Beiträge von stanglwirt

    es ging hier jetzt um die frage, ob ein pflichtverteidiger erforderlich war.


    unabhängig von meiner persönlichen meinung zu mollath, darf man diese frage wohl ganz klar mit JA beantworten.
    allein seine möglichen taten dürften dafür ausreichend sein. und dann käme da noch sein merkwürdiges verhalten, briefe, auftreten vor gericht dazu.


    zumindest DIESE frage, ob ein verteidiger notwendig war, dürfte sich erst garnicht stellen. es gibt soviele gründe dafür, dass es eigentlich müssig ist, auch noch darüber zu diskutieren...


    und zum pflichtverteidiger: er hätte sich auch selbst jemanden suchen können, den er vertraut. aber der hätte wohl erst noch geboren werden müssen.


    man kann einen "behandlungsbedürftigen" "wegsperren", wenn er eine gefahr für sich (in diesem fall wohl eher nicht) oder für andere darstellt. die neuen aussagen *seines* verteidigers bestätigen eigentlich das bild, welches ich von mollath habe (welches sich natürlich, wie bei euch, auf die presseartikel stützt). wenig/dürftig finde ich diese aussagen auch ganz und garnicht.


    zwischen den zeilen kann man rauslesen, dass sein verteidiger davon ausgeht, dass mollath auch seine reifen angestochen hat.


    @ malinfo
    jeder kann einen wahn haben. eingewiesen wird man aber dann, wenn man eine gefahr für sich oder andere darstellt. und das ist bestimmt bei 50% der bevölkerung (inkl. mir) nicht der fall...

    woraus schließt du, dass der pflichtverteidiger bestellt worden ist, weil das gericht ihn einweisen lassen wollte?


    es gibt viele gründe, weshalb ein pflichtverteidiger bestellt wird. mein eindruck von mollath ist auch der, dass es gar fahrlässig wäre, mollath ohne verteidigung zu belassen.


    aber selbst wenn das gericht ihn nur bestellt hat, weil es ihn einweisen lassen wollte, so wäre das doch nur angemessen. dass mollath dann selbst gegen seinen verteidiger diesen wahn entwickelte, zeigt doch nur, wie krank dieser mensch ist.

    Zitat

    Original geschrieben von archie83
    Nur aus persönlichem Hass der Bayern auf die Österreicher muss Norddeutschland darunter leiden!


    selten dämliche aussage. mehr nicht dazu.


    man hat sich nunmal dazu entschlossen europa zu sein und hat sich überall gleiche voraussetzungen als ziel gesetzt. die maut die hier und da bezahlt werden muss, ist da keine ausnahme.


    ich habe nichts dagegen, dass entweder überall maut bezahlt werden muss oder nirgendwo. wenn ich nach holland fahren will, dann bezahl ich da auch gerne meine maut, wenn die holländer hier auch was bezahlen.


    wobei ich der meinung bin, dass eine maut rein für autobahnen sinnvoll wäre. dass nun über eine generelle maut diskutiert wird, ist wahrscheinlich einem großen dilemma geschuldet, welches nun aufkommt:


    man will die entlastung der bürger an anderer stelle von der maut abkoppeln um keine probleme mit der EU zu bekommen. führt man nur eine maut für autobahnen ein, werden wohl viele die entlastung gerne mitnehmen, dann aber kein pickerl kaufen und über die dörfer tingeln. mit einer generellen maut verhindert man dies.


    im umkehrschluss könnte das aber auch dazu führen, dass man in jedem europäischen land ein generelles "eintrittsgeld" zahlen muss (also nicht nur für die autobahnen). dies ist wohl auch nicht im europäischen sinne. man wird sehen, wie sich das alles entwickelt und ob irgendwann vielleicht ein europaweites mautverbot kommt.


    klar ist aber auch, dass die nordlichter ihre schöne situation nicht hergeben wollen. aber dann solltet ihr auch mal verstehen, dass die südlichter hierbei klar benachteiligt werden. wir können ja gerne auch mal über transferleistungen von nord nach süd diskutieren (bzw. um eine entsprechende verringerung *unserer* transferleistungen an euch) um euch daran zu beteiligen. wie klingt denn das? :)

    das mit den ikea küchen kommt drauf an. eigentlich werden hierfür eher vergleichsweise hohe gebrauchtpreise erzielt, weil man die küchen gegen sehr kleines geld in jede küche einpassen kann. (neue schränke sind nicht so unverschämt teuer, wie bei einer nachbestellung bei den markenherstellern).


    zumindest war das vor dem auslaufen der faktum so und wird bei dem neuen system wohl auch wieder so sein.

    kfz-steuer hat nichts mit der einkommensteuer zu tun.


    und bei der kfz-steuer hat die EU nunmal nichts zu melden, zumal es länder gibt, in denen überhaupt keine kfz-steuer anfällt. die begründung mit dem gleichbehandlungsgrundsatz finde ich daher etwas lächerlich...
    es sind schlicht zwei getrennte vorgänge, wobei unterm strich für den bürger keine mehrbelastung rausspringen soll.


    also wenn wir uns dies von der EU verbieten lassen sollten, dann sag ich nur: armes deutschland, nix hast du mehr zu melden.