Beiträge von Intruder

    Zitat

    Original geschrieben von TM1
    Das sind aber keine Kommunisten, auch wenn das hier so abwertend ettikettiert wird.
    Das sind Populisten - und das ist imho sogar noch abwertender (und zutreffend).
    Insofern ist es so einigermaßen tröstlich, dass die Unzufriedenheit der Wähler nicht zu Erfolgen der Populisten geführt hat, sondern zu Umschichtungen innerhalb des demokratischen Lagers.
    Die Österreicher z.B. sind heute in erschreckendem Umfang zu den Rechtspopulisten gewechselt - DAS ist wirklich bedenklich.


    Ich hätte noch "Demagogen" anzubieten. :D


    Gibt es irgendwo einen Lifestream der ARD oder des ZDF?

    Von notebooksbilliger kam heute ein Newsletter: Lagerräumung ist wohl angesagt.


    Link aus meiner Email:
    http://www.notebooksbilliger.d…46c736f4a1a7440677710ccfe



    Preise scheinen soweit ganz ok, leider haben sie die Lenovos nicht wirklich im Preis gesenkt.


    Was mich immer wieder wundert: ich suche schon seit Monaten ein 13"/14" Notebook, und alle Geräte bei notebooksbilliger mit dieser Displaygröße und unter 1000 Euro haben nur die luschige 1024 mal X-Auflösung.
    :confused:

    Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Du hast die SachsenLB und auch BayernLB vergessen ;).



    Au revoir...


    Wie konnte ich nur. :rolleyes:;)
    Bei dem vielen Bockmist, der ständig mit unserer Kohle verzapft wird, verliert man schnell mal den Überblick.


    Selten soviel dummes Zeug auf so wenig Zeilen gelesen. :rolleyes:


    1. Als Heuschrecken hat der Franz nicht Investmentbanken und Großversicherer tituliert, sondern sogenannte Private Equity-Gesellschaften, die mit kleineren Mengen Eigenkapital und größeren Mengen Fremdkapital Unternehmen aufkaufen und dabei wenig zimperlich vorgehen.


    2. Klassische europäische Großbanken trifft es auch und wird es auch noch treffen, siehe die heute verkündete Übernahme der HBOS durch Lloyds. Die Einschläge kommen näher, keine Frage, und da niemand weiß, wer mit wem wie stark verbandelt ist (insbesondere über CDS-Geschäfte), kann man zum jetzigen Zeitpunkt auch noch keine seriöse Aussage darüber treffen, wen es als nächsten treffen wird.


    3. Gestorben ist bis jetzt genau eine Bank, und selbst die nicht so richtig, weil die wertvollen Teile noch an Barclays vertickt werden.


    4. Man könnte sich die Hände reiben, würden die Auswirkungen einer solchen Pleite isoliert bleiben und nicht auf die Realwirtschaft durchschlagen. Leider ist dem aber so, weil der Finanzsektor eine zentrale volkswirtschaftliche Stellung einnimmt, und selbst wir deutschen Steuerzahler tragen dank der Volltrottel/Idioten/Dilletanten bei der KfW unser Scherflein bei.
    Kleine Rechnung: 560 Millionen Forderungen geteilt durch ca. 80 Millionen Deutsche gleich 7 Euro pro Nase, und das nur für die KfW-Miesen. Wenn einer noch herausfindet, wieviele von uns 80 Millionen Deutschen tatsächlich Steuern zahlen, wird's noch hässlicher.



    EDIT:
    Um euch den Abend so richtig zu versauen :D erweitere ich die Rechnung noch um das IKB-Fass.
    Da sind m.W.n. knapp 9 Milliarden Euro Steuergelder versackt.


    Neue Rechnung:


    (9.000.000.000 IKB
    + 560.000.000 Lehman)
    / 80.000.000 Deutsche
    ------------------------------
    119,50 Euro/Nase :rolleyes:

    Re: Re: Bankenkrise


    Im übertragenen Sinne ja. Den Banken fehlen momentan günstige Refinanzierungsmöglichkeiten, weil der Interbankenmarkt so gut wie ausgetrocknet ist, insbesondere der 6- und 12-monatige. Im 3-monatigen Interbankenmarkt geht wohl noch was.


    Die EZB stellt daher zusätzliche Liquidität bereit, allerdings meist in Form eines Schnelltenders, der nur einige wenige Tage läuft, d.h. das dann die Geldmenge wieder reduziert wird. Die Idee dahinter ist, eine Panik im Moment zu vermeiden und durch kurzfristige Darlehnen die Zeit zu überbrücken, bis wieder mehr Rationalität im Markt ist.


    Für uns als Endverbraucher hat das aber keine negativen Folgen i.S.v. steigenden Inflationsraten.


    Im Gegenteil, da der Ölpreis mittlerweile unter 90$/Barrel ist, dürfte sich mittelfristig ein wenig Entspannung bei den Benzin- und Heizölpreisen bemerkbar machen.


    Ah, stimmt, deswegen brauchen Ingenieure ja auch nie einen MBA oder dergleichen machen. :rolleyes:


    Tatsächlich schafft es nur ein kleiner Teil der BWL-Absolventen zu einer Unternehmensberatung, allerdings gibt es dann dort, je nach Größe und Bekanntheit des Ladens, 52 bis 65 zum Einstieg.


    Und die 250.000 Verdienstausfall sehen natürlich erst einmal bedrohlich aus, die Rechnung sieht aber anders aus, nicht zuletzt aufgrund von null Steuern und geringeren Sozialabgaben.


    1. Wirst du als Student auch deutlich weniger Ausgaben haben, einfach weil du dich einschränken wirst. Maßgeblich ist daher eher das, was dir im Monat nach Abzug aller Fixkosten bleibt, und da ist der Unterschied, sofern du auf Auto und große Wohnung verzichten kannst, doch deutlich kleiner. Von deinen derzeitigen 50.000 Brutto werden dir vielleicht 28.000 Euro im Jahr netto bleiben. Nach Abzug der höheren Fixkosten durch größere Wohnung, Auto und Versicherungsgedöns sind das monatlich vielleicht 1000 Euro, die du verlierst, also 12.000 Euro p.a.


    Pro Monat brauchst du als Student je nach Stadt/Region zwischen 550 und 750 Euro. Dazu kommen je nach Uni zwischen 200 und 400 Euro p.a. für den Semesterbeitrag + ggfs. 1000 Euro Studiengebühren je nach Bundesland.


    Übrigens, Bücher würde ich an deiner Stelle so gut wie nie kaufen. Zum einen sind heute die meisten Unis recht gut mit Literatur ausgestattet, zum anderen gibt es in vielen Veranstaltungen, gerade auf Bachelor-Niveau, ein Skript seitens des Lehrstuhls. Wichtiger ist daher vielmehr ein billiger Laserdrucker für 80 Euro, mit dem du die Skriptfolien textmarkerresistent ausdrucken kannst. Macht also pro Jahr maximal 10.000 bis 11.000 Euro, die du für deinen Lebensunterhalt brauchst.


    Nicht zuletzt kannst du bei deiner Qualifikation direkt gute Praktika machen, und da du als Student die 50-Tage-Regelung in Anspruch nehmen kannst (brutto = netto), sind das p.a. nochmal 2000 bis 4000 Euro, die du verdienen kannst.


    2. Ist dein Studium nichts anderes als eine Investition mit einer damit verbundenen Zahlungsreihe. Die ersten fünf Jahre investiert du jährlich 23.000 Euro (dein tatsächlicher Verdienstausfall + die Lebenshaltungskosten), danach beginnt mit dem Berufseinstieg der Rückfluss. Und der wird nicht nur höher sein sondern auch länger andauern und zudem sicherer sein (geringere W'keit eines Jobverlustes). Und es gibt viele seriöse Wissenschaftlicher, die dafür sehr achtbare Renditen errechnet haben.

    Zitat

    Original geschrieben von HansMustermann
    wenn man bwl sutdiert ist das studentenleben trist und grau, ewiges lernen vorausbestimmt.
    außerdem haben bwl studenten nen schlechten ruf, sind arrogant und eindimesional. wenn studiern, dann doch kein bwl...den kram kann man sich auch selber beibringen :top:


    Vielen Dank für diesen überragend fundierten und wertvollen Kommentar, der letztlich alle Fragen zufriedenstellend löst und uns aller Sorgen und Ängste beraubt! :rolleyes: