gab/gibt es denn tatsächlich "renditeverträge", für die es überhaupt keine möglichkeit (ob sinnvoll oder nicht wegen extrem hoher darlehenszinsen spielt keine rolle!) gab, ein darlehen in anspruch zu nehmen?
irgendwie kann ich mir das nicht so recht vorstellen, weil letztlich ist das dann kein bausparvertrag.
bezgl. dem bonus:
letztlich ist es ja so, dass der bonus normalerweise erst gewährt wird, wenn auf das darlehen verzichtet wird. man kann jetzt also IMHO nicht einfach hingehen und sagen "ja wenn du auf das darlehen verzichten würdest, wäre der vertrag aufgrund dem bonus überspart. darum kündigen wir dir jetzt".
Es steht ja noch nicht fest, ob du auf das darlehen verzichtest und dadurch der bonus zu zahlen ist
auch wenn du 50€ unter der bausparsumme liegst, könntest du ja theoretisch noch das darlehen in anspruch nehmen und die bonuszinsen fallen überhaupt nicht an.
insgesamt für den bonus als problematisch würde ich es allerdings sehen, wenn der vertrag bereits überspart ist und die bedingung für den bonus ist, dass man auf das darlehen verzichtet. denn wenn der vertrag überspart ist, gibt es überhaupt keine möglichkeit mehr auf ein darlehen, auf das man dann verzichten könnte. hier denke ich, dass die bausparkassen da durchaus etwas draus stricken, um sich den bonus zu sparen.
als sparer könnte man argumentieren, dass man auf das darlehen konkludent verzichtet hat, indem man den vertrag bis zur bausparsumme angespart hat. wäre aber auf jeden fall ein heisses eisen.
also lieber schön aufpassen, dass ein bausparer nicht überspart wird (auch nicht durch die zinsen) und rechtzeitig die reissleine ziehen.
alte ABB kann man sich übrigens u.U. noch unter web.archive.org sichern. dort kann man alte websites betrachten.