@ BigBlue007
Mal ganz abgesehen davon, daß ich auch ein überzeugter Christ bin, ist mir bei Deinen Postings Folgendes aufgefallen:
Du schreibst, der Glaube engt ein. Jochens Tante musste verzichten. Ohne Glaube kann ich mein Leben leben wie ich will... usw.
Ist Dir mal in den Sinn gekommen, daß man auf dieser Welt unweigerlich irgendwelchen Dingen unterworfen ist, ob sie nun einen religiösen Anstrich haben, oder handfeste Lebensumstände sind? Woher nimmst Du den Gedanken, daß man ohne Glaube praktisch freie Hand hat bei der Lebensbewältigung, der Glaube dagegen eine feste Bahn vorschreibt und man deshalb unweigerlich Verzicht üben muß? Auf den ersten Blick kann ich das noch nachvollziehen, aber auch ein Atheist (der m.E. übrigens auch einen Glauben hat) muß wohl zugeben, daß es mit der "grossen Freiheit" auf dieser Welt nicht so weit her ist.
Ob es nun äussere Umstände sind, die uns binden, Alkohol, unglückliche Beziehungen, Sex, Handys ;-)... irgendwas ist immer.
Ich glaube, daß der Mensch mit seiner selbstzerstörerischen und auch im Hinblick auf andere destruktiven Tendenz nicht wirklich in Frieden leben kann, wenn jeder machen kann, was er will. Das ist wohl auch an unserer Rechtsordnung zu sehen. Und wenn nun aber derjenige, der uns erschaffen hat, und der somit am besten weiß, wie wir sind und wie wir miteinander klar kommen, seine Gesetze zur Befolgung frei gibt, dann ist es doch eigentlich logisch, daß ich nie so frei bin auf dieser Welt wie mit SEINEN Regeln, oder?
Gruß,
Daniel