gemischt)
    - ca. 60 SMS pro Monat


    o2 kommt absolut nicht in Frage! Ich war zwar jetzt fast sechs Jahre treuer o2-Kunde mit z.T. Rechnungen über 200 Euro im Monat (im Schnitt ca. 80 Euro), aber so wie die ihre Kunden verarschen, nachträglich Konditionen ändern etc, sehen die mich nie wieder.


    Was könnt ihr empfehlen? Bislang hatte ich an Base gedacht.



    Und eine Frage zur Portierung: kann man eine Nummer auch nachträglich portieren? Den Vertrag möchte ich möglichst bald abschließen, damit ich keinen Umsatz mehr bei o2 mache und dann, nach Auslaufen des o2-Vertrags, die bestehende Nummer portieren.


    Eine Bitte: keine Diskussion pro/contra o2, dazu gibts genügend andere Threads.