Beiträge von Intruder

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    Original geschrieben von autares
    Warum um alles in der Welt lässt du dich dann überhaupt beraten?


    Ich habe einen ähnlichen Werdegang. Das letzte Mal, dass ich zu einer Beratung in dr Filiale war, war vor 10 Jahren - von einem Sparvertrag für mein Patenkind einmal abgesehen.


    Die in der Filiale kennen meinen Werdegang und wissen, dass sie mich nicht anzusprechen brauchen - so einfach ist das...



    Weil ich bei den steuerlichen Konsequenzen manchmal nicht ganz fit bin und (naiverweise) darauf hoffe, im Gespräch wenigstens ein paar Infos zu bekommen.
    Gleiches gilt für staatlich bezuschusste Geschichten wie Riester- oder Rürup-Produkte. Wobei die bei meinem Verdienst wahrscheinlich sowieso uninteressant sind.


    Aber tendenziell habe ich mir mein Sparprogramm schon überlegt:


    1. Tagesgeldkonto mit mindestens zwei Monats-Nettos als Reserve.
    2. Zu einem günstigen Zeitpunkt ETFs auf z.B. MDAX.


    Ich glaube, mit das wichtigste ist eine niedrige Gebührenstruktur. Für eine Seminararbeit musste ich mal verschiedene Anlageprodukte durchrechnen und historische Renditen errechnen. Was da nach Gebühren und Steuern bleibt (Inflation noch außen vor) treibt einem die Tränen in die Augen.


    Im Moment lese ich mich stark bei Zertifikaten ein, z.T. auch deshalb weil mir die Kurse über Derivate und Optionen in der Uni viel Spaß gemacht haben. Aber noch ist mir die Sache zu heiß, da bin ich zu risikoavers.

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    Original geschrieben von Erik Meijer
    Das glaube ich Dir. Das trifft dann für Dich zu und die Erfahrungen, die Du gemacht hast. Wenn man deswegen trotzdem alle über einen Kamm schert und ihnen den Arbeitsplatzverlust gönnt, dann bleibt das für mich unterste Schublade. Bezeichnend, dass Du Dich später nur dazu äussert, dass Du hoffst, von so etwas verschont zu bleiben.


    Hast Du Dich eigentlich mal beim Filialleiter beschwert?


    Nö, habe ich nicht. Mal ehrlich: wie wirkt das dann?





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    Die Mitarbeiter am Schalter! Die finanzieren sich einen Urlaub davon! Wenn man keine Ahnung hat...der Zahlungsverkehr der Dreba wird seit Jahren über die Postbank abgewickelt. Aber sicher, wir sitzen auf dem Geld, logisch!


    Ich wiederhole mich: interessiert mich das als Kunde? Bei der Dreba hat mir nie einer gesagt, dass die Postbank das abwickelt. Mittlerweile mache ich es so, dass ich das Geld bei der einen Bank abhebe, über den Paradeplatz laufe und dann direkt wieder einzahle. Damit habe ich die Wertstellung noch am gleichen Tag.



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    Ganz ehrlich, auch nach Deinem zweiten Posting fällt es mir schwer, das zu glauben.


    Es besteht ein nicht unerheblicher Unterschied, ob man seinen Ärger über schlechten Service ungehindert in einem anonymen Internetforum ablässt oder in einer Filiale voller Kunden und Mitarbeiter. Ich war wirklich freundlich!




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    Privat telefonieren geht in der Tat nicht. Geschäftlich ist zwar blöd, für den Kunden der da steht. Aber würdest Du akzeptieren, wenn Du der Kunde am anderen Ende der Leitung bist, wenn der Banker sagt "ich ruf Sie später wieder an, der Schalter ist voll?" ... vermutlich nicht oder?


    Für Telefonate haben sie aber in Mannheim die Glasboxen und die abgetrennten Bereiche. Dann gehe ich da hin. Aber nicht in der Schalterhalle 2m von der Warteschlange entfernt!



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    Nein, natürlich interessiert es Dich nicht. Aber deswegen versuche ich, einen Blick aus der anderen Richtung zu geben. Das was Du polemisch Papier verschieben nennst und den Kollegen damit quasi unterstellst, sie hätten nix zu tun und wären nur zu faul zum arbeiten (das ist das, was mich eigentlich an dieser Aussage aufregt), ist durchaus auch Arbeit. Auch hier gilt: wenn man keine Ahnung hat...


    Ehrlich, ich weiß deinen Blickwinkel zu schätzen, und ich bin mir sicher, dass in deiner (kleineren) Filiale eine persönlichere Atmosphäre und Kundenbetreuung herrscht als in einer großen Filiale wie der in Mannheim am Paradeplatz, in der 40 oder 50 Mitarbeiter ihrer Arbeit nachgehen.




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    Haben die Kollegen das denn so gesehen / wahrgenommen? So voll, wie es ja gewesen zu sein scheint, kann es ja durchaus sein, dass sie es gar nicht mitbekommen haben, wenn bei zwanzig Mann einer dabei ist, der Rollator o.ä. hat. Warst Du denn dann so nett und hast Deine Mitmenschen darauf hingewiesen, dass da ne Sitzgruppe ist oder mal gefragt, ob man nicht einen Stuhl holen kann?


    Ja, das war mehr als offensichtlich.


    Die Kassenschalter in Mannheim sind sehr offen; das ist nur eine Art Theke, hinter der die Mitarbeiter sitzen. Keine hohen Schränke, keine Panzerglaswände o.ä.


    Links war eine Schlange, rechts war eine, dazwischen etwa 6 Meter Abstand. Die Dame mit dem Rollator bzw. die mit den Krücken waren definitiv nicht zu übersehen.





    Hochnäsig sein heißt zu fragen, ob ich denn Dreba-Kunde sei. :rolleyes:




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    kann schonmal ein bisschen Zeit vergehen...ja. Das liegt aber leider eher an internen Abläufen als an den Kollegen an der Front. Klar, kann Dir als Kunde egal sein, zu lang ist zu lang. Will nur die Kollegen an der Front etwas in Schutz nehmen, die bekommen nämlich grundsätzlich alles ab, völlig egal, wer es verbockt hat.


    Ist das nicht in jedem Beruf mit Kundenkontakt so? Der T-Punktmitarbeiter, der Servicemitarbeiter im Autohaus, in der Bäckerei...alle kriegen geballt den Frust der Kunden ab, egal wo die Ursache liegt.


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    Hm, das macht stutzig, hat er denn gesagt, warum er den nicht vergeben könne? An so nem Punkt würde ich mich durchaus auch mal beim Filialleiter erkundigen. Denn entweder ist man kreditwürdig oder nicht...


    Nein, hat er nicht, aber ich denke schon, dass ich kreditwürdig bin: mittlerweile VISA Gold, ordentlicher Dispo etc.


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    Du bist interessanter, wenn man mit Dir Geschäft machen kann. Das ist in der Bank so, bei Vodafone, im Kaufhof, bei Aldi...was ich nicht verstehe: warum hast Du erst nach dem vierten oder fünften Gespräch ne klare Ansage gemacht? Grundsätzlich spreche ich auch alle Kunden wenigstens einmal auf das Thema Altersvorsorge an. Auch, wenn ich die finanzielle Situation nicht genau kenne oder eben bei Studenten weiss, dass sie nicht super viel an der Backe haben. Nicht jeder macht sofort einen Abschluß, logisch, aber die Leute fangen an, sich mit dem Thema zu beschäftigen, was wichtig ist. Und wenn sie irgendwann mal zum Abschluss kommen wollen, dann erinnern sie sich an mich und kommen zu mir. Zumindest habe ich die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht. Wenn ich den Kunden gar nicht anspreche, macht das Geschäft jemand anders. Du kannst im Vertrieb nicht da sitzen und warten, bis der Kunde zu Dir kommt. Dann kannst Du den Laden ganz schnell zumachen. Egal in welcher Branche. Und was die Beraterin angeht: wenn Du vorher keine Signale gegeben hast, dass das derzeit für Dich nicht in Frage kommt, hat sie vielleicht gedacht, Du hast ernsthaftes Interesse?


    Bankdienstleistungen sind aber nun mal ein Vertrauensgut. Wie gut oder wie schlecht die Leistungen von Vodafone sind, kann ich hier schnell recherchieren. Ob ein Produkt bei Karstadt was taugt oder nicht kann ich auch ziemlich gut erkennen.


    Ob aber die Beratung fair ist und das Produkt wirklich zu mir passt, merke ich als Kunde spät, manchmal nie. Insofern ist es umso wichtiger, eine persönliche, stabile Beziehung zum Kunden aufzubauen: er/sie muss mir als Banker vertrauen!


    Gleiches gilt doch auch für Ärzte, Rechtsanwälte und Steuerberater!



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    Und was ist daran jetzt Ironie der Geschichte? Da hat das eine nix mit dem anderen zu tun.


    Die Ironie ist, dass damals nur der schnelle Rubel zählte und jetzt, da ich als Kunde wirklich interessant werde, die Dreba vom Markt verschwindet.



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    Zur Sparkasse. Spricht ja auch nix gegen. Ich hoffe aber, dass das auschlaggebende für eine Unterschrift irgendwann nicht der Geburtstagsbrief ist, sondern das Produkt, was vor Dir liegt und Dich einige Jahre bindet. Gerade bei der Altersvorsorge kann ich nur raten: vergleichen, vergleichen, vergleichen. Da sind Fehlentscheidungen sehr teuer.


    Da ich Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Finanzierung/Kapitalmärkte studiert habe, kann ich die meisten Sachen doch gut verstehen und auch nachrechnen. Ich weiß auch, welche Rechte mir als Kunde hinsichtlich Abschluss- und Bestandsprovisionen zustehen, ich kenne auch die miserable Performance aktiv gemanagter Aktienfonds, dank Finanztest, faz.net und anderer Quellen kann ich auch ganz gut einschätzen welche Versicherungen ich wirklich brauche und welche nicht.


    Klar, die Sparkasse mag bei der Anbahnung der Beratung freundlicher vorgegangen sein, aber wenn es bei denen aufs Festgeld nur 3,9% gibt und sie mir irgendeinen aktiv gemanagten Fonds mit 2% Gebühr p.a. plus Agio verticken will, werde ich auch "Nein, danke!" sagen.


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    Wo ich Dinge sehe, die nicht in Ordnung sind, gebe ich das auch gerne zu. Und natürlich werden auch im Kundenbereich Fehler gemacht. Keine Frage, auch wenn es nicht schön ist. Da arbeiten auch nur Menschen. Dass man ggfs. als Kunde mit den Füssen abstimmt und geht und woanders Kunde wird: normal, logisch und konsequent. Deswegen aber denen die Arbeitslosigkeit zu gönnen (und die vielen mehr zu gönnen, als denen, die Dich geärgert haben) oder das Gefühl der Angst um die Arbeitsplätze, ist und bleibt menschlich unter aller Würde. Absolut niveaulos.


    Ok, ich nehme meine überzogene Aussage zurück und möchte mich bei den Mitarbeitern entschuldigen, denen ich damit Unrecht tue.


    Nochmal: ich bin mir sicher (und das ist mein voller Ernst!), dass in kleineren Filialen wie z.B. bei Dir es sicherlich eine persönlichere Bindung zum Kunden gibt und auch die Betreuung besser ist. Aber meine Erfahrungen in einer Großstadtfiliale mit viel Laufkundschaft ist eben leider eine andere.

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    Original geschrieben von Erik Meijer



    Ich geh gleich auf Dein Beispiel aus Mannheim ein. Man neigt natürlich dazu, schlechte Erfahrungen zu pauschalisieren. Ob das aber richtig ist?


    Deine Argumentation ist in sich schlüssig. Für den Kunden ist es aber egal, wie sich die Dreba-MA in anderen Filialen verhalten; entscheidend, meinungsbildend und multiplikatorwirkend ist einzig die persönliche Erfahrung. Und die war in meinem Fall mehrfach negativ (s.u.).



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    Ich weiß nicht, ich weiß nicht, trittst Du da so auf wie hier? Manches wundert mich dann nicht...mir hat gestern eine Kundin Habgierigkeit vorgeworfen und ich würde mit dem Arsch (ja, das Wort fiel) auf ihrem Geld sitzen, weil sie mir nicht geglaubt hat, dass sie Geld aus ihrem Depot eben erst verkaufen muss und in zwei Tagen erst mitnehmen kann. Was will man da noch sagen? Leistungsverweigerung hat die mir übrigens auch vorgeworfen...auch wenn man als Kunde ja immer Recht hat und alles besser weiß: es stimmt nicht zwingend ;)


    Hm, erinnert mich daran, dass Überweisungen von der Sparkasse zur Dreba immer drei Werktage brauchen, aber nur einen in umgekehrter Richtung. Wer da wohl an der verzögerten Wertstellung verdient? :rolleyes:




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    Nach Deinem Posting fällt mir schwer zu glauben, dass Du freundlich (!) darauf hingewiesen hast, aber das ist zweitrangig. Die Antwort, die Du bekommen hast klingt zwar patzig und unfreundlich, aber in der Sache ist sie ja nicht falsch. "Interessiert niemanden" ist Quatsch. Wenn der Automat kaputt ist, bekommen wir ein Signal, setzen uns mit einem Techniker in Verbindung und kümmern uns dann um Problemlösung. Wenn wir das Problem nicht via Telefon-Anleitung beheben können, müssen wir auf den Techniker warten. Es hilft also nichts, wenn auch der zwanzigste Kunde sagt "ach übrigens, Ihr Automat ist kaputt". Das wissen wir dann in der Regel schon ;) Ändert natürlich nichts, dass die Antwort die Du hättest erwarten können hätte lauten müssen "Danke für den Hinweis, wir warten noch auf den Techniker".


    Glaube mir, ich war freundlich. Ich habe sogar extra einen Mitarbeiter gefragt, der nicht am Telefon/sonstwie beschäftigt war. Die Wut kam erst langsam und unterschwellig. Das war jene Art von Wut und Fassungslosigkeit, die einen sprachlos und unfähig macht, sich unmittelbar Luft zu verschaffen.




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    Wieviele Schalter hat denn die Filiale insgesamt? Und wieviel Personal war noch da?


    Es sind mindestens vier, ich meine sogar fünf, da auf der linken Seite sogar drei Arbeitsplätze sind. Kommt man vom Paradeplatz rein, ist der Kassabereich linker Hand.


    Zwei Damen haben entspannt zurückgelehnt telefoniert; eine davon definitiv privat. Clevererweise saß sie so dicht an der wartenden Schlange, dass zwei weitere Kunden und ich alles mithören "durften".


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    Tja, auch wenn Du Dir das wahrscheinlich nicht vorstellen kannst: auch wenn gerade kein Kunde am Schalter ist oder Schreibtisch, dann arbeiten wir Banker. Was für Dich nach Papier verschieben aussieht (Polemik wie diese ist es, die mich nicht an Freundlichkeit bei Dir glauben lässt) ist in Wirklichkeit entweder Vorbereitung auf ein Gespräch oder Folgearbeiten, um z.B. die Auszahlung eines Kredites einzuleiten, ein Meitkautionskonto anzulegen oder oder oder...also auch alles Kundenunterlagen, die zügig bearbeitet werden wollen. Oder hättest Du Verständnis dafür, wenn man Dir sagt "tut uns leid, wir konnten dies oder das bis jetzt noch nicht machen, uns Einzahlautomat war kaputt"? Und manchmal muss man auch im Kundengespräch aufstehen und etwas faxen / kopieren / aus Akten entnehmen etc. pp. - ergo läuft man dann zwar vllt. vorne am Schalter rum, kann aber gar nicht aushelfen.


    Siehe meine Meinung oben: interessiert mich das als Kunde, was der "Banker" da gerade macht? Als Kunde warte ich darauf, bedient zu werden, und da schländern betont lässig eine Dame und ein Herr zum Schrank. Kannst ja mal deine Kollegen fragen, "Alexander" wurde der werte Herr "Kundenberater" von seiner Kollegin gerufen. :rolleyes:


    Gegenfrage: was denkst du, wenn im MediaMarkt einer der raren Mitarbeiter, anstatt deine hilfesuchenden Blicke wahrzunehmen, am Computer tippt? Denkst du dir in dem Moment: "Mensch, ist ja klasse, arbeitet die Telefonbestellungen ab und schaut auch gleich den Lagerbestand nach." Ich glaube nicht.



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    Das so durch den Raum zu rufen ist dann in der Tat dämlich und da würde ich als Chef meine Leute schon auch bitten, ein paar Minuten länger zu arbeiten, bis die Schlange abgearbeitet ist, das ist sonnenklar, dass Dich das ärgert: nachvollziehbar.


    Ich sehe, wir verstehen uns. :)


    Kleine Anmerkung noch: die gehbehinderten Kunden, die in der Schlange warteten, hatten Krücken bzw. stützten sich auf einen Rollator. Das man denen noch nicht mal einen Stuhl anbietet sondern sie da in der Schlange warten lässt finde ich unter aller Kanone!


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    So eine Aussage finde ich allerdings unterste Schublade. Ich wünsche Dir, dass Du niemals in eine solche Situation gerätst!


    Das hoffe ich auch nicht!


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    Percy: ohne Dich zu kennen und Dir persönlich was zu wollen, aber die Advance-Bank Kunden waren und sind bei uns die unbeliebteste Klientel. Auch hier ist das Pauschalisieren sicher falsch, aber ein großer Teil tat auf wie Graf Koks und hat Mitarbeiter immer nur wie den letzten Rotz behandelt. Da ist dann umgekehrt leider hinterher viel auf unbeteiligte Advance-Bank-Kunden abgeladen worden. Allerdings ist die Integration auch schlichtweg dilettantisch angegangen worden. Womit wir wieder beim Management wären...


    Na, da kommen wir der Sache ja näher! Ich gehöre nämlich auch zu den Kunden, die damals von der Advance Bank durch die Übernahme zur Dreba gekommen sind.


    Und damit kommen wir zu den weiteren, negativen Erfahrungen:


    a) Hefte für Kontoauszüge: ok, ich sehe aus wie ein Student, bin eben noch jünger. Aber trotzdem habe ich eine Dreba-Kundenkarte. Ist das ein Grund, hochnäsig auf die bittende Frage zu reagieren, ob man noch eins dieser praktischen Abhefter bekommen kann, in die man früher die Kontoauszüge abgelegt hat?
    Hat sich ja mittlerweile erledigt, da in Mannheim nur noch A4-Ausdrucke aus dem Drucker kommen.



    b) Auslandssemester, brauchte also Kreditkarte (VISA). Sollte im ersten Jahr kostenlos sein. Prompt wurde trotzdem die Jahresgebühr belastet. Bis ich die wieder hatte...


    c) Damit ich während meiner Abschlussarbeit nicht zuviel arbeiten musste, wollte ich die entstandene Liquiditätslücke mit einem Studienkredit füllen. Die Dreba hat da auch ein in meinen Augen sehr gutes Modell, da es keine feste Auszahlung vorsieht sondern nur sich nur am tatsächlichen Bedarf ausrichtet. Ich also mal wieder in die Filiale am Paradeplatz. "Banker" schaut im Computer, meint da sei nichts zu machen und rät mir grinsend, ich solle doch meinen Dispo nutzen (der mit 15% p.a. zu verzinsen ist! :mad: ) Gerne könne man den noch aufstocken. Nein danke!



    d) Vor etwa zweieinhalb Jahren wurde ich alle zwei Wochen von meiner Betreuerin angerufen. Man müsse sich dringend wegen meiner Altersvorsorge und meiner Absicherung unterhalten.
    Mein damaliger Hintergrund: Student, Anfang 20, gerade ins Hauptstudium gekommen, Konsumquote nahe 100%. Und das wusste sie alles auch. Offensichtlich musste da Produktverkauf gemacht werden. Erst nachdem ich nach dem vierten oder fünften Gespräch klipp und klar gesagt habe, dass ich momentan einfach noch keinen Bedarf dafür habe, wurde ich in Ruhe gelassen. Warum bin ich als Bankkunde nur dann interessant, wenn man mit mir innerhalb der nächsten drei Monate Cash machen kann? Was soll dieses ganze Geschwafel von Kundenbindung/-zufriedenheit/-begleitung?


    Ironie der Geschichte: heute, zwei Jahre später, habe ich mein Diplom in der Tasche und einen höchst zufriedenstellend dotierten Arbeitsvertrag ebenfalls. Und jetzt, da ich das volle Programm an Privathaftpflicht, privater Krankenzusatzversicherung, Altersvorsorge, Fondssparpläne etc brauche, wird die Dreba für noch nicht mal die Hälfte des Übernahmepreises von 2001 verkauft.


    Übrigens, meine Sparkasse, bei der ich seit über 10 Jahren ein Girokonto habe, hat anlässlich meines Geburtstages einen sehr netten Brief geschrieben und angesichts meines Alters gefragt, ob man sich nicht über Altersvorsorge & Co unterhalten solle. Jetzt rate du mal, wo ich zum Beratungsgespräch gehen werde.


    Ich bleibe dabei: nicht nur das Management hat Fehler gemacht, auch im ganz alltäglichen Kundenverkehr liegt einiges im argen.

    Ich weiß vor allem eins: dass die Dresdner jetzt derart vor die Hunde geht ist völlig berechtigt. Nicht nur, weil das Management einen Bock nach dem anderen geschossen hat und zudem durch Passivität geglänzt hat, sondern auch weil die Mitarbeiter an der Kundenfront einfach nur Müll zustande bringen.


    Wenn ich bei faz.net & Co was vom "Grünen Band der Sympathie" und "Die Beraterbank" lese, kriege ich nur das kalte Kotzen!


    Wer sich mal von der permanenten Lustlosigkeit und Leistungsverweigerung überzeugen möchte, gehe mal bitte in die Filiale am Paradeplatz in Mannheim.


    Letzte Woche erlebt: einziger (!) Einzahlautomat kaputt. Interessiert aber niemand, selbst wenn man als Kunde freundlich darauf hinweist ("Ich weiß, ich bin aber kein Mechaniker!" :rolleyes: ). Also müssen alle Kunden zur Kasse, an der aber nur zwei Schalter geöffnet sind. Vor jedem eine Schlange von ca. 10 Wartenden, darunter zwei sichtbar gehbehinderte Menschen.
    Glaubt ihr, da wird mal noch ein weiterer Schalter geöffnet?! Fehlanzeige! Stattdessen scharwenzeln die sog. "Banker" gut sichtbar zwischen den Aktenschränken hin und her und verschieben mal ein paar Blatt Papier.


    Und das Größte: Um Punkt 15 Uhr (hatte schon 10 Minuten auf meine Einzahlung gewartet) rufen dann gleich zwei ein fröhliches "Schönen Feierabend!" durch den Raum.


    Ja, wer so hart arbeitet, dem gönne ich den anstehenden Stellenabbau total!

    Re: "Problem" im Mietvertrag in WG


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    Original geschrieben von bierinfos


    Wie würdet ihr hier vorgehen bzw. wie seht ihr die Lage?


    Die 20 €mehr alleine würden meine monatliche Miet-Schmerzgrenze leider auch leicht überschreiten.


    An 20 Euro soll es scheitern? Bzw, genauer formuliert: an exakt 10 Euro?!? Vielleicht solltest du dann die gesamte Kalkulation auf den Prüfstand stellen.


    Wenn dein Mitbewohner in spe dein Auto nicht benutzen darf, dann ist der Parkplatz allein dein Problem und damit Kostenfrage.

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    Original geschrieben von chefkoch01
    Tipp für alle betroffenen Kunden, die noch Festnetz Nummern über haben:


    Wenn ihr nen Festnetz Anschluss habt mit Festnetz Flatrate, dann legt doch dort eine RUL bei den ungenutzten MSNs auf eine Callthrough Nummer oder Chatline.
    Wenn ihr dann eure eigene MSN anruft, funktioniert das einwandfrei. Getestet mit Genion + T-Home und demgesperrten Phonecaster.de Rufnummernblock! :top:


    Laienfrage dazu: wenn ich einen normalen DSL Call & Surf Comfort der Telekom habe, woher kenne ich meine weiteren MSNs? Muss ich die gesondert beantragen? Und kostet die Weiterleitung nichts?


    Und wieder etwas neue Munition.


    Kleines Update: der o2-Saftladen hat natürlich nicht auf meine Fristsetzung reagiert. Nach Anruf bei der Kündigungshotline will sich angeblich ganz schnell jemand bei mir melden.


    Ich warte genau zwei Tage, dann gibts eine fristlose Kündigung inkl. Widerruf der Einzugsermächtigung.