Beiträge von Nokiahandyfan

    https://www.mdr.de/nachrichten…-weniger-e-autos-100.html


    Der Artikel ist mit Januar 2024 zwar schon etwas angestaubt, aber hier werden Hohe Reparaturkosten vom TÜV Nord für E-Autos als einer von 3 Gründen genannt, weshalb Autovermieter verstärkt wieder auf Verbrenner setzen. Weshalb sollen die Antriebsbatterien da anfällig für Schäden sein?


    Was das E-Auto auch unbequem macht ist, dass man immer einen gewissen Füllstand des Akkus nicht über- oder unterschreiten soll. Wenn dann Renault und Stellantis aber keine Apps herausbringen, die in der Lage sind die Ladung ab einem bestimmten Füllstand zu stoppen, ist das schon nervig und unbequem.


    Zudem ist es dem Verbrenner egal wie schnell und wie viel ich Tanke. Beim E-Auto muss man dann zwischen den unterschiedlichen Techniken unterscheiden, die dann auch schädlich sein können. Bzw. hat man gewisse Ladeverluste, wenn man zum Beispiel nur an der Haushaltssteckdose lädt.

    Wie gesagt: E-Autos mit größerem Akku sind teurer/zu teuer. Beim Verbrenner ist es egal wie teuer der ist, der tankt innerhalb von wenigen Minuten. Das falsche Auto (zu kleiner Akku) wäre bei mir der Smart, Mini, Twingo oder Fiat 500e.


    Klar wäre meine Situation nicht eingetreten, wenn ich fünf Minuten länger an der CCS Säule gestanden hätte. Aber es ist dennoch symptomatisch für das Ladesäulenproblem (zu langsam, defekt, nicht erreichbar).

    Im Winter kommen halt die ganzen Nachteile eines E-Autos zum Vorschein.


    Nachteil 1: Der Akku ist im Winter kalt und daher weniger leistungsfähig.

    Nachteil 2: Tanken dauert einfach zu lange. Der Dacia kann maximal 33 kw. Aber selbst auf die kommt er nicht immer beim CCS.

    Nachteil 3: Zum Nachladen bedarf es immer einer Schnur, die bekanntlich stört. Insbesondere wenn man immer mal auf das Display im Auto und auf das Display der Ladesäule schauen will. Dazu stört, dass man die Ladeschnüre teilweise im Auto verstauen oder herausholen muss.

    Nachteil 4: Manche Ladesäulen sind dort, wo man kein Handyempfang hat, daher braucht man eine Karte.

    Nachteil 5: Manche Ladesäulen sind defekt. An einer Tankstelle stört es nicht, da gibts in der Regel noch 3 andere Säulen und diese sind in der Regel auch nicht besetzt oder schnell wieder frei.

    Nachteil 6: Im Winter zieht Heizung und Co Energie aus dem eh schon gehemmten Akku.


    Per se hat niemand was dagegen, dass ein Auto im Winter mehr Energiebedarf hat. Komfort wie Heizung soll ruhig kosten. Es ist jedoch blöd, wenn damit dann Reichweitenangst entsteht. Beim Verbrenner gibts Abwärme ja häufig on top.


    Hier mal jemand der ähnliche Ladefails erlebt hat:


    Vermutlich werden wieder Kommentare kommen wie: Was kaufst Du so ein günstiges Auto, da ist es doch ganz normal, dass der keinen großen Akku hat und nicht schnell an CCS laden kann.


    Hierzu meine Meinung: Ein Mitsubishi Space Star ist auch sehr billig, dennoch kann ich mit der Karre ohne Reichweitenangst im Winter Auto fahren. Der hat zwar nicht die gleiche Tankgröße wie ein Audi A6, aber Benzin tanken ist ja ohne Probleme schnell gemacht.

    Ich fahre jetzt seit fünf Jahren elektrisch, und kann nicht verstehen, wie man sich so eine Ruckelmaschine namens Verbrenner antun kann. eFuels sind einfach Schwachsinn, zudem kann man sie nicht zu Hause produzieren. Den Strom für mein Auto produziere ich zu 70 % selbst, steuerfrei. Wenn ich die Leute an der Tankstelle anstehen sehe, muss ich immer grinsen. Die zahlen ein Haufen Geld und Steuern, haben aber nachher trotzdem kaum 300 PS^^

    Also ich produziere den Strom für meinen Dacia Spring zum großen Teil nicht. Gestern hatte ich dann noch vergessen den Ladeziegel und die Verlängerungsschnur ins Auto zu tun. Da ich einen Termin zum Reifenwechsel hatte, habe ich auf der Hinfahrt nicht am CCS-Schnellader geladen. Nun gut, dann auf der Rückfahrt. Zum Glück kam beim MDR Fußball im Livestream, so war die Wartezeit nicht zu schlimm, auch wenn die Außentemperaturen nicht so angenehm waren.


    Dann hatte ich circa 20 km mehr aufgeladen, als ich eigentlich dachte zu brauchen. Wenn ich dann von der Autobahn abfahre geht es ziemlich lange bergab und er rekuperiert. Jedoch war dann auf der Hälfte ein Unfall und ich musste wenden und wieder bergauf fahren. Dann bei Kaufland war die Ladesäule defekt. Nun mit 5 Prozent Akku durch die Stadt geschlichen und teilweise verfahren. Mit 4 Prozent Akku (auch blöd, dass sich die km Anzeige bei 15 km Restreichweite ausschaltet, damit man sich gleich ins Höschen macht und gar nicht mehr weiß wie weit man noch kommt.) an eine Schnarch-AC-Säule. Die dann erst 3 Mal abgekackt hat. Die nasse Kälte mit Nebel und eigentlich der Müdigkeit lässt einen dann vom Verbrenner schwärmen, wie einfach und sorgenfrei ohne Ängste man da im Winter unterwegs ist.


    Achja, beim TEAG CCS Lader für 69 Cent mit Maingau getankt. Damit ist man dann teurer unterwegs als mit Benzin. Und da kommt dann schon vom Audifahrer die neugierige Frage: Wie lange lädst Du da jetzt bis voll? Ich sagte, ich tanke nicht voll, weil der Strom zuhause günstiger ist. Es kamen jedoch lediglich 20-21 kw Output, obwohl 50 kW Lader und am zweiten Stecker niemand geladen hat.

    Finde es unschön und traurig, dass man lediglich die Steuerbescheinigung für das letzte Jahr anfordern kann und wenn man die für die Jahre davor braucht, muss man sich schriftlich an die Bank wenden. Dann ist es aber nach 7 Tage noch immer nicht abgeschlossen X/